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Muttertag - mehr als Pflichtveranstaltung, sondern hoffentlich Herzenssache

 

Foto Pixelio, ISUV e.V.

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt den Muttertag als willkommenen Anlass, die Mutterrolle zu überdenken. Nach Auffassung von ISUV sollte der Muttertag mehr als ein Marketing-Event oder eine Pflichtveranstaltung sein, der man nicht entkommen kann. "Vielmehr ist dieser Tag Impuls der Mutter für hoffentlich viel Gutes danke zu sagen. Der Muttertag ist hoffentlich für viele Kinder mehr als Pflichtveranstaltung, sondern Herzenssache", stellt ISUV-Vorsitzender Rechtsanwalt Klaus Zimmer fest und fordert: "Gleichzeitig sollte der Tag auch ein Impuls sein die traditionellen Rollen kritisch zu hinterfragen."

Das Bild von der Mutter, das ist deutsche Tradition, das ist ein Mythos, der sich über die Jahrhunderte bildete und der auch heute gerne gepflegt wird. "Kein Herz kann lieben wie ein Mutterherz.", dichtete Friedrich von Bodenstedt im 19 Jahrhundert. Adelbert von Chamisso setzte da gar noch einen drauf: "Nur eine Mutter weiß allein, was lieben heißt und glücklich sein." Dazu stellt ISUV-Pressesprecher Josef Linsler fest: "Dieses Alleinstellungsmerkmal - manche sprechen von Müttermythos - ist von den meisten Müttern über Emanzipationsgrenzen hinweg verinnerlicht und von einem Großteil der Gesellschaft akzeptiert." Das schwingt im Kopf so mancher Gutachter/in, Richters/in, Anwalts/in, Sozialpädagogen/in, Politikers/in mit und verschafft Müttern Startvorteile, wenn es ums Sorge-, Aufenthaltsbestimmungs-, Umgangsrecht und letztlich um den Unterhalt geht.

Immer mehr Väter lehnen sich gegen den Müttermythos auf, insbesondere im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung, wenn sie aus der Beziehung zu den Kindern rausgekickt werden sollen. Sie wollen gleichberechtigte Elternschaft, das Wechselmodell ist das juristische Vehikel dafür. "Die transzendentale Botschaft des Wechselmodells heißt: Ein Vaterherz kann lieben wie ein Mutterherz. Das empfinden viele Mütter wie einen Dolchstoß ins Selbstbewusstsein. Loslassen können und gleichzeitig noch vertrauen wird von ihnen gefordert. Das fällt den Müttern teilweise noch schwer, zu schwer. Das sollten Väter verstehen und entsprechend sensibel handeln", stellt Pressesprecher Linsler fest.

Der Muttertag hat eine bewegte Historie: Vom "Tag der Blumenwünsche" hin zum "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" im Nationalsozialismus. Praktisch bedeutete dies, die Mutter sollte möglichst viele Kinder gebären, dafür wurde ihr dann das "Ehrenkreuz der Deutschen Mutter" verliehen. Heute ist der Muttertag ein Konsum- und Marketing Event. Deswegen wollen ihn viele abschaffen. "Ich kann mir das nicht vorstellen, denn auf eine irrationale Weise ist der Muttertag auch Herzenssache."

 

Info:

ISUV - Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren

Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Kontakt:

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ISUV-Vorsitzender RA Klaus Zimmer, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg, 0761/23455, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ISUV-Pressesprecher, Josef Linsler, Moltkestraße 22a, 97318 Kitzingen, Tel. 09321/9279671 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 12.05.2019

 

 

Ministerpräsident spricht zur Eröffnung der Remstal-Gartenschau

 

Schorndorf. Die erste interkommunale Gartenschau Deutschlands, die Remstal Gartenschau 2019, öffnet ihre Tore: Am Freitag, 10. Mai, findet um 15 Uhr der offizielle Eröffnungsakt mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf der großen Bühne am Marktplatz statt. Die beiden Moderatoren Stephanie Haiber und Michael Antwerpes vom Medienpartner SWR führen durch das bunte Bühnenprogramm mit Musik, Talkrunden und weiteren Höhepunkten. Übrigens: Die Eröffnung wird auf einer Leinwand live auf den Unteren Marktplatz übertragen. Nach mehr als zehn Jahren Vorbereitungszeit sind wir sehr glücklich, jetzt die Remstal Gartenschau 2019 zu eröffnen“, sagt Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Es ist uns eine besondere Freude und Ehre, den offiziellen Start hier in Schorndorf ausrichten zu dürfen. Wir laden die Menschen aus nah und fern sehr herzlich ein, das ganze Wochenende mit uns zu feiern. Auf die Gäste wartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf einer besonders inszenierten Bühne, unsere Erlebnisgärten im Schloss- und im Stadtpark, unsere spektakulären Blumen im Schlosskeller, spannende Ausstellungen, bunte Blühflächen. Außerdem so vieles mehr, dass es sich in jedem Fall lohnt, in der Zeit bis zum 20. Oktober den einen oder anderen weiteren Besuch in Schorndorf und im gesamten Remstal einzuplanen.“  Um 17 Uhr werden dann sowohl der Schloss- als auch der Stadtpark für die Besucherinnen und Besucher gleichzeitig geöffnet. Erstmals öffnet auch die Orangerie im Schlosspark ihre Pforten und die Akkordeonkünstlerin Bettina Gerullis lässt feine Musik erklingen. Parallel finden in der Innenstadt ebenfalls musikalische und künstlerische Darbietungen statt. Ebenfalls geöffnet haben die „Blumen im Schlosskeller“ mit den beiden Ausstellungen „Zeitlupe“ und „Mit Liebe“. Um 19.30 Uhr sorgt dann die Night Live Band für Feierstimmung auf dem Marktplatz. Für die Eröffnung am Freitag ist es erforderlich, die Johann-Philipp-Palm-Straße ab 13 Uhr für den Durchgangsverkehr voll zu sperren. Die Einbahnstraßenregelung in der Archivstraße wird dann aufgehoben. Zur Abwicklung der Veranstaltung ist es auch erforderlich, einige Parkplätze in der Archivstraße, auf dem Archivparkplatz und die Parkplätze in der Johann-Philipp-Palm-Straße zu sperren. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und der Halteverbote gebeten. Für die Besucher der Eröffnungsveranstaltung steht vor allem der zentrale Gartenschauparkplatz in der Gottlob-Bauknecht-Straße zur Verfügung. Sollte dieser Parkplatz am Freitag voll besetzt sein, sind weitere Parkflächen in unmittelbarer Nähe ausgeschildert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden vor Ort sein und gegebenenfalls Fahrzeuge auf den Parkflächen einweisen.
10.5.19

 

 

 

 

 

Einmal im Leben Prinzessin

Stuttgart Frauen träumen von klein an davon, einmal im Leben für einen Tag Prinzessin zu sein. Für Elena Möller (36) aus Stuttgart, Mareike Kuhn (24) aus Esslingen, Lisa-Maria Voß (24) aus Ulm, Kerstin Saatzer (37) aus Karlsruhe und Anna Freller (35) aus Stuttgart wurde dieser Traum im Stuttgarter Stage Apollo Theater jetzt Wirklichkeit. Anlass hierfür war eine einmalige Aktion von Disneys Musical"Aladdin"  zum 25-jährigen Geburtstag des Musicalstandorts Stuttgart. Aus rund 300 Bewerberinnen wurden die fünf glücklichen Gewinnerinnen ausgewählt. Sie hatten die einmalige Chance, einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen von Disneys Musical "Aladdin" zu werfen und in die sagenumwobene Stadt Agrabah einzutauchen: Die Hauptdarstellerin der Rolle der Prinzessin Jasmin, Nienke Latten, hat sie in und hinter den Kulissen ihres Palastes begrüßt. Dort zeigte sie ihnen die farbenprächtigen Kostüme, in die sie während der Show schlüpfen darf, und schilderte ihre Rolle als selbstbewusste, starke und mutige Frau. Im Lauf des Tages wurden die Gewinnerinnen dann auch selbst zu Prinzessinnen. Denn wie zu einem couragierten Auftritt das richtige Make-up und Styling beitragen, erfuhren sie vom Laufsteg-Profi Barbara Meier bei der Typ- und Stilberatung. Barbara gab den fünf auserwählten Damen Mode- und Stylingtipps für ihr persönliches Outfit, zum Beispiel für den Besuch eines Musicals. Auf einer gemeinsamen Shoppingtour in der Outletcity Metzingen konnten sich die Damen entsprechend ihrer Tipps einkleiden. Barbara Meier war begeistert von der Verwandlung: „Es hat riesigen Spaß gemacht, den Tag mit den fünf Gewinnerinnen zu verbringen und ihnen dabei zu helfen, ihren ganz eigenen Stil zu finden und zu sehen, wie sie über ihren Schatten gesprungen sind, was Haare und Make-up betrifft. Auch bei der Wahl der Kleidung für den individuellen Stil haben sich alle getraut, Farben und Schnitte zu kombinieren, um die sie bislang einen großen Bogen gemacht haben. Das fand ich sehr beeindruckend.“ Auch die fünf Gewinnerinnen waren sich einig darüber, dass ihnen dieser Tag im Zeichen von Prinzessin Jasmin nicht nur großen Spaß gemacht, sondern ihnen auch einen ganz neuen Einblick gegeben hat, wie der Prozess in der Gestaltung einer Bühnenrolle aussieht und was es bedeutet, in einem kreativen Umfeld wie der Musik & Theaterwelt zu arbeiten.
9-5-19

Nasan Turs „Schalung“ bleibt in Göppingen

 

Göppingen. Eigentlich existiert sie schon seit 2017: die Holzplastik „Schalung“ des international renommierten Künstlers und Documenta-Teilnehmers Nasan Tur im Oberhofenpark. Nach einer groß angelegten Spendenaktion des Kunstvereins Göppingen und einer Finanzspritze der Stadt steht nun fest, dass das Werk dauerhaft bleiben darf – ein Erfolg, der am Mittwoch, dem 15. Mai, ab 17 Uhr, mit der öffentlichen Einweihung und Übergabe an die Stadt gefeiert wird. Die Hürde lag hoch. 40 000 Euro mussten zusammenkommen, um die „Schalung“, welche in ihren Formen auf ein Soldatendenkmal von 1939 reagiert, ankaufen zu können. Und doch gelangten stolze drei Viertel dieses Betrags allein durch Spenden von Privatpersonen und Firmen auf das Konto des Kunstvereins. Durch Interviews, Zeitungsberichte und nicht zuletzt eine begleitende Lesung des Schriftstellers Markus Orths blieb das Thema des Kunstwerks im Park immer präsent. Auch die Politik zog am selben Strang - Oberbürgermeister Guido Till und Erste Bürgermeisterin Almut Cobet haben das Projekt von Anfang an unterstützt. Nun hat der Gemeinderat entschieden, die restlichen 10 000 Euro beizusteuern und dadurch den Erfolg des Projekts zu komplettieren.

Brandalarm in Klinikum

 

Esslingen. In der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Esslingen lief am Dienstag Vormittag der Brandmeldealarm des Klinikum Esslingen auf. Durch das Auslösen der Brandmeldeanlage wurde auch der akustische Räumungsalarm in dem betroffenen Bereich aktiviert. Das Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr geräumt und die Personen befanden sich alle am Sammelplatz. Der an der Brandmeldeanlage angezeigte Bereich wurde von der Feuerwehr kontrolliert und es konnte Brandrauch wahrgenommen werden. Zur Erkundung wurden mehrere Trupps teilweise mit Atemschutzgeräten und Wärmebildkamera eingesetzt. Als Ursache wurde ein im Schmutzfang eines Kabelserviceschachtes zwischen zwei Gebäuden schwelender Unrat aus Laub und Zigarettenkippen festgestellt. Dadurch kam es zu einer Rauchausbreitung in zwei Elektroverteilerräume und einen Treppenraum. Eine Gefahr für Patienten und den Klinikbereich bestand zu keiner Zeit. Im Einsatz waren die Hauptamtliche Abteilung, die Abteilungen Hegensberg, Wäldenbronn und Stadtmitte der Feuerwehr Esslingen. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften im Einsatz. Weiterhin waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen an der Einsatzstelle.
7.5.19

 

 

 

 

 

Radmuttern gelöst

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitag und Samstag sowie vermutlich nochmals von Sonntag auf Montag wurden die Radmuttern aller vier Räder eines BMWs gelockert, der im Stiftsgutweg abgestellt war. Der Besitzer wurde jeweils durch entsprechende Fahrgeräusche aufmerksam. An den Rädern entstand Sachschaden von geschätzten 400 Euro. Hinweise bezüglich verdächtiger Wahrnehmungen im dortigen Bereich nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
7.5.19

 

 

 

 

 

Randale in Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 46-Jähriger randalierte am Montagabend in einer Gaststätte, die sich in der Straße Badmauer in Gmünd befindet. Der bereits mit einem Hausverbot belegte Mann erschien gegen 20 Uhr, warf Stühle umher, verletzte einen Gast und beschädigte auch einen Pkw. Der Mann musste letztlich die Nacht über zur Ausnüchterung im Gewahrsam auf dem Polizeirevier bleiben. Ihn erwarten neben der Kostenrechnung nun auch mehrere Strafanzeigen.
7.5.19

 

 

 

 

 

 

Unfall sorgt für Vollsperrung der Autobahn 

Wendlingen. Mehrere Fahrzeuge fuhren am Dienstag bei einem Unfall auf der A8 bei Wendlingen aufeinander. Gegen 7.30 Uhr war ein BMW auf der A8 in Richtung Karlsruhe unterwegs. Weil der Pkw vor ihm in der Nähe von Wendlingen gebremst hatte, stoppte auch er. Hinter ihm war ein Audifahrer unterwegs. Der 48-Jährige fuhr langsam. Auch der Mercedesfahrer dahinter hatte die Bremslichter gesehen und wurde langsamer. Hinter dem 57-Jährigen fuhr ein Sprinter. Dessen Fahrer bremste nicht mehr rechtzeitig. Der 31-Jährige Sprinterfahrer fuhr auf den Mercedes auf, kam dann nach rechts und blieb auf dem Standstreifen stehen. Der Daimler drehte sich und prallte gegen den Audi. Trümmerteile flogen durch die Luft und beschädigten den BMW. Der Fahrer des Mercedes trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Lenker des Audi erlitt leichte Verletzungen. Die Rettungskräfte versorgten ihn an der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 60.000 Euro. Auch die Feuerwehr war an der Unfallstelle. Für die Bergung der Trümmerteile war die Autobahn war nach dem Unfall kurzzeitig voll gesperrt.

7.5.19

 

 

 

 

 

Falsche Polizisten scheitern

Göppingen/Gingen Am Montag registrierte die Polizei in Göppingen und Gingen zwölf Hinweise auf Anrufe von falschen Polizisten. Zur Mittagszeit klingelte das Telefon bei einer 80-Jährigen aus Göppingen. Ein Betrüger gab sich als Polizist aus. Er sagte, dass sie von Unbekannten ausspioniert werde. Sie solle deswegen Geld bei der Bank abheben und es in die Obhut der Polizei übergeben. Mit einem vom Anrufer gerufenen Taxi fuhr die Frau zur Bank und wollte eine größere Summe Geld abheben. Einer Zeugin bei der Bank kam die Sache komisch vor und sie informierte die richtige Polizei. Es kam letztendlich zu keiner Geldübergabe. Dadurch konnte die Seniorin vor einem finanziellen Schaden bewahrt werden. Zehn Anrufe registrierte die Polizei in Göppingen und zwei Fälle in Gingen. Bei allen Anrufen blieb es beim Versuch. Vorrangig wurden ältere Menschen von den Unbekannten kontaktiert.
7.5.19

 

 

 

 

 

 

Schaufenster eingeschlagen

Göppingen/Süßen. Dienstagnacht machte ein Unbekannter Beute in Göppingen. Kurz nach 3 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf. Ein Unbekannter hatte in der Querstraße eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. In der Auslage befanden sich Handtaschen. Die machte der Dieb zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Täter. Dieser blieb verschwunden. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) suchen nun den Täter. Vom diesem in ist nur bekannt, dass es sich um einen jüngeren Mann mit dunkler Kleidung und schwarzer Schirmmütze handeln soll. Von Sonntag auf Montag drangen Unbekannte in mehrere Gebäude in Süßen ein. Unbekannte waren an drei Gebäuden in der Straße "An der Lauter" zugange. An drei Gebäuden schlugen die Unbekannten Fenster ein und brachen Türen auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden Bargeld. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Ermittler vom Polizeiposten Süßen (Telefon 07162/9390) haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie suchen nun die Täter.
7.5.19

Stadt Göppingen klagt gegen die Fuggerstadt: Urteil Ende Juli

 

Göppingen/Augsburg. Wie ehrlich und vertrauensvoll müssen deutsche Städte miteinander umgehen? Und wie schnell muss eine Stadt handeln, wenn das besondere Vertrauensverhältnis eines Beamten missbraucht wird? Diese Fragen lässt die Stadt Göppingen in einem Verfahren gegen die Stadt Augsburg vor dem Landgericht Augsburg klären.  Vordergründig geht es um die Erstattung von über 150 000 Euro Personalkosten, die die Hohenstaufenstadt von der Fuggerstadt ersetzt bekommen möchte. Dahinter stehen aber die Fragen nach den besonderen Vertrauensverhältnissen zwischen den Kommunen in Deutschland und zwischen dem öffentlichen Dienstherrn und seinen Beamten. Deshalb strebt Göppingens Oberbürgermeister Guido Till auch eine gerichtliche Klärung an. Für ihn geht es vor allem um die Frage, wie Städte untereinander verkehren und zusammenarbeiten – oder ob eine Kommune die andere über so wesentliche Ereignisse bewusst im Unklaren lassen darf.

Zum Hintergrund: Am 1. März 2015 trat der vom Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählte hauptamtliche Feuerwehr-Kommandant seinen Dienst in der Hohenstaufenstadt an. Dieser war vorher als Feuerwehr-Beamter bei der Stadt Augsburg beschäftigt. Doch obwohl die Stadt Augsburg bereits am 30. Oktober 2014 umfangreiche Unterlagen vorliegen hatte, die später zur Verurteilung des Beamten führten, wurde die Einleitung eines Disziplinarverfahrens über Monate unterlassen. Erst im März 2015, nach Dienstantritt in Göppingen, stellte die Stadt Augsburg eine Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Mitarbeiter. Die Stadt Göppingen wirft der Stadt Augsburg nun vor, dass sie es unterlassen hat, ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einzuleiten und die Stadt Göppingen zu informieren. Gemäß Art. 19 Abs. 1 Bayrisches Disziplinargesetz ist ein Disziplinarverfahren einzuleiten, wenn der Verdacht eines Dienstvergehens besteht – und dieses war spätestens am 30. Oktober 2014 der Fall. Gegen diese Pflicht hat die Stadt Augsburg verstoßen. Und das mit gravierenden nachteiligen Folgen für die Stadt Göppingen. Denn wäre ein Disziplinarverfahren zeitnah gegen den Beamten eingeleitet worden, hätte dieser dies im Personalfragebogen am 10. Januar 2015 angeben müssen. Beamte werden vom öffentlichen Dienstherrn (Bund, Land oder Kommune) alimentiert und genießen dienstrechtlich eine Sonderposition. Dies ist mit einem besonderen Vertrauensverhältnis des Beamten gegenüber seinem Dienstherrn verbunden. Dieses Vertrauensverhältnis hatte der betreffende Beamte in Augsburg missbraucht, ohne dass das vom Gesetz geforderte Disziplinarverfahren durch die Stadt Augsburg eingeleitet wurde. Erst später wurde er rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe von über einem Jahr verurteilt.

Die Kernvorwürfe der Stadt Göppingen liegen in der Nichteinleitung des Disziplinarverfahrens und im Nichtnachkommen der Informationspflicht. Beides sind Amtspflichten der Stadt Augsburg, die auch zu Gunsten anderer Kommunen wirken. Wäre ein Disziplinarverfahren rechtzeitig eingeleitet worden, dann hätte die Stadt rechtzeitig davon Kenntnis bekommen, die Einstellung des Beamten wäre nicht erfolgt und die Personalkosten wären nicht angefallen. Für Göppingens Oberbürgermeister Guido Till ist es nicht nachvollziehbar, dass sein Augsburger Kollege jegliche Information gegenüber der Hohenstaufenstadt unterlassen hat. Ein juristisch gebotenes Disziplinarverfahren solange zu verzögern, bis der Beamte den Dienstherrn gewechselt hat, widerspricht nicht nur der gesetzlichen Verpflichtung. Dies ist, so OB Till, auch kein politisch korrekter Umgang zweier Städte untereinander.

Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat mit Beschluss vom 17. Mai 2018 die Klage gegen die Stadt Augsburg wegen Staatshaftung beschlossen; sie wurde mit Schriftsatz vom 31. Juli 2018 erhoben. Für die Klage ist das Landgericht Augsburg zuständig. Am Montag 29. April 2019, fand im Landgericht Augsburg der öffentliche Termin zur mündlichen Verhandlung statt. Als Termin zur Verkündung einer Entscheidung ist der 29. Juli 2019 angestrebt.
3.5.19 unser-stauferland.de

Ferienbetreuung für Vorschul-Kinder

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren eine Ferienbetreuung an. Eltern können in der Zeit vom 29. Juli 2019 bis 23. August 2019 das Angebot wochenweise für ihr/e Kind/er in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit der Betreuung richtet sich vorrangig an Kinder erwerbstätiger Eltern. Durch die regulären Schließtage der Kindergärten während der Sommerferien entsteht bei einigen Eltern Bedarf an zusätzlicher Betreuung. Mit dem Angebot möchte die Stadt auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen. Das Angebot ist wochenweise buchbar, der Elternbeitrag beträgt 25 Euro pro Kind und Woche. Die Betreuung findet montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr im städtischen „Kinderhaus Kunterbunt“ in der Rauchbeinstraße 4, statt und wird vorrangig für Eltern und deren Kinder mit Wohnort in Schwäbisch Gmünd angeboten. Sollten nicht alle Plätze belegt sein, haben auch Kinder aus umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, einen Platz in der Ferienbetreuung zu erhalten. Es ist zu beachten, dass den Kindern während der Betreuungszeit kein Essen angeboten werden kann und daher den Kindern ein Vesper mitgegeben werden muss. Anmeldeformulare sind ab sofort erhältlich bei der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd im Amt für Bildung und Sport unter der Rufnummer: 07171/603-4042.
3.5.19

 

Info-Tour zur Gartenschau für Medien und Politik

Schorndorf. Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung der Remstal-Gartenschau 2019 in Schorndorf haben sich Politiker und Medienvertreter über die Projekte der 16 Kommunen informiert. Bei einer Busrundfahrt mit dem Gartenschau-Genuss-Bus wurden ausgewählte Orte angefahren. Erste Station waren die Erlebnisgärten in Schorndorf. Oberbürgermeister Matthias Klopfer stellte den Teilnehmern den neu gestalteten Schlosspark samt der Orangerie, den Großen Gärten auf kleinstem Raum, sowie das Kunstprojekt „Daimlerinstallation“ des Künstlers Ottmar Hörl vor. Neben dem Schlosspark zählt auch der Stadtpark zu den Erlebnisgärten in Schorndorf. „Mit den Erlebnisgärten haben wir die zwei zentralen und bei unseren Bürgerinnen und Bürgern allseits beliebten Grün- und Erholungsanlagen im Herzen unserer Innenstadt ganz besonders und nachhaltig aufgewertet. Meine persönlichen Highlights sind die Blumen im Schlosskeller, die Freiluftküche im Stadtpark und der Hochzeitsplatz vor unserer wunderschönen Kulisse, dem Burgschloss“, sagte Klopfer. Die eintrittspflichtigen Bereiche in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd sind vom 10. Mai bis 22. September geöffnet und bringen das florale Leben, die Blumen- und Gartenvielfalt in die beiden Städte. Die Besucher erwartet täglich eine bunte Mischung aus unterschiedlichsten Gärten und Blüharrangements, die Blühenden Stadtrundgänge durch beide Städte, beeindruckende Ausstellungen, neue Aussichtspunkte und ein Veranstaltungsprogramm, das über die gesamte Zeit der Remstal Gartenschau für jeden Geschmack etwas zu bieten hat – von Feier-AbendKonzerten über Matinées bis hin zu kleinen, feinen, großen und herausragenden musikalischen und kabarettistischen Höhepunkten.
3.5.19

 

 

Schüler geben Insekten ein Zuhause 

Neuntklässler der Kirchheimer Freihof-Realschule haben zusammen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein Insektenhotel an der Kitteneshalde gebaut. Foto: Stadt Kirchheim/Teck

Kirchheim unter Teck-Die ersten Insekten haben schon „eingecheckt“: Neuntklässler der Kirchheimer Freihof-Realschule haben zusammen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein Insektenhotel an der Kitteneshalde gebaut. Das Hotel bietet Bienen, Hummeln und Co. einen Unterschlupf und einen Platz zum Nisten. In einer gemeinsamen Aktion haben die Realschüler und städtische Mitarbeiter das Insektenhotel auf einer Grünfläche zwischen Kitteneshalde und Plochinger Straße installiert. Das gut zwei Meter hohe und ein Meter breite Holzgestell ist Marke Eigenbau: Mitarbeiter des Kirchheimer Baubetriebshofes haben das Gestell selbst hergestellt. Die zehn Jugendlichen sorgten dann dafür, dass aus dem Holzgestell ein Insektenhotel wurde. Sie befüllten die Fächer des Gestells mit löchrigen Holzstücken, hohlen Pflanzenstängeln und Lochziegeln – Materialien, die sich besonders gut als Unterschlupf für Insekten eignen. Bevor die Neuntklässler loslegten, erfuhren Sie von Wolf Rühle, Umweltbeauftragter der Stadt Kirchheim unter Teck, warum Insekten, insbesondere Bienen, so wichtig für unsere Umwelt sind: „Ohne die Bestäubung, der auch bei niedrigen Temperaturen fliegenden Wildbienen gäbe es praktisch keine Früchte. Das Insektenhotel bietet den Wildbienen Schutz und uns gleichzeitig die Möglichkeit, sie gefahrlos zu beobachten.“ Die Idee für das Insektenhotel stammt von den Schülern selbst. Beim Aktionstag „Schule trifft Rathaus“ entwickelten sie Ideen für ihre Stadt und trugen diese Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker vor. Die Rathaus-Chefin zeigte sich begeistert von der Idee des Insektenhotels und beauftragte die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter mit der gemeinsamen Umsetzung.
3.5.19

 

 

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