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21. März 2019

Eilanträge abgelehnt: Kreistagssitzung war rechtmäßig


Kreis Göppingen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Entscheidung jeweils vom 15.März (Az.: 7 K 85/19 und 7 K 427/19) die Rechtmäßigkeit der Beschlussfassung zum Müllheizkraftwerk in der Kreistagssitzung vom 12.Oktober .2018 bestätigt. Die von zwei Kreisräten hiergegen gerichteten Eilanträge, mit denen eine Vertragsunterzeichnung des 5. Änderungsvertrags verhindert werden sollte, wurden abgelehnt, so heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes vom Dienstag.  Inhaltlich führt das Gericht aus, dass die beiden Kreisräte durch die Beschlussfassung nicht in ihren Rechten als Kreistagsmitglieder verletzt seien. Dies gelte sowohl hinsichtlich ihres Einwands, zum 5. Änderungsvertrag sei in einer Sitzungspause des Kreistags verhandelt worden, als auch hinsichtlich des Vortrags, ein angeblich befangener Kreisrat habe an der Beschlussfassung mitgewirkt. Der Landkreis Göppingen begrüßt die überzeugend und ausführlich begründete Entscheidung des Verwaltungsgerichts und sieht sich durch die Entscheidung des Gerichts in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Bereits das Regierungspräsidium Stuttgart hatte nach der Kreistagssitzung auf entsprechende Beschwerden von Kreisräten die Rechtmäßigkeit der Kreistagssitzung attestiert.
Am kommenden Freitag, 22. März, wird nun der 5. Änderungsvertrag dem Kreistag zur Kenntnisnahme vorgelegt., so das Landratsamt Nach Vorliegen der demnächst zu erwartenden immissionsschutzrechtlichen Änderungsgenehmigung durch das Regierungspräsidium Stuttgart soll der 5. Änderungsvertrag dann unterschrieben werden. Soweit ein Kreisrat aktuell gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Beschwerde eingelegt hat sowie einen erneuten Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart gestellt hat, sieht der Landkreis in dem neuerlichen Vorbringen keinen Grund, der die Rechtmäßigkeit der Beschlussfassung des Kreistags in Zweifel zu ziehen vermag. Der neue Vortrag betrifft wiederum das vom Kreistag im Okotober 2018 beschlossene Verhandlungspaket mit der Betreiberin des Müllheizkraftwerks bzw. bezieht sich auf Regelungen, die bereits im geltenden Entsorgungsvertrag enthalten sind. Zudem ist im 5. Änderungsvertrag ein Sonderkündigungsrecht enthalten, sollte wider Erwarten die Beschlussfassung des Kreistags – beispielsweise in der noch ausstehenden Hauptsache oder auf die eingelegte Beschwerde bzw. neuerlichen Eilantrag hin – gerichtlich beanstandet werden.
19.3.19 unser-stauferland.de

Geburtstage der weltberühmte Automobil-Pioniere Daimler und Benz

 Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte, Stuttgart-Bad Cannstatt, Ausstellung. Foto Daimler AG.

2019 feiert Mercedes-Benz runde Geburtstage der Unternehmensgründer Gottlieb Daimler und Carl Benz: Daimler wird vor 185 Jahren am 17. März 1834 in Schorndorf geboren. Benz kommt vor 175 Jahren am 25. November 1844 in Mühlburg bei Karlsruhe zur Welt. Die Daimler AG macht heute mit Gedächtnisstätten das Lebenswerk der beiden Automobilpioniere erlebbar.

Gottlieb Daimler (17. März 1834 bis 6. März 1900), koloriertes Porträtfoto Daimler AG.  Carl Benz (25. November 1844 bis 4. April 1929), koloriertes Porträtfoto Daimler AG.

Schorndorf/Stuttgart. Die Erfinder des Automobils werden Mitte des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland geboren: Gottlieb Daimler kommt vor 185 Jahren am 17. März 1834 als Sohn des Bäckers Johannes Deumler (so lautet die ältere Schreibweise des Familiennamens) und seiner Frau Wilhelmine Friederike in Schorndorf zur Welt, rund 20 Kilometer östlich von Stuttgart. Vor 175 Jahren und damit zehn Jahre später wird Carl Benz in Mühlburg bei Karlsruhe als Sohn von Johann Georg Benz, Lokomotivführer der 1840 gegründeten Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen, und der Dienstmagd Josephine Vaillant geboren. Die Eltern heiraten 1845. Der Vater legt Carl Benz die Begeisterung für die Mobilität quasi in die Wiege, stirbt aber bereits 1846 an einer Lungenentzündung.

Das Gottlieb-Daimler-Geburtshaus

 
Gottlieb-Daimler-Geburtshaus in Schorndorf bei Stuttgart, Fassade. 1979 erwirbt die Daimler-Benz AG das Geburtshaus ihres Firmenmitbegründers. Um das Haus möglichst originalgetreu in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, muss das Mauerwerk erneuert werden. Die Holzkonstruktion und der Keller können erhalten und saniert werden. Bis auf kleine Retuschen im hinteren Teil entspricht die heutige Raumaufteilung dem Originalzustand. Aus Anlass des hundertsten Todestages von Gottlieb Daimler am 6. März 2000 wurde die Ausstellung im Erdgeschoss erneuert. Foto aus dem Jahr 2001. Foto © Daimler AG.
 
Idee der selbsttätigen Fahrerei kam Gottlieb Daimlers  von seiner Russlandreise
 
Gottlieb Daimlers Notizbuch von seiner Russlandreise 1881 zeigt einen sensiblen Beobachter und künstlerisch gebildeten Menschen. Seine ausgedehnten Reisen und die begrenzten Möglichkeiten des Verkehrs führen Daimler schließlich zu seiner weltverändernden Vision: „Die Überfüllung der Züge beim Sommerreisen u. der Zwang der Bahnen war mir zuwider u. führte zum Gedanken der selbsttätigen Fahrerei etc.“
 
Gottlieb Daimler wurde am 17. März 1834 in Schorndorf geboren. Die Familie Daimler, auch Deumler oder Teimbler geschrieben, lebte bereits seit rund zwei Jahrhunderten im damals etwa 4.000 Einwohner zählenden Schorndorf.

Kunstrasenplatz in neue LED-LIcht

 

Göppingen. Der 2015 neu gebaute städtische Kunstrasenplatz Nord an der Hohenstaufenstraße hatte zum Neubau eine LED Flutlichtanlage erhalten. Der alte im Jahr 2001 erstellte und 2014 sanierte Kunstrasenplatz Süd hatte eine herkömmliche Flutlichtanlage mit Halogen-Metalldampflampen, die nun ebenfalls als LED-Anlage umgerüstet wurde. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ 2018 ein weiteres befristetes Förderprogramm für LED-Beleuchtung aufgelegt. Gefördert werden Projekte, in welchen bestehende, konventionelle Beleuchtungseinrichtungen durch LED-Leuchten ersetzt werden. Dabei ist Fördervoraussetzung, dass mit der geplanten Maßnahme die CO2-Emissionen um mindestens 70 Prozent gegenüber dem Ist-Zustand reduziert werden. Daher hat sich die Stadt Göppingen auch am Klimaschutzförderprogramm beteiligt. Die Maßnahme wird durch das Bundesministerium (BMU) mit einem Fördersatz von 20 Prozent der Investitionskosten gefördert. Durch die Sanierungsmaßnahme der Flutlichtanlage am südlichen Kunstrasenplatz in der Hohenstaufenstraße werden Energieeinsparungen von circa 7.778 kWh/a und eine CO2-Einsparung über die Lebensdauer von 92 Tonnen erreicht.
12.3.19

Wildtiere vor Hunden schützen

Göppingen. Insbesondere zwischen April bis Mitte Juli reagieren Wildtiere in Wald und Flur besonders empfindlich auf Störungen. Die Stadtverwaltung bittet daher Hundebesitzer ihre Vierbeiner besonderes aufmerksam zu beaufsichtigen. Viele Wildtiere, wie beispielsweise Wildkaninchen und Rehe haben von Anfang April bis Mitte Juli bereits Nachwuchs oder die weiblichen Tiere sind trächtig und damit in ihrer Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt. Die Wildtiere reagieren in diesem Zeitraum besonders empfindlich auf Störungen. Auch sonst vorbildlich erzogene Hunde können aufgrund ihres Naturinstinktes und Jagdtriebes unfolgsam werden und so eine Gefahr für Wildtiere und deren Nachwuchs darstellen. Auch Hunde, die keinen erhöhten Jagdtrieb aufweisen, können Wildtiere stören oder gefährden. Allein durch die Berührung eines Jungtieres kann sich dessen Geruch verändern. Eine Folge kann sein, dass die erwachsenen Tiere den Nachwuchs verstoßen. Hundehalter müssen deshalb gewährleisten, dass sie auch in Wald und Flur ihren Freund auf vier Pfoten immer unter Kontrolle haben und sich nicht unbeaufsichtigt entfernen.

Regeln für Hunde nach der § 12 Polizeiverordnung Stadt Göppingen:

  • Tiere sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass niemand gefährdet werden kann
  • Hunde sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass sie nicht streunen können
  • Leinenpflicht im baurechtlichen Innenbereich
  • Leinenpflicht im Naherholungsgebiet Oberholz, Waldgebiete Öde und Eichert sowie in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen
    12.3.19
    unser-stauferland.de

Internationaler Frauentag

Zum Internationalen Frauentag präsentiert Ilona Abel-Utz am Sonntag, 10. März in der Stadtbibliothek von 16:30 bis 18 Uhr in bewährter Manier Prosa, Lyrik und Lieder zur ‚blauen Stunde‘, ernsthaft und witzig, immer provokant und mit einem herausfordernden Augenzwinkern.

Neue Route für Maientagsfestzug 2019

 Bild Stadt Göppingen

Göppingen. Baustellenbedingt wird der Maientags-Festumzug 2019 gestrafft und führt dieses Jahr nicht an Baugruben und -zäunen vorbei, sondern bezieht neben dem Markt- und dem Schlossplatz auch den Schillerplatz ein. Mit dieser attraktiveren Route verspricht sich Oberbürgermeister Guido Till eine Aufwertung des Festzuges. 

Unterbringung von Asylbegehrenden im Landkreis

 

Dem Landkreis wurden zwischen November 2018 und Januar 2019 insgesamt 130 Personen zugewiesen.

Zum 31.01.2019 waren 1.046 Asylbegehrende in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises Göppingen vorläufig untergebracht. 

PM 11.02.2019

Der Arbeitsmarkt

 

 „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind – wie im Januar üblich – gestiegen. Saisonbereinigt sind beide Größen zurückgegangen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzte ihren Wachstumskurs fort, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern bleibt auf einem sehr hohen Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

VVS kommt zum 01.01.2021

Historische Entscheidung im Kreistag. Mit der überwältigenden Mehrheit von 54 Ja-Stimmen (bei 3 Enthaltungen und 5 Nein-Stimmen) hat der Kreistag am Freitagnachmittag für den Beitritt des Landkreises Göppingen zum Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) gestimmt.

Russland, Deutschland, Europa - Wie weiter?

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Rüdiger Freiherr von Fritsch, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, hält am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Refektorium des Kulturzentrums Prediger einen Vortrag zum Thema „Russland, Deutschland, Europa – wie weiter?“.

Neuer Taschenstadtplan jetzt erhältlich

 

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Taschenstadtplan für die Stadt Schwäbisch Gmünd ist in der elften Auflage erschienen. Er ist bei der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, sowie bei sämtlichen Inserenten kostenlos erhältlich. Der Stadtplan wurde in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt und zeigt das komplette Stadtgebiet im Maßstab 1:20.000.
19.2.19

 

 

 

Susanne Widmaier ist SPD-Spitzenkandidatin für die Regionalwahl 

Kreis Göppingen. In ihrer Kreismitgliederversammlung in Rechberghausen hat der SPD-Kreisverband Göppingen seine Kandidaten für die Regionalwahl am 26. Mai nominiert. Angeführt wird die Regionalwahlliste von der amtierenden Regionalrätin und Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Susanne Widmaier, und dem Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Süßen, Udo Rössler. Zurückgezogen hat sich, nach zwei Wahlperioden im Regionalparlament, Regionalrat Jürgen Lämmle, dem auf der Versammlung mit viel Applaus für sein Engagement gedankt wurde. „Jürgen Lämmle hat durch seinen beharrlichen Einsatz in der Region unter anderen einen wichtigen Beitrag zum nun endlich beschlossenen VVS-Beitritt geleistet. Er hinterlässt der SPD im Kreis ein gut bestelltes Feld, das wir in seinem Sinne weiter bearbeiten wollen.“, kommentiert die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann den Rückzug des verdienten Genossen.

Das Wahlprogramm der SPD in der Region will unter dem Titel „Mehr möglich machen“ die gesamte Region noch näher zusammenbringen, auch weil viele Herausforderungen im Verbund besser und nachhaltiger zu lösen sind. „Ein Schwerpunkt bleibt weiterhin der Ausbau und die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Nachdem nun die Region in einem Verkehrsverbund vereint ist, gilt es die Vorteile des Verbundes zu nutzen und für eine bessere Vertaktung und weitere Verbesserungen beim Angebot zu arbeiten.“, so Susanne Widmaier zu den inhaltlichen Schwerpunkten bei der anstehenden Regionalwahl. Um das zu erreichen fordert die SPD im Wahlprogramm unter anderem ein 365-Euro Jahresticket sowie ein Sozialticket für den VVS. „Ebenso müssen wir die Vorzüge einer gemeinsamen Regionalplanung optimal ausschöpfen, damit wir zum einen den Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen, zum anderen den Schutz unserer Ressourcen und unserer Landschaft in Einklang bringen“, ergänzt Udo Rössler. Diese Ideen will die SPD mit diesen Kandidaten für die Regionalwahl voranbringen: 1. Susanne Widmaier, Stadträtin in Uhingen, Kreisrätin, Regionalrätin, 2. Udo Rössler, Stadtrat in Süßen, 3. Sabrina Hartmann, Gemeinderätin in Salach, SPD-Kreisvorsitzende, 4. Thomas Reiff, Stadtrat in Geislingen, 5. Hilde Huber, Stadträtin in Göppingen, Kreisrätin, 6. Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter, Salach, 7. Brigitte Pullmann, Stadträtin in Ebersbach, Kreisrätin.
19.2.19
unser-stauferland.de

Jahrhunderte alte Funde präsentiert

 

 

Kreisarchäologe Dr. Reinhard Rademacher brachte nicht nur das Buch „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ ins Rathaus, sondern präsentierte Oberbürgermeister Guido Till (Mitte) auch Jahrhunderte alte organische. Rechts im Bild: Der Göppinger Stadtarchivar Karlheinz Rueß. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Kreisarchäologe Dr. Reinhard Rademacher brachte nicht nur das Buch „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ ins Göppinger Rathaus, sondern präsentierte Oberbürgermeister Guido Till auch Jahrhunderte alte organische Funde vom Kornhausplatz.

Dabei lobte Dr. Rademacher ausdrücklich die vorausschauende Zusammenarbeit zwischen seiner, beim Landratsamt angesiedelten Abteilung und der Stadt Göppingen. Bereits vor der Neugestaltung des Kornhausplatzes führte die Kreisarchäologie umfangreiche Untersuchungen durch, so dass die eigentlichen Baumaßnahmen ungehindert von statten gehen konnten – ein Lehrbeispiel der guten Zusammenarbeit, das herausragende Ergebnisse hervorbrachte. Zwar waren die archäologischen Strukturen des heutigen Kornhausplatzes durch vielerlei Baumaßnahmen seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Stadtbrand 1782 bis in die 1970er Jahre hinein weitgehend zerstört, gefunden haben die Archäologen aber den unteren Teil einer Latrine aus dem 15. Jahrhundert sowie einen aus der gleichen Zeit stammenden Brunnen. Zu Tage kamen organische Funde, wie sie vielleicht alle 20 Jahre einmal ans Tageslicht kommen. Dr. Rademacher brachte eine Holzdaube, Holzlöffel und eine lederne Messerscheide sowie Messergriffe aus Geweih mit.

Näher beschrieben sind die Fundstücke sowie die daraus abgeleiteten Rückschlüsse in dem Buch „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“, herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Aus dem Landkreis Göppingen fanden insgesamt drei Grabungsstätten Aufnahme in das Werk.
19.2.19 unser-stauferland.de

Verbesserte Ausbildung für Erzieherberuf

 

 

Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und St. Loreto Institutsleiter Uwe Beck. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Kommunen müssen noch aktiver werden, um den Fachkräftemangel in den Kitas abzumildern. Darin waren sich der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Institutsleiter Uwe Beck beim letzten Treffen im St. Loreto einig. Deshalb wandten sich beide mit einem Schreiben an die Bürgermeister im Altkreis Schwäbisch Gmünd. Grundlage dafür war der sogenannte „Pakt für gute Bildung und Betreuung“, der zwischen Land und den Kommunen in Baden-Württemberg im Januar 2019 geschlossen wurde. Ziel soll es dabei sein, zusätzliche Ausbildungsplätze für die praxisintegrierte Erzieherinnen und Erzieherausbildung (PIA) zu schaffen, um den steigenden Personalbedarf in den Kitas erfüllen zu können. PIA – das heißt, die Auszubildenden werden zeitgleich in einer Fachschule und in einer Kita vor Ort ausgebildet. Das Land wird ab dem 1. September 2019 eine Ausbildungspauschale in Höhe von 100 Euro pro Ausbildungsplatz und Monat zahlen, wenn in der jeweiligen Gemeinde von allen Trägern mindestens 25 Prozent mehr PIA-Auszubildende als im Vorjahr 2018 ausgebildet werden. Werden 50 Prozent mehr Auszubildende eingestellt, beträgt die Pauschale 200 Euro pro Ausbildungsplatz und Monat.

St. Loreto in Schwäbisch Gmünd bietet im kommenden Schuljahr erstmals eine zweite PIA-Klasse an für die Ausbildung von Erziehern. Bläse und Beck bitten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Altkreis von Schwäbisch Gmünd, „die Ausbildung einer Erzieherin/eines Erziehers im Rahmen der PIA-Ausbildung zu prüfen“.
19.2.19 unser-stauferland.de

Nach fast 50 Jahren wieder mehr als 2000 Geburten registriert

 

Esslingen. Nach fast 50 Jahren zählte das Esslinger Standesamt erstmals wieder mehr als 2000 Geburten, eine markante Zäsur. Da muss man im Archiv des Standesamtes weit zurück gehen, nämlich ins Jahr 1969, um einen ähnlichen Wert zu finden. 2132 Geburten waren es im letzten der sogenannten „Baby-Boomer-Jahre“. Der Trend zu mehr Geburten hatte sich bereits in den vergangenen zehn Jahren angedeutet, in denen die Geburtenkurve beim Esslinger Standesamt kontinuierlich angestiegen ist. Erstaunlich, dass  ebenso kontinuierlich immer ein wenig mehr Jungen als Mädchen geboren werden. Von der neuen Möglichkeit, ein drittes Geschlecht „divers“ eintragen zu lassen hat, hat indes noch kein Elternpaar Gebrauch gemacht.

Die Beliebtheitsskala der Vornamen brachte allerdings keine umwälzenden Neuerungen. Bei den Mädchen lagen Emma (18), Lea (15), Emilia (14), Mia (14), Lena (12), Lara (11), Marie (11), Sophia (11), Amelie (10) und Amalia (9) ganz vorne. Bei den Jungs konnten Lukas (19), Maximilian (16), Ben (14), David (13), Jakob (13), Finn (12), Elias (11), Luca (11) und Paul (11) punkten. Mehrarbeit musste auch bei den Sterbefällen bewältigt werden, denn 1237 Todesfälle galt es zu beurkunden. Auch in diesem Bereich des Personenstandswesens ist ein ständiger Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen: In den letzten zeh Jahren um 15 Prozent. Erschwerend macht sich hier bemerkbar, dass viele Menschen nicht mehr in Familienverbänden leben. Es fehlen Urkunden, es fehlen Angehörige und somit Bestattungspflichtige. Zeitintensive Recherchen sind die Folge, sowie zusätzliche Kosten für angeordnete Beerdigungen durch die Kommune. Auch Fragen des Nachlasses bleiben oft lange ungeklärt.

Geklärt haben hingegen 577 Personen, dass sie aus der Kirche austreten wollen. Ein sehr deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 458 Austritten. Auch beim Heiraten zeigten sich die Paare wieder entschlussfreudig und so konnten 617 Ehen geschlossen werden. Darunter auch 30 gleichgeschlechtliche Paare, die ihre bereits eingetragene Lebenspartnerschaft nun in eine Ehe umgewandelt haben. Zehn Prozent  der Paare verzichten inzwischen auf eine festliche Trauung und lassen sich formlos am Schreibtisch verheiraten. Wer es festlicher will, hat die Qual der Wahl: Altes Rathaus, Neues Rathaus, Beletage, Villa Nagel oder Dachterrasse des Park Consul-Hotels stehen den Paaren zur Verfügung. Kein Wunder, dass 175 externe Paare mit ihren Gästen zur Trauung nach Esslingen anreisen, um dieses vielfältige Angebot im schönen Ambiente der Stadt zu genießen.
18.2.19 unser-stauferland.de

 

 

Stadt verkauft ihr neues Rathaus

 

Göppingen. Wie erwartet hat die Stadt Göppingen ihr noch nicht fertiggestelltes neues Verwaltungszentrum am Bahnhof an die Kreissparkasse verkauft. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag mit großer Mehrheit beschlossen. Das Geldinstitut wird das Gebäude an Teamviewer vermieten. Das Unternehmen, das derzeit noch seinen Sitz im ehemaligen Dienstleistungszentrum der Kreissparkasse an der Jahnstraße hat, benötigt für seine steigende Mitarbeiterzahl mehr Platz. Teamviewer soll das noch im Bau befindliche Verwaltungszentrum für zehn Jahre anmieten. Die Zukunft eines neuen Verwaltungszentrums für die Stadt Göppingen ist dagegen wieder offen. Erste Überlegungen sehen vor, das ehemalige Gebäude von Pharma Müller, das sich bereits im Eigentum der Stadt befindet, abzureißen und dort das neue Rathaus zu bauen.
15.2.19
unser-stauferland.de

Unternehmertum fester Bestandteil der Hochschulausbildung

 

Mit dem Rektor der Hochschule in Geislingen, Prof. Andreas Frey, sprach die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Foto: Büro Razavi

Geislingen. „Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen gibt dem Thema Start-up wichtige Impulse“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  nach einem Besuch bei Rektor Prof. Andreas Frey mit. „Das Thema Unternehmertum wird jetzt zum noch festeren Bestandteil der Hochschulausbildung. Das ist eine gute Nachricht. Längst sind Start-up-Unternehmen keine vereinzelten Garagentüftlerteams mehr, sondern werden im beginnenden digitalen Zeitalter zu etablierten Partnern in der Wirtschaft, die mit Weltmarktführern zusammenarbeiten. Mehr Start-Up im Stundenplan ist deshalb gut für unsere Region. So kriegen wir mehr und mehr Absolventen, die bereits früh in ihrer Ausbildung das Thema Unternehmertum kennengelernt haben. Das ist eine sehr gute Voraussetzung für mehr mutige Initiativen, gute Ideen zu realisieren“, so Razavi weiter.  

Das Geislinger Innovations- und Startup-Center „G-Inno“ spiele dabei eine wichtige Unterstützerrolle. „Da gibt es eine sehr gute Kooperation. Die Hochschule hat durch diese Verbindung zu G-Inno ihre Angebote zum Thema Start-Up stark ausgebaut“, erläutert die Geislinger CDU-Abgeordnete. Das Modul „Startup Lessons“ könne nach und nach von Studierenden aller Fachrichtungen belegt werden. Für den Herbst ist ein neues Accelerator-Programm geplant. „Das ist ein Coaching-Programm für Start-Up-Gründer. Studierende können teilnehmen und die Mitarbeit als Praktikum anerkennen lassen. Und bald gibt es an der HfWU sogar einen besonderen Start-Up-Escape-Room, in dem man Fragen zum Thema Existenzgründung beantworten muss, um wieder herauszukommen.“ 

„Wir begrüßen es, dass das Thema Existenzgründungen an Hochschulen auch seitens der Politik so viel Rückenwind bekommt“, sagt HfWU-Rektor Prof. Dr. Andreas Frey. Mit der Gründerinitiative Contact-as fördere die HfWU bereits seit über 15 Jahren sehr erfolgreich den Gründergeist gemeinsam mit anderen Hochschulen. „Mit dem G-Inno bekommt diese Initiative einen zusätzlichen Schub. Beide Maßnahmen gehen an der HfWU Hand in Hand“, so Frey weiter. 

„Es tut sich einiges und das ist auch gut so. Wir werden als Land Baden-Württemberg nur weiter erfolgreich sein, wenn wir unsere fähigsten Köpfe finden und fördern. Wir brauchen mehr Gründerinnen und Gründer, die den Daniel Düsentrieb in sich entdecken. Viele gute Ideen schlummern im Verborgenen und warten auf einen mutigen Impuls, sie anzupacken. Unser ländlicher Raum mit seinen Gemeinden, Städten und Landkreisen hat im Rennen um die besten Köpfe eine Schlüsselrolle. Hier, in der Heimat der „Hidden Champions“ liegen noch viele Perlen verborgen und ich bin überzeugt, die neuen Möglichkeiten in der Ausbildung werden wieder einige davon sichtbar machen“, so Nicole Razavi abschließend.
15.2.19

 

 

Landhotel Wental ist jetzt ein Qualitätsgastgeber für Wanderer

 

Freuen sich über die Zertifizierung: Der stellvertretende Tourismusbeauftragte des Landratsamtes, Horst Sattler, (links) und Georg Lieb jun., Inhaber des Landhotels Wental in Bartholomä, der jetzt die Auszeichnung „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ erhielt. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Bartholomä. Der Deutsche Wanderverband setzt mit dem „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ bundesweite Qualitätsstandards. Gemeinsam mit kompetenten Partnern in den Regionen werden besonders wanderfreundliche Unterkünfte und Gastronomiebetriebe in Deutschland ausgezeichnet. Das Landhotel Wental darf sich ab sofort als „Qualitätsgastgeber“ bezeichnen.  Immer mehr Erholungssuchende schnüren am Wochenende und in den Ferien die Wanderschuhe. In Befragungen geben 69 Prozent der deutschen Bevölkerung an, zumindest gelegentlich wandern zu gehen. Ein Fünftel der Wanderer ist sogar in den Wintermonaten aktiv. Der Ostalbkreis will diese Potenziale weiter fördern und dabei vor allem auf Qualität achten. Als geschulter Prüfer des Deutschen Wanderverbandes (DWV) ist deshalb Horst Sattler vom Landratsamt Ostalbkreis im Landkreis unterwegs, um Hotels, Gastronomiebetriebe und Ferienwohnungen als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ auszuzeichnen.  Ziel der Zertifizierung ist es, gezielt auf die Bedürfnisse von Wanderern einzugehen und dabei neue Vermarktungsmöglichkeiten zu erschließen. Vor allem auf der Schwäbischen Alb wird verstärkt mit Wanderangeboten geworben. Die Qualitätsgastgeber sind dabei bestens auf Wandertouristen vorbereitet - von der professionellen Auskunft über Wanderwege bis zur Organisation eines geeigneten Hotels für die nächste Wanderetappe müssen insgesamt 22 Kernkriterien und zusätzlich mindestens acht aus 17 Wahlkriterien (u. a. Wellnessangebote) zur Zertifizierung erfüllt werden.
14.2.19

 

 

Busunternehmen Knauss-Reisen von Streik betroffen

Schorndorf. Die Gewerkschaft Verdi ruft das private Omnibusgewerbe am Freitag, 15. Februar ganztags zum Warnstreik auf. Betroffen davon sind alle Buslinien der Firma Knauss Reisen. Es werden keine Fahrten stattfinden. In Schorndorf sind dadurch auch sämtliche auswärtige Schüler aus Richtung Winterbach, Remshalden, Berglen, Rudersberg, Urbach, Plüderhausen sowie aus den Ortsteilen Weiler, Schornbach, Buhlbronn, Miedelsbach, Haubersbronn betroffen. Auch der Innenstadtverkehr ist betroffen.  Aus Richtung Winterbach/Weiler könnte ersatzweise die S-Bahn genutzt werden. Aus Richtung Wieslauftal könnte ersatzweise der „Wiesel“ genutzt werden – wird in der Regel dort ohnehin das Hauptverkehrsmittel sein. Aus Richtung Urbach/Plüderhausen könnte ersatzweise die Regionalbahn R2 genutzt werden. Die Linie über Lichtenwald/Schlichten wird von der Fa. Schlienz&Fischle betrieben. Die Linie über Adelberg/Oberberken wird von der RBS betrieben.
14.2.19

 

 

 

Weitere Änderungen bei „Bus19+“ 

Göppingen. Zahlreiche Fahrgäste nutzten bereits das Kontaktformular unter www.filsland.de, um Kritik, Lob und Anregungen zum neuen Fahrplankonzept im Landkreis Göppingen zu äußern. Seitens des Amtes für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur werden alle eingehenden Nachrichten zeitnah gesichtet und im Zusammenhang der Eingaben beantwortet. „Einige Fahrgäste haben mit konstruktiver Kritik an den neuen Busfahrplänen Schwachstellen aufgezeigt, die Dank der engen und guten Zusammenarbeit mit den Busunternehmen im Landkreis zügig geprüft werden konnten. Die anstehenden Anpassungen zum 18.Februar sollen dazu führen, dass die Fahrpläne und Umstiege künftig verlässlicher werden“, stellt Sebastian Hettwer, stellvertretender Amtsleiter des Amtes für Mobilität, die Beweggründe für die neuerlichen Fahrplanänderungen dar. „Auch mit den nun folgenden Änderungen werden wir sicherlich nicht alle Fahrgäste zufrieden stellen können.“ Im Landratsamt hofft man dennoch, dass die wichtigsten Schwachstellen damit ausgeräumt werden konnten. In Einzelbereichen wird weiterhin daran gearbeitet. Insgesamt konnte über Fahrplananpassungen und den Einsatz zusätzlicher Buskurse viel erreicht werden. „Selbstverständlich werden wir auch weiterhin gemeinsam mit den Busunternehmen das neue Fahrplankonzept anhand von Echtzeitdaten aus den Bussen analysieren und daran die Fahrpläne für das Jahr 2020 ausrichten“, so Hettwer. Alle Fahrpläne können im Internet unter www.filsland.de/bus19plus tagesaktuell als PDF heruntergeladen werden.

Aufgrund der umfangreichen Anpassungen bei den Buslinien im Landkreis, die seit dem Start am 1.1.2019 auf den Weg gebracht wurden, gibt das Landratsamt in Zusammenarbeit mit dem Filsland Mobilitätsverbund als Ergänzung zum Kreisfahrplan 2019 eine kostenlose Beilage mit allen nachträglichen Änderungen heraus. Diese liegt ab sofort im Landratsamt und bei den Geschäftsstellen des Filsland Mobilitätsverbundes zum Mitnehmen aus.
14.2.19

 

 

 

 

Baumarbeiten in der Gmünder Innenstadt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Vegetationsruheperiode werden jetzt in der Gmünder Innenstadt an einigen Stellen Arbeiten an Bäumen und am Gehölz fällig. Die Baumkommission hat in den vergangenen Wochen einzelne Baumstandorte untersucht und überprüft. Verschiedene Bäume können dabei nicht gerettet werden. Diese werden in den kommenden Tagen entfernt. Baumarbeiten finden beispielsweise entlang der Grabenallee statt. Auch entlang der Remsstraße werden von Montag, 18. Februar bis Donnerstag, 21. Februar, zwischen 8 Uhr und 12 Uhr, sowie 13 Uhr und 15 Uhr, die Baumteams im Einsatz sein. Die Wanderarbeitsstelle beansprucht dabei maximal einen Fahrstreifen, so dass auf der verbleibenden Fahrbahn auch während der Arbeiten Begegnungsverkehr uneingeschränkt möglich ist.
14.2.19

 

 

Stadtverwaltung informiert beim Handwerker-Frühstück

Schorndorf. Einmal im Jahr treffen sich die selbstständigen Handwerker auf Einladung von Oberbürgermeister Matthias Klopfer zum Handwerker-Frühstück im Kesselhaus. Der regelmäßige Kontakt und der Dialog mit den örtlichen Handwerksbetrieben ist der Stadtverwaltung wichtig.  OB Klopfer gab den Handwerkern einen Überblick über aktuelle Projekte der Stadt. Die Forscherfabrik wird ein Jahr, die Remstal Gartenschau steht kurz bevor. Viele Sanierungsprojekte stehen an. Als größtes Projekt nannte Oberbürgermeister Klopfer die Gottlieb-Daimler-Realschule. „Neben den Sanierungsmaßnahmen haben wir weitere große Aufgaben dieses Jahr im Mittelpunkt: die Themen Pflege, Digitalisierung und auch Mobilität“, so Klopfer weiter.

Anschließend informierte Oliver Basel, Leiter der Volkshochschule Schorndorf, die Handwerker über Weiterbildungs- und Förderungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiter. „Was viele nicht wissen, ist, dass die VHS Schorndorf neben dem vielfältigen und umfangreichen offenen Seminarprogramm auch bedarfsgerechte Schulungsangebote für (geschlossene) Gruppen entwickelt und anbietet“, betonte Oliver Basel. „Die Themen reichen von Fremdsprachen, über IT-Anwendungen, Rechnungswesen, Marketing, bis zu Teamentwicklung“. Basel stellte zudem die Bildungsprämie sowie die Fachkursförderung vor, über die bestimmte Kurse mit Bundes- beziehungsweise EU-Mitteln gefördert werden. Betriebe, die sich hierüber ausführlich informieren möchten, können sich mit dem Volkshochschulleiter in Verbindung setzen. Beim Weißwurst-Essen nutzten die Handwerker die Möglichkeit, sich untereinander und mit Vertretern der Stadtverwaltung und den Stadtwerken auszutauschen.
14.2.19
unser-stauferland.de

In dynamischer Zeit nicht den Anschluss verpassen

 

Tom Hill und Karlheinz Venter (v.l.) bei ihrem Vortrag in Schwäbisch Gmünd. Foto: BVMW/Rüdiger Gramsch

Schwäbisch Gmünd / Kreis Göppingen. Wie müssen mittelständische Unternehmen aufgestellt sein, damit ihr Geschäft auch in Zukunft noch ein Geschäft ist? Das Berater-Duo Tom Hill und Karlheinz Venter - Gesellschafter der Hillventer GmbH in Darmstadt - zeigte in einer Veranstaltung des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) auf, wie die Betriebe umgebaut werden müssen, um der hoch-dynamischen Entwicklung Rechnung zu tragen.

Die Weltwirtschaft verändert sich rasant, wer sich den Herausforderungen nicht stellt verliert schnell den Anschluss. Das machten Tom Hill und Karlheinz Venter in ihrem kurzweiligen Vortrag deutlich. Althergebrachte Strukturen in den Firmen seien überholt, konstatierten die Darmstädter und warfen das Unternehmensbild aus Zeiten einer schwach-dynamischen Entwicklung über Bord. Vorbei seien die Zeiten, in denen der Unternehmer entschieden habe, was für den Markt produziert werden muss, in denen mit den Mitarbeitern eine personenbezogene Information gepflegt wurde und ein Mitarbeiter im Betrieb mal eine innovative Idee hatte.

Flache Hierarchien seien heute gefragt. Die Firmenkultur präge ein mit den Mitarbeitern gemeinsam entworfenes Leitbild, die Entscheidungen darüber, was produziert werde, treffe man an der Schnittstelle zwischen Markt und Mitarbeitern. Der Chef glänze mit Kompetenz, Einfluss und Führungsqualitäten. Die Innovation komme von vielen, die sich an dem orientierten, was am Markt gebraucht werde. Da könne es sein, dass sich die Produkte rasend schnell ändern müssen, um das Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten. Transparent und themenbezogen erfolge die Kommunikation. Das alles gehe einher mit einem sich wandelnden Arbeitsalltag. Hier seien Homeoffice und die Erreichbarkeit des Mitarbeiters rund um die Uhr die Schlagworte. Die Globalisierung und die Kommunikation, so die beiden Referenten, verändern tiefgreifend die Unternehmensstrukturen und genauso nachhaltig das Konsumverhalten. „Der Besteller ist nur einen Mausklick entfernt“, fassten es Tom Hill und Karlheinz Venter zusammen. Die Digitalisierung erfordere dank der damit einhergehenden Individualisierung ein neues Denken. Jeder könne sich heute seine ganz persönliche Mischung zusammenstellen und liefern lassen, erklärten die beiden beispielhaft die Entwicklung.

Alles Zukunftsmusik? Mitnichten. Tom Hill und Karlheinz Venter machten deutlich, dass man sich bereits mitten in der Zukunft befindet. Für sie höchste Zeit, den Unternehmensumbau anzugehen. Was in der Theorie allerdings einfach klingt, mag in der Praxis Probleme aufwerfen. Nicht immer ist der Chef zu den notwendigen Veränderungen bereit und wenn doch, dann gibt es immer wieder Mitarbeiter, die sich querlegen und die Notwendigkeit der Veränderungen nicht sehen wollen. „Von den Unverbesserlichen wird sich ein Unternehmen über kurz oder lang trennen müssen“, glauben Hill und Venter. Dass in den neuen Strukturen ein Unternehmen erfolgreich sein kann, bestätigte im anschließenden Gespräch der Inhaber eines Automobilzulieferer mit rund 300 Beschäftigten.

Bei den Referenten, die für ihren Vortrag viel Applaus erhielten und zur Diskussion beim anschließenden Mittagsimbiss anregten, sowie bei Gastgeber Rolf Fleury vom IT-Systemhaus Bürokom in Schwäbisch Gmünd bedankte sich BVMW-Kreisvorsitzender Lothar Lehner (Geislingen) mit in einem „Stauferkischtle“ verpackten regionalen Spezialitäten.
8.2.19 unser-stauferland.de

Helmut Renftle noch einziger Kandidat für Posten als Baubürgermeister

 

 Bleiben wohl die nächsten Jahre in Göppingen noch ein Gespann: Baubürgermeister Helmut Renftle (l.) und Oberbürgermeister Guido Till. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Hohenstaufenstadt bekommt am Donnerstag wohl keinen neuen Baubürgermeister. Der Gemeinderat wird wohl Amtsinhaber Helmut Renftle bestätigen. Der 67-Jährige kann dann noch bis zu seinem 73. Lebensjahr die Amtsgeschäfte führen. Renftle hatte erst nach Bewerbungsschluss und nach der ersten Vorstellungsrunde potenzieller Kandidaten seinen Hut in den Ring geworfen.

Wahlen zum Baubürgermeister in Göppingen sind immer für Überraschungen gut. Auch dieses Mal. Um qualifizierte Bewerber zu bekommen, wollten Stadtverwaltung und Gemeinderat es nicht bei der öffentlichen Ausschreibung der Stelle belassen, sondern schalteten noch einen Headhunter ein. Aus dem Kreis der eingegangenen Bewerbungen schlug die Verwaltung fünf Kandidaten vor, die sich dem Gemeinderat vorstellen sollten. Die Ratsfraktionen erweiterten dann den Kreis auf zehn, wohl weil keiner der fünf von der Verwaltung Auserkorenen so richtig überzeugen konnte. Nach der nichtöffentlichen Vorstellungsrunde machte sich im Gemeinderat Ernüchterung breit. Ein Wunschkandidat war nicht auszumachen. Es schlug die Stunde von Helmut Renftle, der seine erneute Bewerbung ankündigte. Dabei hatten zahlreiche Stadträte im Vorfeld ausgeschlossen, Renftle noch einmal zu wählen. Nun aber ist Renftle, dessen verspätete Bewerbung vom Gemeinderat akzeptiert worden war, der einzige Kandidat für die Wahl am Donnerstag. Denn am Dienstag haben die beiden letzten noch verbliebenen Mitbewerber, Falk-Udo Beck und Wolfgang Kissling, ihre Kandidaturen zurückgezogen.
5.2.19

Wechsel beim Polizeiposten in Rechberghausen

 

Wechsel beim Polizeiposten Rechberghausen: Maximilian Huber (l.) löst Joachim Heim ab. Foto: Polizei

Rechberghausen. Der Polizeiposten in Rechberghausen hat einen neuen Leiter. Maximilian Huber übernimmt die Leitung von Joachim Heim. 20 Jahre lang leitete Joachim Heim den Polizeiposten Rechberghausen. Jetzt hat ihn Polizeivizepräsident Reinhold Hepp vom Polizeipräsidium Ulm in den Ruhestand verabschiedet. Hepp verwies dabei auf die Bedeutung der bürgernahen Sicherheitsarbeit vor Ort und damit verbunden des Leiters eines Polizeipostens. Polizeihauptkommissar Heim habe stets das notwendige offene Ohr gehabt und mit den Menschen gesprochen. Er zeichnete sich aus durch die hervorragende Orts- und Personenkenntnisse sowie sein Fachwissen. Und er habe diese Fähigkeiten gemeinsam mit seinen Kollegen in Rechberghausen für die Sicherheit und die Ordnung im Bereich des Polizeipostens umgesetzt. Dabei habe Heim stets den Kontakt mit den Partnern in der Sicherheitsarbeit gesucht. Dass er das gut und überzeugend gemacht habe, das belege auch die Anwesenheit der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister seines Bereichs bei der Verabschiedung. Hepp dankte Heim für die langjährige hervorragende Sicherheitsarbeit in der Region und den sog. langen Atem, den er in den knapp 20 Jahren Polizeiarbeit vor Ort in Rechberghausen mehr als deutlich unter Beweis stellte. Dem Nachfolger, Maximilian Huber, wünschte er viel Erfolg und bestes Gelingen bei dieser Tätigkeit und ein gleichsam offenes Ohr für die Sicherheitsbelange der Verantwortlichen sowie Bürgerinnen und Bürger im Bereich des Postens.

Joachim Heim trat 1975 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung und Dienstzeiten in Pforzheim wechselte er 1979 zur Polizeidirektion Göppingen. Hier war er zunächst beim Verkehrsdienst, dann im Streifendienst des Polizeireviers Uhingen eingesetzt, bevor er auf den Polizeiposten Rechberghausen wechselte. Maximilian Huber (28) begann 2010 seinen Dienst in der Landespolizei. Nach dem Studium zum gehobenen Polizeidienst versah er seit 2014 Streifendienst beim Polizeirevier Eislingen. Seit 2017 leitete er eine Dienstgruppe. Mit Beginn des Februar übernimmt der junge Polizeioberkommissar die Leitung des Polizeipostens Rechberghausen.
5.2.19

 

 

 

Straßdorfer Feuerwehr zu 21 Einsätzen gerufen

Gewählte und Geehrte bei der Feuerwehr Straßdort: Ralf Irdenkauf, Uwe Schubert, Ortsvorsteher Werner Nussbaum, Felix Bader, Alexander Stadelmaier, Tobias Kolb, Frank Kremer, Ralf Kremer, Benedikt Kerßens, Alexander Schäffauer, Bernd Hirner und Stefan Verreschi. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Straßdorf berichtete Abteilungskommandant Ralf Irdenkauf von 21 Einsätzen mit insgesamt 558 Einsatzstunden, was ein Plus von vier Einsätzen beziehungsweise 35 Einsatzstunden im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Die Einsätze gliederten sich in neun Brandeinsätze, darunter fünf Großbrände im Stadtgebiet, neun technische Hilfeleistungen sowie drei Fehlalarme. Um für die Einsätze gewappnet zu sein, absolvierten die 42 Mitglieder der Einsatzabteilung 33 Übungen. Hinzu kommen noch fünf Brandsicherheitswachen und fünf Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen in den Hallen. Beim Kameradschaftsabend wurden Clemens Nuding und Wolfgang Hirner für 40 Jahre, sowie Andreas Kremer, Michael Schabel und Martin Frey für 25 Jahre aktive Dienst geehrt. In seiner Funktion als Jugendgruppenleiter berichtete Felix Bader über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, welche 2018 ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte. So wurde im vergangenen Jahr neben 22 Übungsabenden auch das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Schwäbisch Gmünd, zwei Ausflüge sowie die Jubiläums-Rallye der Jugendfeuerwehren durchgeführt. Aktuell besteht die Jugendfeuerwehr Straßdorf aus 11 Jugendlichen, darunter zwei Mädchen, 20219 werden drei Neuzugänge zur Jugendwehr erwartet. Feuerwehrkommandant Uwe Schubert bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei den zahlreichen Einsätzen. So seien nicht nur in Straßdorf die Einsatzzahlen gestiegen, sondern dies gelte auch für die gesamte Feuerwehr. Es wurden 2018 im gesamten Stadtgebiet 519 Einsätze mit 19.000 Einsatzstunden gefahren, was im Vergleich zu 2013 ein Zuwachs von 130 Einsätzen und etwa 5.000 Einsatzstunden bedeute, und dies bei gleichbleibender Anzahl an Feuerwehranghörigen. Er gab einen Rückblick auf getätigte Investitionen wie den Bau des Gerätehauses auf dem Rechberg und neue Einsatzfahrzeuge, sowie Ausblick auf geplante und beantragte Investitionen: So wurden die Vorbereitung zur Beschaffung eines neues Fahrzeugs für die Abteilung Straßdorf, als Ersatz für das mittlerweile 30 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug, auf den Weg gebracht. Weitere Highlights des Jahres 2018 seien die Abnahme des Leistungsabzeichens auf dem Sebaldplatz, sowie der Bundeskongress der Feuerwehrfrauen mit 150 Teilnehmerinnen gewesen, welcher in Schwäbisch Gmünd ausgetragen wurde. Bei den anschließenden Wahlen zum Abteilungskommandant und Stellvertretendem Abteilungskommandant wurden Ralf Irdenkauf und Stefan Verreschi einstimmig in ihrem Amt für die nächsten fünf Jahre bestätigt. Seit letztem Jahr wird, neben Ehrungen für 25 beziehungsweise 40 Jahre aktiven Einsatzdienst, für 15 Jahre aktiven Einsatzdienst das neu gestiftete Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze verliehen. Dieses erhielten nun Felix Bader, Benedikt Kerßens, Tobias Kolb, Frank Kremer, Ralf Kremer, Thomas Schaefer, Alexander Schäffauer und Alexander Stadelmaier. Im Anschluss bedankte sich Ralf Irdenkauf bei Bernd Hirner für 34 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung und verabschiedete ihr mit einem kleinen Präsent in die Altersabteilung.
5.2.19
unser-stauferland.de

Razavi: Metropol-Express kann schon im Dezember fahren

 

Kreis Göppingen „Es tut sich was auf der Filstalbahn. Die Verbindungen nach Geislingen und Ulm können schon in diesem Jahr verbessert werden: Der Metropolexpress kann bereits ab Dezember 2019 im Halbstundentakt bis Geislingen fahren und die bis Ulm und Stuttgart durchfahrenden Regionalbahnen müssen in Geislingen nicht mehr 15 Minuten stehen und warten. Diese bisher notwendigen Wartezeiten können nun entfallen“, freut sich die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Das ist eine super Nachricht für den Bahnverkehr im Filstal und vor allem für den Geislinger Raum,“ so die CDU-Politikerin. 
„Ich hatte zum Ende des Vorjahres bei Minister Hermann um Prüfung einer Angebotserweiterung gebeten. Ich freue mich sehr, dass das Ministerium dies sehr ernsthaft geprüft hat und nun erste Eckpunkte vorliegen. Bislang war eine Verbesserung des Zugangebots erst in einigen Jahren vorgesehen. Jetzt können die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer im Filstal schon wesentlich früher darauf hoffen.  

Vorausgegangen waren Beratungen des Verkehrsministeriums mit der NVBW und mit GoAhead als dem künftigen Betreiber der Züge im Filstal über den künftigen Fahrplan. Dabei wurde ein neues Konzept entwickelt, das spürbare Vorteile bieten kann. Wichtigstes Ergebnis: „Der Metropolexpress könnte schon ab Dezember 2019 im Halbstundentakt aus Richtung Stuttgart von Süßen bis nach Geislingen verlängert werden. Möglich wird dies, weil schon jetzt geklärt werden konnte, dass das fehlende Abstellgleis im Geislinger Bahnhof durch das neue Fahrplankonzept doch nicht benötigt wird. Das würde auch eine Kostenersparnis von 1 Million Euro bedeuten“, sagt Nicole Razavi. 

Die neuen Überlegungen wurde auf Arbeitsebene dem Kreis Göppingen und dem Alb-Donau-Kreis bereits vorgestellt. „Mir ist nun sehr wichtig, dass das Konzept auch für die Schülerverkehre und die Busanbindungen gut geeignet ist“, sagt Razavi. Sobald diese Abstimmungen abgeschlossen sein werden, kann das Konzept ausführlicher dargestellt werden. Durch die starke Belastung der Schienenstrecke im Filstal werden tiefergreifende Verbesserungen erst möglich werden, sobald Stuttgart 21 und die Neubaustrecke in Betrieb sein werden. Denn dann werden die Fernverkehrszüge die Neubaustrecke nutzen und es wird Platz im Filstal frei, um den Regionalverkehr optimal organisieren zu können. Um so erfreulicher ist nun die Aussicht für die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer im Filstal, dass sich bereits in wenigen Monaten auf der Filstalbahn etwas tut“, so Razavi abschließend.
31.1.19
 

 

Kreis korrigiert Fahrpläne

Kreis Göppingen. Seit einem Monat verkehren die Busse im Landkreis Göppingen nach dem neuen Taktfahrplan “Bus19plus”. Die gravierenden Änderungen treffen auf viel Zustimmung, aber auch auf Kritik im Detail. In drei Linienbündeln greifen zum kommenden Montag Änderungen, die vor allem dem Schülerverkehre zugutekommen. “Teilweise konnten wir sofort reagieren und auf einzelnen Verbindungen zu den Schulen nachsteuern” berichtet Sebastian Hettwer, zuständiger Abteilungsleiter im Amt für Mobilität des Landkreises. Die geplanten Anpassungen wurden zumeist mit den Schulen, in der Regel unter Einbindung der Elternvertreter, besprochen.

Die Umsetzung erfordert jedoch erneute Eingriffe in die Dienstplanung der Busunternehmen, die einen entsprechenden Vorlauf benötigen. Deshalb wird es weitere Änderungen, die im Bereich der OVG im westlichen Teil des Landkreises Göppingen notwendig werden, erst zwei Wochen später geben. “Hier greift die betriebliche Mitbestimmung. Uns fehlt noch die Zustimmung des Fahrpersonals. Wir sind aber überzeugt, dass wir das hinbekommen. Zum Warnstreik am Donnerstag gibt es keinerlei Zusammenhang”, erläutert Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke den zeitlichen Versatz bei der Umsetzung.

Die erste Änderungswelle, die ab kommender Woche greift, soll vor allem die Schülerverkehre entlasten und die Fahrten sowie vor allem die Umsteigeverbindungen stabiler gestalten. Außerdem werden die aufgetretenen Kapazitätsprobleme im Göppinger Stadtteil Reusch entspannt. Die Linie 94 zwischen Göppingen und Hohrein wird zusätzlich wieder wie früher über die Christkönigskirche fahren und dadurch auch die direkte Verbindung über die Marktstraße in die Göppinger Innenstadt wiederherstellen.

Aktuelle Fahrpläne, neue Liniennetzpläne sowie eine Liste mit den neuen Haltestellennamen können im Internet unter www.filsland.de/bus19plus heruntergeladen werden. Dort bleibt auch weiterhin das Kontaktformular für Lob, Kritik und Anregungen geschaltet.
31.1.19

 

 

 

Die ersten Bonuskarten übergeben

In Gmünd wurden die ersten Bonuzskarten übergeben. Unser Foto zeigt von links Carla Ocker, Amt für Familie und Soziales, Stefan Witzke, Geschäftsführer Schwäbisch Gmünder Tafel, Peter Freitag, Agentur freitagundhäussermann, Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales. Vordere Reihe: Martina Kubiak mit Jan Kubiak, Bettina Nagler und Hans-Peter Reuter, Abteilungsleiter für Wohnen im Amt für Familie und Soziales. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Wunsch zur Einführung einer Bonuskarte kam aus dem Schwäbisch Gmünder Gemeinderat und konnte nun umgesetzt und eingeführt werden. Am Mittwoch, 30. Januar, wurden die ersten zwei Bonuskarten an die alleinerziehenden Familien Bettina Nagler und Martina Kubiak durch Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales, und Hans-Peter Reuter, Abteilungsleiter für Wohnen im Amt für Familie und Soziales, übergeben. Schwäbisch Gmünd beschreitet mit der Bonuskarte Neuland, so Dieter Lehmann. Einblicke und Informationen zur Umsetzung und Einführung der Bonuskarte holten sich die Projektleiter von der Stadt Ulm.

Eine unbürokratische Prüfung und eine schnelle Ausgabe des Ausweises wird zugesichert, sagte Dieter Lehmann. Die Bonuskarte unterstützt Personen mit geringem Einkommen wie zum Beispiel: Familien, Alleinerziehende, Rentnerinnen oder Rentner und Studierende. Der Ausweis dient zur Inanspruchnahme an kulturellen, sportlichen und sozialem Leben. Damit möglichst eine breite Angebotsvielfalt für Kinder und Erwachsene angeboten werden kann, wird nach weiteren Sponsoren gesucht. Von der Gastronomie über den Einzelhandel bis Vereinsangebote werden alle Angebote oder Sonderaktionen aufgenommen. Die Aktionen können sich auf bestimmte Tage, Zeiten oder an weniger stark frequentierten Besucherzeiträume wie zum Beispiel in der Gastronomie beziehen. Ein Wunsch von Martina Kubiak wäre eine vergünstige ÖPNV-Anbindung. Derzeit bietet die Bonuskarte: - 50 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt in der Eis-Arena - Berechtigung zum Einkauf in der Schwäbisch Gmünder Tafel (Tafel-laden), Rinderbacher Gasse 15 - Berechtigung zum Einkauf im DRK Second Hand Shop, Kornhaus-straße 15 und Falkenbergstraße (Hardt) - Vergünstigung beim Mittagstisch unter d’Leut - Ermäßigung in der städtischen Musikschule, Stadtbibliothek (bis 18 Jahre gebührenfrei), Kulturbüro-Veranstaltungen, i-Punkt (Garten, Gold und Gsälz-Veranstaltung) Dieter Lehmann bedankte sich bei Stefan Witzke, Geschäftsführer der Schwäbisch Gmünder Tafel, für die Zusammenarbeit und für die weitere Anlaufstelle für die Bonuskarte im Tafelladen. Die bisherigen Tafelladen-Ausweise werden nach Fristablauf auf Bonuskarten umgestellt, sagte der Stefan Witzke und betonte, „dass die gültigen Tafelladen-Ausweise nicht die Gültigkeit verlieren". Wenn alle Tafelladen-Ausweise dann sukzessive umgestellt sind rechnet man mit rund 3000 Bonuskarten.

Die grafische Gestaltung für den Ausweis übernahm die Agentur freitagundhäussermann. „Wir wollten ein Zeichen setzen und entwickelten als erster Sponsor ein prägendes Logo sowie die beiden Informationsflyer“, sagte Peter Freitag beim Pressegespräch. Zur Beantragung der Bonuskarte gibt es zwei Anlaufstellen: Spitalgebäude, Amt für Familie und Soziales, Zimmer 1.22, Marktplatz 37, Telefon: 07171/603-5010 oder -5040 oder im Schwäbisch Gmünder Tafelladen unter der Leitung von Stefan Witzke. Beide Anlaufstellen geben Auskünfte und Informationen zur Bonuskarte.
31.1.19

 

 

Countdown zur Gartenschau läuft

Der Countdown zur Gartenschaua beginnt: Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau GmbH, Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Gabriele Haufe, zuständig für die Konzeption der Blumenschauen und Oberbürgermeister Richard Arnold (v.l.). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold eröffnete zusammen mit Matthias Klopfer, Oberbürgermeister aus Schorndorf, und Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau GmbH den Countdown bis zur Eröffnung der Remstal Gartenschau 2019. Den Auftakt macht Schorndorf am 10. Mai und am 12. Mai folgt der offizielle Start in Schwäbisch Gmünd. Die Vielfalt und Abwechslung von Veranstaltungen, Kabarett, und zahlreichen Aktionen der 16 Gartenschaukommunen kann sich sehen lassen. Die RemstalCard Besitzer dürfen sich heute schon auf ein unvergessliches Gartenschaujahr freuen. Es gibt etliche Highlights in Schwäbisch Gmünd und Schorndorf die durch eine RemstalCard kostenlos genutzt werden kann. Wenn da nicht Urlaubsstimmung aufkommt? 164 Tage auf Entdeckungstour in der Heimat - entlang der Rems. Ein ganz besonderes Glanzlicht werden die Blumenschauen in Schorndorf und der ältesten Stauferstadt Schwäbisch Gmünd sein. Im zweiwöchigen Rhythmus zeigen die Floristen aus der Region Blumenkunst in Perfektion, sagte Gabriele Haufe, die für die Konzeption der Schauen in Schwäbisch Gmünd zuständig ist. Es gibt in beiden Städten zehn verschiedene Mottos und das an ganz besonderen Locations. Normalerweise ist der Keller des Burgschlosses in Schorndorf der Öffentlichkeit nicht zugänglich, für die Blumenschau wird dies ein magischer und sinnlicher Ort, so Matthias Klopfer. In Schwäbisch Gmünd verwandelt sich die Galerie im Museum im Kulturzentrum Prediger in eine Blumenpracht. 
Schwäbisch Gmünd bietet zehn verschiedene Blumenschauen mit folgenden Themen:

12. Mai bis 26. Mai „HeimatLiebe“:
Eine Liebeserklärung an Schwäbisch Gmünd: Kulturstadt, Schulstadt, Kirchenstadt, Stauferstadt…

28. Mai bis 10. Juni „Schwäbisches Lebensgefühl“:
Von den Eigenheiten der Menschen und der Sprache (schwäbische Lebensart)

12. Juni bis 23. Juni „Aufregend anders“
Miteinander mit Respekt (vor den Mitmenschen, vor der Natur…)

25. Juni bis 7. Juli „Von der Muse geküsst“ - Von der Kunst, der Kultur und von der Musik

9. Juli bis 21. Juli „Ab nach draußen! Oder Sonnenschein und Glücklichsein“ – Sommer im Remstal (Aktivschau mit Sommerblumenvielfalt)

23. Juli bis 4. August „Pure Lebensfreude“ – Das Blumenpowerprogramm für Optimisten

6. August bis 18. August „Glanz und Gloria“ – Opulenz trifft Lebensgefühl

20. August bis 1. September „Rendezvous mit dem Leben“ – Blumige Wegbegleiter für jeden Anlass

September bis 15. September „So schmeckt das Remstal“ – Die Feinschmeckerregion für Gaumen und Seele

17. September bis 22. September „Das große Finale“ – Schwäbisch Gmünd sagt Dankeschön
31.1.19

 

 

Esslinger Kulturamtsleiter wechselt nach Bayreuth

Esslingen. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger gratulierte in einer Pressemitteilung Benedikt Stegmayer zu seiner am 30. Januar erfolgten Wahl zum Referenten für Kultur und Tourismus in Bayreuth. Diese Funktionsbezeichnung in Bayern entspricht in Baden-Württemberg einer Dezernentenfunktion. „Die Wahl zum Referenten für Kultur und Tourismus in Bayreuth ist Anerkennung für die von Benedikt Stegmayer als Kulturamtsleiter geleistete hervorragende Kulturarbeit in Esslingen am Neckar. Benedikt Stegmayer hat insbesondere mit der Erarbeitung der umfassenden Kulturkonzeption für die Stadt Esslingen sowohl strategisch und konzeptionell wie auch partizipativ  mit der Esslinger Kulturszene, etablierten Einrichtungen und seinem engagierten Mitarbeiterteam einen differenzierten Kompass zur Weiterentwicklung der Esslinger Kultur erarbeitet. Gemeinderat und Verwaltung sowie die Esslinger Kulturszene danken Benedikt Stegmayer herzlich für seine strukturierte und engagierte Arbeit als Kulturamtsleiter. Zugleich wünschen wir ihm für seine zukünftige Arbeit als Dezernent für Kultur und Tourismus in Bayreuth alles Gute und viel Erfolg“, betont OB Zieger.
31.1.19

 

 

 

Dankeschönabend für Ehrenamtliche im Seniorennetzwerk

Schwäbisch Gmünd (sv). Bereits zum siebten Mal in Folge fand, unter reger Teilnahme, das schon zur Tradition gewordene Dankeschönessen für alle Ehrenamtlichen im Seniorennetzwerk in Schwäbisch Gmünd statt. In gemütlicher Atmosphäre, bei guten Gesprächen und ebenso gutem Essen trafen sich Ende Januar im Gasthaus Krone in Zimmern über 80 Ehrenamtliche aus 14 Bausteinen mit ihren Koordinatorinnen Birgit Schmidt, Nicole Knödler und Claudia Stegmeier–Bareiss. Dieter Lehmann, Leiter des Amtes Familie und Soziales, würdigte den Einsatz aller und bedankte sich für das unermüdliche Engagement.
31.1.19

 

 

Mit Ergebnis bei "Jugend musiziert" mehr als zufrieden

Die Musikschüler aus Schwäbisch Gmünd, die am Wettbewerb "Jugend musiziert" teilgenommen haben. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Alle Jahre wieder fand im Januar die Jugend musiziert Wettbewerbe auf regionaler Ebene statt. In der Musikschulregion Ostwürttemberg wechselt der Austragungsort jährlich, und so trafen sich die zahlreichen  Teilnehmer  in Neresheim. Nun gratulierte Friedemann Gramm, Musikschulleiter der Städtischen Musikschule mit seinem Team, allen TTeilnehmern für zahlreiche Auszeichnungen. 21  Schüler mit ihren Klavierbegleitern stellten sich in 16 Gruppierungen der Herausforderung ein zehn bis 20-minütiges Programm vor einer Jury vorzutragen. Mit dem Ergebnis darf man mehr als zufrieden sein: 16 Mal wurde ein erster Preis verliehen, und neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in den Landeswettbewerb weitergeleitet. Die stärkste Fraktion stellen die Streicher. Mit vier Kontrabässen (Klasse Alfred Kufer), fünf Violen und fünf Geigen (alle Klasse Thomas von Abel) stellte die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd die Mehrheit der Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie Streichinstrument solo. Charlotte Holtkamp und Mahya Yousofi erhielten jeweils 23 Punkte. Valentin Schaumann, Kontrabass, wurde mit der Höchstpunktzahl belohnt. Seine Kollegin Jara Veit, eine Altersstufe höher, wurde dann mit 24 Punkten in den Landeswettbewerb weitergeleite ebenso wie Lennart Kaliss (Kontrabass).

Meike Wiemer, und Annika Walz (Violine) und Sophie Terschanski erhielten ebenfalls einen ersten Preis. Drei Violaspielerinnen und zwei Geigerinnen aus der Klasse Thomas von Abel werden Schwäbisch Gmünd im Landeswettbewerb vertreten: Rebekka Pirsch. Amelie Hann und Yolanda Holy (Viola),Lea Hann und Katrin Song (Violine). Aber nicht nur die Streichinstrumente waren gefragt. Das Gitarrenquartett Emilia Büttner, Rudolf Tiz, Miran Özdengiz und Ivan Mayer (Klasse Andreas Kümmerle) erspielte sich ebenfalls einen ersten Preis mit Weiterleitung, ebenso wie das Duo Pauline Hegele, Klavier (Klasse Carl-Friedrich Beck) und Jannis Barth, Trompete (Klasse Stefan Spielmannleitner). Amelie Hann, die nicht nur als Solistin mit der Viola auftrat und als Begleiterin hoch gelobt wurde, erreichte auch in der Wertung Klavier und ein Blasinstrument zusammen mit Felix Trenkler (Trompete) einen ersten Preis. Auch Lea Hann trat nicht nur mit ihrer Violine vor die Jury, sie präsentierte sich auch als vielseitige Singer-Songwriterin in der Wertung Pop-Gesang, und darf ebenfalls im Landeswettbewerb noch einmal antreten.

Ohne Klavierbegleiter, die bei einer Vielzahl von Proben und Vorspielen dabei sind, wäre das alles gar nicht denkbar. Klavierlehrerin Katja Trenkler, Dorothe Proske, Musiklehrerin am Parler-Gymnasium und Cornelia Felber aus der Klasse Weingardt, die inzwischen an der Musikhochschule in Nürnberg studiert und auch Amelie Hann übernahmen diese wichtige Aufgabe. Als Zeichen der Anerkennung überreichte des Vorsitzende des Förderverein, Robert Abzieher allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Kinogutschein. Sein besonderer Dank galt auch den Lehrkräften, die in ungezählten Sonderstunden ihre Schüler auf diesen Wettbewerb vorbereitet haben.
31.1.19

 

 

Alle Teilnehmer holen ersten Preise

Esslingen.  Schüler der Städtischen Musikschule Esslingen waren beim  Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Landkreise Esslingen, Göppingen und Rems-Murr wieder sehr erfolgreich. Alle 17 TTeilnehmer erzielten ausschließlich erste Preise. Insgesamt 11  Preisträger erreichten sogar die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der vom 4. bis 7. April in Schorndorf ausgetragen wird.

In der Wertung Percussion erspielte sich der 11-jährige Felix Hey mit der Traumnote von 25 Punkten den 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. In der gleichen Altersgruppe der Wertung Violoncello solo waren Jakob Stämpfle mit 22 Punkten und Elisa Schiemer mit 21 Punkten erfolgreich. Der 9-jährige Frederic Gandy wurde in seiner Altersgruppe mit 22 Punkten belohnt. In der Altersgruppe bis 14 Jahre glänzte Helena Luisa Trumbrink mit 23 Punkten und schaffte den Sprung zum Landeswettbewerb. Der 9-jährige Geiger Felix Frey erreichte mit 21 Punkten ebenfalls einen 1. Preis. In der Wertung Klavier-Kammermusik konnten sich Michelle Sammarco (Violine), Jamie Schneider (Violoncello) und Maxim Fiedler (Klavier) in der Altersgruppe bis 14 Jahre über einen 1. Preis mit 23 Punkten und Weiterleitung zum Landeswettbewerb freuen. Ebenso erfolgreich waren auch die Gitarristen. Mit 24 Punkten fährt das Gitarrenquintett der Altersgruppe bis 16 Jahren mit Nadine Bange, Lavinia Hope, Kaan Yildiz, Moritz Friedrich und Paul Rink ebenfalls zum Landeswettbewerb wie die 13- jährige Rebecca Hausmann, die sich in der Wertung Akkordeon Solo 23 Punkten erspielte. Moriz Laux (9 Jahre) mit 24 Punkten und Rebecca Dreizler (12 Jahre) mit 22 Punkten erreichten ebenfalls erste Preise in dieser Wertung.

Die Musikschule gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern und dankt den Lehrkräften Franziska Preisenberger, Claudia Schünemann, Stephanie De Secondi, Hervé Pungier, Dorit Frey, Jochen Ferber, Roberto Hurtado Salgado und Ulrich Schlumberger für die engagierte Vorbereitung und Betreuung der Schüler vor und während des Wettbewerbs.
31.1.19

 

 

Bürowagen aufgehebelt

Bad Boll. Ein Einbrecher war von Montag auf Dienstag in der Dorfstraße zu Gange. An einem Bürobauwagen hebelte er die Tür auf. Im Innern suchte er nach Brauchbarem. Er fand nichts von Wert. Mit ein paar Süßigkeiten als Beute flüchtete er unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren und sucht nun den Täter.
30.1.19

 

 

Verbotswidrig überholt 

Adelberg. Ein 27-jähriger Autofahrer landete am Dienstag bei Adelberg im Graben. Gegen 8 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der L1147 von Schorndorf in Richtung Rechberghausen. Auf Höhe der Abzweigung Adelberg überholte er verbotswidrig einen Lkw. Er überfuhr Dabei eine durchgezogene Linie und Sperrfläche. Auf der Sperrfläche lag Schneematsch. Der 27-Jährige verlor die Kontrolle über sein Auto. Er geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw blieb auf der Seite liegen. Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer halfen dem Fahrer aus seinem Auto und stellten es wieder auf die Räder. Der Mann blieb unverletzt. Rettungskräfte brachten ihn trotzdem vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Polizei hatte bei der Aufnahme des Unfalls den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Arzt nahm ihm im Krankenhaus Blut ab. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 4 000 Euro.
30.1.19

 

 

 

Der Schlüssel zum Geld 

Bad Überkingen. Bares nahmen Unbekannte Montagnacht in Bad Überkingen mit. Dienstagmorgen sahen Zeugen die Spuren des Einbruchs: In der Nacht waren Unbekannte in einem Gebäude in der Gartenstraße. Hinein kamen sie, nachdem sie ein Fenster aufgebrochen hatte. Im Innern suchten sie in sämtlichen Räumen nach Brauchbarem. Dazu öffneten sie auch Schränke mit Gewalt. Die Einbrecher fanden Geld und Schlüssel. Beides machten sie zu ihrer Beute. Mit den Schlüsseln gingen sie zu einer Schule. Sie schlossen die Türen auf und gingen hinein. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Auch hier fanden die Unbekannten Geld und machten es zu ihrer Beute. Damit flüchteten sie. Die Ermittler vom Polizeiposten Deggingen (07331 93270) haben an den Tatorten viele Spuren gesichert. Die geben den Ermittlern erste Hinweise auf die Unbekannten.
30.1.19

 

 

 

Unfallzeugen gesucht

 Schondorf. Am Mittwoch kam es gegen 8,30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1916. Ein bislang unbekannter männlicher Fahrer eines grauen Golfs überholte zwischen Schornbach und Birkweißenbuch eine Fahrzeugkolonne von mindestens neun Fahrzeugen und scherte äußerst knapp vor einem Lkw wieder ein. Hierbei wäre es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto gekommen. Aufgrund des äußerst riskanten Überholmanövers des Fahrers mussten mehrere Fahrzeuge aus der Kolonne eine Vollbremsung einlegen, wodurch es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos kam. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10 000 Euro. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise auf den Fahrer des grauen Golfs geben können. Insbesondere wird in diesem Zusammenhang der Lkw-Fahrer, der an vorderster Stelle in der Kolonne unterwegs war, als Zeuge gesucht. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
30.1.19

 

 

 

Frontalzusammenstoß in Schneeverwehung

Heubach. Aufgrund Schneeverwehungen ist es am frühen Mittwochmorgen zwischen Heubach und Buch zu einem Frontalzusammenstoß mit zwei Leichtverletzten und mindestens 20.000 Euro Sachschaden gekommen. Ein 54 Jahre alter Autolenker war kurz vor 5.30 Uhr in der Bucher Hauptstraße in Richtung Heubach unterwegs, als er auf die Gegenfahrbahn geriet. Hierbei prallte er zunächst seitlich gegen ein entgegenkommendes Taxi eines 20-Jährigen und anschließend seitlich versetzt frontal mit dem Wagen eines 27-Jährigen zusammen. Der Unfallverursacher und der 27-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Sie mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
30.1.19

 

 

 

 

Razavi: Zweifel an Messergebnissen steigen

Göppingen. „Die neue Debatte um Luftgrenzwerte und Messwerte bestärkt meine Zweifel an den Messergebnissen am Neckartor. Sollten sie falsch sein, würde auch allen Gerichtsentscheiden die Basis fehlen“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Es kann und darf nicht sein, dass mit einer einzigen Messstation in einer Hausecke die ganze Region Stuttgart lahm gelegt wird, mit unzumutbaren Folgen für Hunderttausende Bürger auch aus dem Kreis Göppingen und mit erheblichen Risiken für Arbeitsplätze und Unternehmen. Es ist völliger Irrsinn, Fahrverbote auszusprechen ohne gesicherte Faktenbasis, ohne die Werte einschätzen zu können. Hier ist die Verhältnismäßigkeit verloren gegangen und das ist den Menschen nicht zuzumuten. Es ist gut, dass nun Kontrollmessungen gemacht werden. Klar ist: Danach darf es keine Zweifel mehr an der Objektivität der Messwerte geben.“ 

Damit erneuert die CDU-Landtagsabgeordnete und Verkehrspolitikerin ihre schon in den vergangenen Jahren geäußerten Zweifel an den Messwerten und ihre Ablehnung von Fahrverboten. Denn: „Mehrere Messstationen in Stuttgart zeigen viel bessere Werte als jene am Neckartor. Es ist die gleiche Stadt, die gleiche verkehrsreiche Lage mitten im Talkessel, da kann man vom Neckartor rüber spucken. Dort haben wir Ergebnisse, die nie und nimmer eine Quasi-Enteignung der Bürgerinnen und Bürger rechtfertigen. Das spielt in der aktuellen Debatte aber kaum eine Rolle und zeigt, wie absurd das ist, was gerade passiert. Deshalb treten wir als CDU dafür ein, die Dinge jetzt nicht einfach in Richtung Euro-5-Fahrverbote für tausende von Fahrzeugen laufen zu lassen, sondern zu handeln: Für gesunde Luft, aber auf eine für die Menschen zumutbare, nachvollziehbare und verhältnismäßige Art und Weise“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. 

Erst an diesem Wochenende habe auch der Verkehrsgerichtstag in Goslar deutlich gesagt, die geplanten Fahrverbote grenzten an Enteignung. Fachleute für Luftmessung des Fraunhofer-Instituts ermittelten unlängst wenige Meter jenseits der Neckartor-Messstation deutlich bessere Schadstoffwerte. Lungenärzte wiesen mit Blick auf Stickoxide auf die fehlenden Ursache-Wirkung-Studien hin. „Das sind drei einschlägige Expertengruppen und alle haben die gleiche Botschaft: Zweifel. Da verstehe ich auch sehr gut, wenn immer mehr Menschen dagegen auf die Straße gehen. Da greift sich doch jeder an den Kopf, was auf diese Weise mit Blick auf die Autos für Vermögenswerte vernichtet werden. Wenn wir uns als Politik nicht sicher sind, dann können wir so etwas nicht einfach durchziehen.“ 

„Wir haben als CDU schon lange gefordert, die Messungen am Neckartor durch weitere Kontrollmesspunkte zu ergänzen, um die Ergebnisse der Erststation besser einschätzen zu können. Passiert ist seitens des Verkehrsministeriums nichts. Ebenso erstaunlich ist, dass bislang gut genutzte P&R-Parkplätze in der Stuttgarter Umweltzone durch das Fahrverbot für Euro 4-Fahrer nun nicht mehr nutzbar sein sollen – ohne dass hierfür ein Lösungsvorschlag gemacht wird, wie hier der ÖPNV-Umstieg weiter möglich sein könnte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ich glaube, dass es einigen gar nicht um saubere Luft geht, sondern um ihren Feldzug gegen das Auto! Wenn man Politik vom Menschen her denkt, wie wir das als CDU für richtig halten, dann muss das Ziel sein, Mobilität zu fördern und nicht zu verbieten“, so Nicole Razavi abschließend.
29.1.19
 

 

 

Fenster hält stand

Kuchen. Nicht zum Ziel kamen Unbekannte am Wochenende in Kuchen. Einbrecher waren zwischen Freitagabend und Sonntagmittag in der Straße Auf der Fabrik unterwegs. Sie gingen zu einem Gebäude und versuchten ein Fenster aufzuhebeln. Doch es war zu stabil und hielt stand. Die Täter machten keine Beute. Sie hinterließen aber rund 1.000 Euro Sachschaden. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen und sicherte Spuren.
29.1.19

 

 

Autofahrt endet am Baum 

Uhingen. Verletzungen zog sich eine 20-Jährige bei einem Unfall am Montag bei Sparwiesen zu. Gegen 10.30 Uhr war eine 20 Jährige zwischen Faurndau und den Sparwiesen unterwegs. Ihr Pkw kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte sie in eine Klinik. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 1000 Euro.
29.1.19

 

 

Bauarbeiten in der Königsturmstraße

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der Baumaßnahme auf Höhe des ehemaligen Lido Areals auf der Königsturmstraße verengen sich die zwei Fahrspuren auf eine Fahrbahn bis voraussichtlich Anfang März. Die Verkehrsmaßnahmen wurden während der Abrissarbeiten des Lido-Gebäudes durchgeführt und hatten keine gravierenden Auswirkungen auf den laufenden Verkehr. Die Anwohner in diesem Bereich können von der Rinderbacher Gasse ihre Häuser und Stellplätze erreichen.
29.1.19

 

 

Kompostplatz jetzt Reisigsammelstelle

Göppingen. Nachdem der Kompostplatz am Aasrücken nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprach und mit vertretbarem Aufwand auch nicht mehr auf den erforderlichen Standard gebracht werden konnte, musste er vor einem Jahr geschlossen werden. Dem Wunsch aus der Bevölkerung einen Ersatz vor allem für Obstbaumschnitt anzubieten wurde nun entsprochen und der alte Platz zu einer temporären Reisigsammelstelle in den Wintermonaten zurückgebaut.
29.1.19

 

 

Neue Leiterin im Geschäftsbereich Gesundheit

Ostalbkreis. Dr. Ulrike Bopp-Haas ist die neue Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit beim Landratsamt Ostalbkreis. Im Beisein von Sozialdezernent Josef Rettenmaier händigte Landrat Klaus Pavel heute (28.01.2019) die Ernennungsurkunde aus. Bopp-Haas übernimmt damit ab sofort die Nachfolge von Dr. Klaus Walter, der im März vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist. Nach ihrem Medizinstudium in Würzburg war Ulrike Bopp-Haas in mehreren Kliniken, zuletzt in den Kreiskrankenhäusern Plochingen und Nürtingen, und als Lehrkraft für angehende Arzthelferinnen im Rems-Murr-Kreis tätig. Im Frühjahr 2015 wechselte sie zum Geschäftsbereich Gesundheit des Ostalbkreises, wo sie seit Mitte 2017 das Sachgebiet Infektionsschutz und Umwelthygiene verantwortete.
29.1.19

 

 

 

Baehrens begrüßt Ausbildungsoffensive Pflege

Kreis Göppingn Die Göppinger SPD-Bundestaagsabgeordnete und Pflegebeauftragte ihrer Fraktion, Heike Baehrens, begrüßt die Ausbildungsoffensive  Pflege, die am Montag von Bundesministerin Franziska Giffey als erstes Ergebnis der „Konzertierten Aktion Pflege“ vorgestellt wurde: „Gut ausgebildete und motivierte Pflegekräfte sind Dreh- und Angelpunkt einer guten, würdevollen und zuverlässigen Pflege. Wir brauchen mehr Menschen, die diesen tollen Beruf erlernen und ausüben. Deshalb ist es so wichtig, dass gerade in der Arbeitsgruppe zu Ausbildung und Qualifizierung unter Federführung von Bundesministerin Giffey so schnell erste Ergebnisse geliefert wurden. Alle, die rund um die Gewinnung und Qualifizierung von Pflegekräften Verantwortung tragen, haben sich in der AG zu konkreten Maßnahmen verpflichtet. Es wurden Verabredungen getroffen, um sowohl jungen Menschen, die sich in einer beruflichen Orientierungsphase befinden, als auch lebenserfahrenen Menschen ein positives Bild vom Pflegeberuf zu vermitteln“, so Behrens.
29.1.19

 

 

 

„Die Stärke der Hochschule Esslingen liegt in ihrer Vielfalt“

Professor Christof Wolfmaier steht ab September an der Spitze der Hochschule Esslingen. Foto: Hochschule

Esslingen/Göppingen. Von September an steht Professor Christof Wolfmaier an der Spitze der Hochschule Esslingen. Am Dienstagabend hatten - wie beichtet - Senat und Hochschulrat ihn als den neuen Rektor gewählt. Für seine sechsjährige Amtszeit hat Professor Wolfmaier viele neue Ideen mitgebracht. 15 Handlungsfelder in der Lehre, der Forschung, der Verwaltung und der Infrastruktur hat der 57-Jährige herausgearbeitet. An diesen Themen möchte er zusammen mit den Hochschulangehörigen arbeiten.„Mit Professor Wolfmaier haben wir einen sehr gut qualifizierten und persönlich hervorragend geeigneten Rektor gewählt. Darüber freue ich mich sehr“, lobt die Vorsitzende des Hochschulrats, Bosch-Managerin Heidi Stock, bei der öffentlichen Vorstellung den zukünftigen Rektor. „Professor Wolfmaier bringt eine langjährige Managementerfahrung mit. Zudem kennt er die Hochschule sowie die Region sehr gut und verfügt über exzellente Kontakte zu Wirtschaft, Politik und Verbänden. Damit haben sich die Gremien für einen Kandidaten entschieden, der den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Hochschule fortführt und gleichzeitig auch viele neue Ideen einbringen wird“, so Heidi Stock.
„Die Stärke der Hochschule Esslingen liegt in ihrer Vielfalt“, betont Wolfmaier in seiner Präsentation. Diese fachliche Kompetenz in den drei Bereichen Technik, Wirtschaft und Soziales will er in den Vordergrund stellen. „Mein Ziel ist es, die Hochschule als kompetente Ansprechpartnerin in der Region zu verankern. Wir haben sehr viele exzellente Expertinnen und Experten, die Lösungen für technische und gesellschaftliche Fragen anbieten können“, so der bisherige Dekan der Fakultät Fahrzeugtechnik.
Wichtige Themen sind für ihn unter anderem:
Lehre:
„Die Lehre ist unser Kerngeschäft und unser Markenzeichen“, sagt Wolfmaier. Deshalb hat er sich vorgenommen, die Lehrinhalte unter die Lupe zu nehmen und neue, frische Inhalte einzubringen. Zudem sollen sich die Arbeitsbedingungen für die Lehrenden und die Infrastruktur weiter verbessern. Unterstützung bei der Erstellung von multimedialen, digitalen Vorlesungen sowie große, modern ausgestattete Hörsäle sind hier die Stichworte. Des Weiteren schwebt ihm vor, Sommer-Kurse oder Vorsemester anzubieten, um den Einstieg in das Studium zu erleichtern.
Forschung:
„Ich möchte den Dialog mit den Ministerien, Unternehmen und Verbänden ausbauen, um unser Forschungsvolumen zu erhöhen“, so der zukünftige Rektor. Zudem will er Anreize schaffen, um den Professorinnen und Professoren das Forschen zu erleichtern.
Internationalisierung:
„Ein Auslandsaufenthalt ist für jeden Studierenden ein einmaliges Erlebnis und wird von den Arbeitgebern gewünscht“, so der Professor. Deshalb hat er sich das Ziel gesetzt, mehr Esslinger Studierende für ein Auslandssemester zu begeistern.
Führungskonzept:
„Die Hochschule Esslingen ist eine funktionierende intellektuelle Organisation. Mein Führungsrezept kommt aus den USA und möchte ich mit ‚teamorientierter Führung‘ übersetzen. Das Konzept passt sehr gut zu einer selbstverwalteten Hochschule“, so Professor Wolfmaier.
Motivation für die Bewerbung:
„Meine Familie hat mich an mein Lebensmotto erinnert: Gestalte oder Du wirst gestaltet“, sagt Christof Wolfmaier. „Mein Wille zur Übernahme dieser Verantwortung an unserer Hochschule fußt auf dem tiefen Vertrauen in das Potenzial der Menschen, die in unserer Hochschule arbeiten. Sehr viele kenne ich sehr lang und deshalb weiß ich, worauf ich mich einlasse“, sagt er. „Ich begegne diesem würdevollen Amt mit Respekt und Demut.“
25.1.19

 

 

 

 

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Strafbefehl gegen Krankenschwester der Klinik am Eichert

Göppingen. Das Amtsgericht Göppingen hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft   gegen die Krankenschwester der Klinik am Eichert, die im September mehreren Patienten falsche Medikamente verabreicht hatte, einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung  in zwei Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in drei weiteren Fällen  erlassen. Die Krankenschwester wurde wie von der Staatsanwaltschaft beantragt zu einer  Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, deren Vollstreckung zur  Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem hat die Krankenschwester eine Geldauflage zu bezahlen. Der Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig.

In der Nacht vom 18. auf den 19.September 2018war es in der Klinik am Eichert zu einer folgenschweren Verwechslung von Medikamenten gekommen. Eine 51-jährige  Krankenschwester der Klinik am Eichert in Göppingen musste während ihres  Nachtdienstes Patienten Schmerzmittel intravenös verabreichen. Hierfür musste sie das Schmerzmittel in eine Kochsalzlösung geben, welche sodann  den Patienten intravenös über eine Infusion hätte verabreicht werden  sollen. Aufgrund herrschenden Zeitdrucks während ihrer Schicht sah sie entgegen ihrer üblichen Vorgehensweise davon ab, die Schmerzinfusionen vorzubereiten und allen Patienten zeitgleich anzulegen. Vielmehr  bereitete sie die Schmerzinfusion für jeden einzelnen Patienten bei  Bedarf gesondert vor. Hierzu griff die Krankenschwestern in eine Schublade des Pflegestützpunktes der Station, in welcher sie die Kochsalzlösungen vermutete. Tatsächlich befanden sich dort Beutel mit  dem Lokalanästhetikum Ropivacain. Aus dieser Schublade entnahm die  Krankenschwester in der Folgezeit die Bags, ohne sich zuvor über deren  Inhalt zu vergewissern. Bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte die erfahrene Krankenschwester den wahren Inhalt erkennen können und müssen. Diese Bags reicherte sie - in der Annahme es handle sich um Kochsalzlösungen - mit dem Schmerzmittel Metamizol an und verabreichte es so mindestens fünf Patienten. Dadurch verstarben zwei  Patienten. Drei weitere Patienten erlitten Vergiftungen, sind jedoch  mittlerweile wieder wohlauf.


Das Amtsgericht Göppingen hat nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm gegen die Krankenschwester einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in drei weiteren Fällen erlassen. Die Krankenschwester wurde wie beantragt zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, deren Vollstreckung zur  Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem hat die Krankenschwester eine Geldauflage zu bezahlen. Der Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig.

Die Ermittlungen haben trotz des Umstands, dass in der Tatnacht eine erhebliche Arbeitsbelastung für die Krankenschwester bestand und die Vorräte an Kochsalzlösungen in der Tatnacht zu Neige gingen, keinen Anfangsverdacht für ein Organisationsverschulden seitens der Verantwortlichen der Klinik am Eichert erbracht, welches ursächlich für die Handlung der Krankenschwester gewesen sein könnte. Von der  Einleitung eines weiteren Ermittlungsverfahrens gegen Verantwortliche  der Klinik wurde daher abgesehen.
24.1.19

 

 

Radfahrerin stürzt bei Glätte und verletzt sich

Schorndorf. Eine 57 Jahre alte Fahrradfahrerin stürzte am Donnerstag gegen 07:30 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Gmünder Straße. Auf der schneebedeckten Fahrbahn berührte sie den Randstein, woraufhin es zum Sturz kam. Die Frau musste sich anschließend aufgrund ihrer Verletzung zur Behandlung in ein Krankenhaus begeben.
24.1.19

 

 

Volkshochschule Schorndorf: Im neuen Semester alles grün

Schorndorf. Neues Semester, neues Thema: die Volkshochschule Schorndorf hat ihr neues Programm vorgestellt. Dabei lobt Oliver Basel, Leiter der Volkshochschule Schorndorf, sein „starkes, verlässliches Team“, das aus den Fachbereichsleitern Melanie Mehl, Carmen Wirth und Daniel Dietrich besteht. Er findet, sie könnten sehr stolz sein, auf das, was sie geleistet haben. Dann stellen die vier ihre kommenden Veranstaltungen und Kurse vor. Im Hinblick auf die Remstal Gartenschau 2019 steht dieses Semester unter dem Motto „Alles grün“. Es gliedert sich in die drei Bereiche Ökologie, die Farbe Grün und eben die Gartenschau.

Im Anschluss an das Semesterthema, gingen die vier Verantwortlichen der Volkshochschule auf das reguläre Jahresprogramm ein und nannten ihre Highlights. Die Höhepunkte in seinen Fachbereichen sind für Daniel Dietrich zum Thema Recht und Verbraucher am Mittwoch, 27. März: „Sicher navigieren im Datenschutzrecht“. Der Vortrag richtet sich an Gewerbetreibende und Freiberufler und vermittelt einen Kurzüberblick über Fragestellungen des Datenschutzes. Am Donnerstag, 11. April werden im Vortrag „Bestattungsformen und Bestattungsvorsorge“ alle offenen Fragen zum Thema Beerdigung beantwortet.

Im Bereich „Heimat Schorndorf“ weißt Dietrich auf eine Kooperationsveranstaltung „Zwischen den Stühlen - zwischen den Kulturen“ hin. Migranten verschiedener Generationen erzählen ihre Geschichten. Spannend wird auch eine neue Führung „Lauter Weiber!“ am Sonntag, 12. Mai. Hier erfahren Teilnehmer, wie Frauen das Bild Schorndorfs geprägt haben. Um die Auswirkungen hochfrequenter, elektromagnetischer Wellen auf den menschlichen Organismus beschäftigt sich der Vortrag „Krank durch Elektrosmog?“ am Donnerstag, 11. April. Eine Woche vorher gibt es einen Vortrag „In Omnes Partes - Kunst und Architektur“. Der Berliner Künstler Roland Fuhrmann führt durch die Welt seiner Skulpturen und Installationen, zu denen auch das titelgebende Kunstwerk im Burg Gymnasium zählt.

In seinem Bereich Natur & Umwelt findet Daniel Dietrich besonders die Live-Webinare zu „Kohleausstieg statt Klimakrise: Es schlägt 1,5 vor 12!“ am 14. März und „Plastik im Meer - Wie stoppen wir die Plastikflut?“ am 27. März interessante, Beide befassen sich mit dem Thema Umweltschutz.
Zur Semestereröffnung wird auch von Montag, 25. Februar bis Sonntag, 31. März die Ausstellung „Klassische Fotografie“ zu sehen sein. Eröffnet wird sie am Sonntag, 24. Februar, mit einer Vernissage.

Volkshochschulleiter Oliver Basel hebt aus seinem Fachbereich Berufliche Bildung den Gesprächsabend „Persönlichkeitsentwicklung durch berufliche Bildung“ am 11. Juli hervor. Dabei spricht die VHS mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras über die Auswirkungen von beruflicher Weiterbildung auf die Persönlichkeitsentwicklung.

 Im großen Segmente der Sprachen wird ein neuer Persischkurs mit einer Dozentin aus dem Iran angeboten. Auch Fachbereichsleiterin Carmen Wirth gab Einblicke in ihre Sahnestückchen. Zunächst im Bereich Kultur und Kreativität. Da in diesem Jahr 100 Jahre Bauhaus gefeiert wird, beschäftigen sich auch zwei Architek-Touren mit dem speziellen Stil. Die Exkursionen führen unter anderem in die Staatsgalerie, nach München, Bamberg und Würth. Besonders freut sich Wirth auf die Kunstausstellung „Blütenlese“ von Renate Busse, die am Sonntag, 12. Mai eröffnet wird und dann bis Freitag, 26. Juli zu sehen ist. Neben Blumen wurden auch die Mitarbeiter der VHS porträtiert. Ein überraschendes Gebinde.
24.1.19

 

 

Krankenhaus bedankt sich bei langjährigen Mitarbeitern

Kreis Göppingen. Zahlreiche Mitarbeiter sorgen in den Alb-Fils-Kliniken vor und hinter den Kulissen im täglichen Schichtbetrieb dafür, dass sich die Patienten wohl fühlen und dass alles reibungslos abläuft. Dass ihnen ihre Arbeit Spaß macht, zeigt sich daran, dass viele Mitarbeiter dem Haus bereits mehrere Jahre verbunden sind. Auf insgesamt 1595 Dienstjahre kam die rund 60-köpfige Gruppe – das spricht für ein hohes Maß an Konstanz.
Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer derKliniken, Martina Heusel, Leiterin Geschäftsbereich Personal, und Max Radloff, Betriebsratsvorsitzender, sprachen den Anwesenden ihren Dank für deren langjährige Mitarbeit, persönliches Engagement und unermüdlichen Einsatz aus. „Die Jubiläumsfeier für unsere langjährigen Mitarbeiter ist eine wichtige Traditionsveranstaltung für unsere beiden Häuser im Rahmen derer wir Danke sagen. Sie alle haben sich an unterschiedlichen Stellen in den Krankenhäusern in den letzten 25 oder 40 Jahren für unsere Patienten engagiert. Dafür gebührt Ihnen Anerkennung, Respekt und Dank“, so Schmid.
Nach einer Würdigung jedes einzelnen Jubilars und der Überreichung von Urkunde und Geschenk, folgte der gesellige Teil des Nachmittags.
24.1.19

 

 

 

Anerkennung und Chance für innovative Unternehmen

Kreis Göppingen. »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen«, lautet ein chinesisches Sprichwort. Die regionale Wirtschaft spürt diesen Wind der Veränderung heute so stark wie selten zu vor. Die Digitalisierung, ein stärker werdendes ökologisches Bewusstsein und Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Die rettenden Windmühlen stehen in diesem Fall für innovatives Denken und Handeln. Die gute Nachricht: Überall im Kreis gibt es Unternehmen, die bereits beispielhafte Lösungen präsentieren können. Ob etablierter Mittelständler oder junges Startup – es gibt jede Menge gute Ideen.

Um innovative Entwicklungen zu fördern und sichtbar zu machen, verleiht die Kreissparkasse Göppingen gemeinsam mit der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft (WIF) im zweijährigen Rhythmus den Innovations- & Unternehmerpreis. Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Unternehmensnetzwerke aus dem Landkreis Göppingen, unabhängig von der Betriebsgröße und Branche.

 

Neu ist, dass der Preis nicht mehr in festgeschriebenen Kategorien vergeben wird. Mit anderen Worten: Jedes Unternehmen, das etwas Neuartiges zu bieten hat – sei es ein Produkt, Verfahren, ein Projekt oder eine Dienstleistung mit Innovationspotenzial – kann sich beteiligen. Eine Voraussetzung gibt es aber doch: Die Innovation sollte in den vergangenen ein bis drei Jahren entstanden und bereits umgesetzt bzw. marktfähig sein.

 

Unternehmen, die ihre Chance nutzen wollen, haben zwei Möglichkeiten: Zum einen können sie sich über so genannte „Intermediäre“ für den Preis vorschlagen lassen. Zu diesen zählen Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, Hochschulen, die IHK, die Kreishandwerkerschaft, die G-INNO und die Kreissparkasse. Die Intermediären sprechen von sich aus Unternehmen an, dürfen aber selbstverständlich auch persönlich angefragt werden. Wer selbst den Hut in den Ring werfen möchte, kann auch initiativ mit der Geschäftsstelle des Innovations- & Unternehmerpreises, beziehungsweise über die Internetseite www.innovationspreis-gp.de Kontakt aufnehmen. Der Preis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Zudem erhalten die Gewinner eine Arbeit des Künstlers Wolfgang Thiel. Zum Innovations- und Unternehmerpreis zählt auch ein Preis für das Lebenswerk eines verdienten Unternehmers. Dieser Preis wird von der Jury bestimmt. Eine Bewerbung ist in diesem Fall nicht möglich.

 

Da Bewerbungen stets mit Aufwand verbunden sind, bietet die WIF Interessierten an, im Vorfeld zu prüfen, ob die Innovation den Anforderungen der Jury entspricht.  

www.innovationspreis-gp.de

24.1.19

 

 

 

 

Praxiszentrum bietet neue Kurse an

 

Göppingen.  Fasching bei den Tieren, Konzentrations-Workshop, Eröffnungs-Klettern im Hochseilgarten oder Bauernhoftagen: Prall gefüllt ist der Halbjahres-Kalender des Praxis-Zentrums Göppingen für Januar bis Mai. Zu den neuen Angeboten zählt eine Kräuterwanderung, eine Parkinson-Logopädie-Gruppe und als besonderes Highlight ein Vortrag zum Thema „Schlüsselfaktor Gedächtnistraining“, der verspricht, unvergesslich zu werden. Das PZG-Programm für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren gibt es im kompakten Flyerformat für die Handtasche sowie als PDF-Datei zum Runterladen.

Mit Rücken-Fit „Kompakt“ startete das Programm, Ende Februar geht es weiter mit einem Vortrag zu „Hilfsmitteln bei körperlichen Beschwerden“ sowie Fasching bei den Tieren. Im März beginnen die neue Parkinson-Logopädie-Gruppe sowie ein Rücken-Fit-Kurs für Erwachsene und Senioren. Die erste Kräuterwanderung des Praxis-Zentrums wird am 30. März stattfinden. Für Kinder und Jugendliche finden in diesem Frühjahr die Psychomotorischen Erlebnistage, das alljährliche Eröffnungsklettern im Hochseilgarten sowie die Bauernhoftage für die ganz Kleinen statt. Speziell für Schüler bietet das PZG einen LRS- und Konzentrations-Workshop an. Erwachsene kommen durch das  Herz-Kreislauf-Training fit in den Sommer. Abgerundet wird die erste Jahreshälfte durch einen unvergesslichen Vortragsabend zum Thema Gedächtnistraining

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 07161 601-9690 oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) für die Angebote an. Das hier genannte Programm richtet sich an Selbstzahler und findet in der Pappelallee 49 in Göppingen statt. Rücken-Fit-Kurse sowie das Herzkreislauf-Training werden durch die Krankenkassen unterstützt. Ganzjährig bietet das Praxis-Zentrum Göppingen auch Rehasport an, Beginn jederzeit möglich.
24.1.19

 

 

 

 

Signale für VVS-Beitritt stehen auf Grün

 

Kreis Göppingen. Die Chance, dass der Landkreis Göppingen im zweiten Anlauf den Beitritt zum Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) schafft, ist seit Dienstagabend gewachsen. Der zuständige Ausschuss des Kreistages stimmte in öffentlicher Sitzung nach mehrstündiger Diskussion dem Vorhaben mit großer Mehrheit zu. Am 1. Februar entscheidet der Kreistag endgültig über den Beitritt. Für die Bürger im Landkreis bedeutet die Vollintegration in den VVS ein deutlich verbessertes Nahverkehrsangebot nicht nur nach Stuttgart, sondern in die gesamte Region. Vor mehr als 40 Jahren hatte der Landkreis Göppingen eine Mitgliedschaft im VVS wegen zu hoher Kosten abgelehnt. Jetzt rechnet der Landkreis mit Folgekosten von vier bis fünf Millionen Euro jährlich.
23.1.19

 

 

 

Schüler für Ferienbetreuung bis 1. Februar anmelden

 

Göppingen. Noch bis zum 1. Februar läuft die verbindliche Anmeldefrist für die Betreuung in den Pfingstferien vom 11. bis 21. Juni und den Sommerferien vom 29. Juli bis 10. September. Angemeldet werden können Schüler aller städtischen Grundschulen sowie der Klassenstufe 5 an weiterführenden Schulen. Die Stadt Göppingen bietet Schülern von städtischen Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und weiterführenden Schulen bis Klassenstufe 5, die in Göppingen wohnen, eine Betreuung in den Schulferien an. Angeboten werden jede Menge Spiel und Spaß im Freien und im Haus. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7 bis 13 Uhr oder von 7 bis 17 Uhr. Bei der ganztägigen Betreuung, die an der Haierschule in Faurndau stattfindet, kann tageweise eine Mittagessensverpflegung zugebucht werden. Die Betreuung erfolgt an städtischen Grundschulen in den Räumen der Schülerbetreuung. Die Mindestteilnehmerzahl pro Standort (Grundschule) beträgt acht Schülerinnen und Schüler pro Ferienwoche. Bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl können Kinder auf die nächstgelegene Schule mit Ferienbetreuung umgemeldet werden. Für die Sommerferien können auch Kinder angemeldet werden, die erst im September des beginnenden Schuljahres eingeschult oder von Klassenstufe fünf in sechs kommen werden.

Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung Göppingen, Referat Schulen und Sport, Ursula Binder, Pfarrstraße 11, Telefon 07161 650-5111, Fax 07161 650-485111.  Anmeldeformulare zum Ausdrucken gibt es im Internet unter www.goeppingen.de - Bildung - Schulen - Ferienbetreuung an Grundschulen.
23.1.19 unser-stauferland.de

 

Ein musikalisches Ja zu Europa

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Wir sind Europa - für die Gmünderin Steffi Kutil ist dieses Bekenntnis zur Europäischen Identität mehr als nur eine Standortbestimmung. In ihrem gleichnamigen Musikstück, das sie selbst geschrieben hat, beschreibt sie ihre Vision von einem „jungen, dynamischen, gemeinsamen und starken Europa“. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Eine Studioaufnahme mit  Musikern aus den europäischen Partnerstädten Schwäbisch Gmünds sollte aus dem „Ja!“ zu Europa ein wahrhaft europäisches Projekt machen. Am vergangenen Wochenende fanden nun die Aufnahmen im Gmünder Tonstudio jam’in statt. Das Geld für die Studioaufnahmen kam dank zahlreicher Unterstützer zusammen, die Steffi Kutil über eine Crowdfunding-Kampagne aktivierte (www.steffi-kutil.de), die Teilnahme von Musikern aus den Partnerstädten wurde durch die Stabsstelle Internationalität im Rathaus unter Leitung von Katharina Aubele ermöglicht. Auf Vermittlung der Antiberin Brigitte Nagel konnten die Pianistin Sandra Ramos-Lagarde und der Violinist Daniel Lagarde aus Antibes (Frankreich) für das Projekt gewonnen werden, der Verein Städtepartnerschaft stellte den Kontakt zu Gitarrist Dániel Dékány aus Székesfehérvár (Ungarn) her. Zusammen mit dem Bassisten Andrea Petriglieri, einem Gmünder mit italienischen Wurzeln und der Band von Steffi Kutil (Maximilian Wittmann/Gitarre, Lukas Wittmann/Schlagzeug und Backgroundsängerin Sabrina Helm) wurde geprobt, geredet und gelacht. Anfängliche Sprachschwierigkeiten rückten schnell in den Hintergrund: Musik ist eben eine Sprache, die über Landes- und Altersgrenzen hinweg verbindet. Die Gäste waren begeistert von dem Projekt und nehmen ein Stück Europafreude auch mit in ihre Heimatstädte. Für Steffi Kutil ist das Projekt aber noch nicht abgeschlossen: Ein weiterer Höhepunkt des Projektes wird die Teilnahme des Schulchors der Schiller-Realschule unter der Leitung von Andrea Beck sein, die den Song ebenfalls im Tonstudio einsingen werden. Nach Abschluss der Aufnahmen soll der Europasong dann auch in andere Länder getragen werden. Erste Anfragen aus den Gmünder Partnerstädten dafür liegen bereits vor.
23.1.19

 

 

 

Christof Wolfmaier wird neuer Rektor an der Hochschule Esslingen

 

 

 

Esslingen/Göppingen/Schorndorf.  Die Hochschule Esslingen bekommt einen neuen Rektor: Professor Christof Wolfmaier ist am Dienstag Abend vom Senat und Hochschulrat gewählt worden. Seine Amtszeit beginnt am 1. September 2019. Professor Christof Wolfmaier gehört der Hochschule Esslingen seit 1994 an, seit 2004 leitet er als Dekan die Fakultät Fahrzeugtechnik. Zu den Fachgebieten des 57-Jährigen zählen die Karosserieentwicklung, die Konzeption von Karosseriesystemen sowie das methodische Entwickeln von Fahrzeugbauteilen. Professor Wolfmaier setzt sich seit Jahren sehr für die Internationalisierung der Hochschule ein und leitet derzeit mehrere Austauschprogramme mit internationalen Universitäten. 1999 hat ihm die chinesische Yangzhou-University eine Honorarprofessur verliehen. Vor seiner Zeit an der Hochschule war der gebürtige Schorndorfer einige Jahre als Konstrukteur und Leiter der Entwicklung in einem Stuttgarter Unternehmen tätig. Professor Wolfmaier hat Karosserie- und Flugzeugbau in Hamburg studiert und zuvor eine Ausbildung zum Karosseriebauer absolviert. Die Neuwahl ist notwendig geworden, weil die Amtszeit des bisherigen Rektors Professor Dr. Christian Maercker am 31. August  nach sechs Jahren endet. Die Hochschulratsvorsitzende Heidi Stock zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis: „Mit Professor Wolfmaier haben wir einen hervorragenden Rektor gewählt. Er wird die Hochschule weiterentwickeln, um den Spitzenplatz unter den deutschen Hochschulen langfristig zu sichern.“

22.1.19

 

 

 

 

 

Laster-Unfall fordert Schwerverletzten

Weilheim an der Teck.  Ein Schwerverletzter und vier kaputte Laster sind die Bilanz eines Unfalles am Dienstag auf der Autobahn bei Weilheim. Gegen 12 Uhr waren mehrere Lastwagen auf der rechten Spur in Richtung München unterwegs. Der Verkehr staute sich bis die Fahrzeuge standen. Das bemerkte ein 39-Jähriger aus unbekannter Ursache zu spät. Der Mann fuhr ungebremst in den vor ihm stehenden Scania. Diesen schob er in zwei weitere Laster. Der Auffahrende wurde in seinem MAN eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn. Ein Notarzt und Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann. Ein Hubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Scania-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden an den vier Lastwagen schätzt sie auf etwa 70.000 Euro. Zur Unfallaufnahme war die Autobahn für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Kirchheim/Teck-Ost abgeleitet. Später wurde dann der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.  Eine gute Stunde später war ein 71-Jähriger in gleicher Richtung unterwegs. Auch er bemerkte einen Stau zu spät. Auf der linken Spur fuhr der Mann mit seinem Pkw in ein anderes Fahrzeug. Diesen schob er in zwei weitere Autos. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden blieb bei allen Fahrzeugen gering. Alle konnten weiterfahren.
22.1.19

 

 

 

Falscher Polizist ruft immer noch an

Donzdorf. Der falsche Polizist am Telefon hält die richtige Polizei weiter in Atem. Am Montagabend registrierte das Polizeipräsidium Ulm erneut 18 Anzeigen der Betrugsmasche. Gegen 20 Uhr klingelte in Ehingen das Telefon bei einer 71-Jährigen. Der Betrüger sagte, es seien Einbrecher unterwegs und die Frau solle die Türen und Fenster schließen. Noch bevor der Mann weiter reden konnte, erwiderte die Angerufene, dass sie die Masche kennt. Außerdem lachte sie den Anrufer aus, worauf dieser auflegte. Anders reagierte eine Frau aus Donzdorf. Auch ihr erzählte der Betrüger am Telefon das Übliche. Er sei von der Polizei und in der Nachbarschaft habe sich ein Raubüberfall ereignet. Zwei von vier Tätern seien noch flüchtig. Bei den Festgenommenen sei ein Zettel mit ihrer Anschrift gefunden worden. Darauf stehe auch, dass sie Geld und Gold zu Hause habe.  Anstatt das Gespräch schon lange zu beenden, nannte die Angerufene dem Betrüger einen weiteren Wertgegenstand. Ein Schaden entstand nicht.
22.1.19

 

 

 

Bürger können Preisträger vorschlagen

Esslingen. Noch bis 1. Februar  können Bürger Esslingens und interessierte Personen Vorschläge für einen Träger für den „Theodor-Haecker-Preises für politischen Mut und Aufrichtigkeit „ einreichen. einreichen. Vorschläge können an das Kulturamt der Stadt Esslingen unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Rathausplatz 3, 73728 Esslingen gesendet werden. Nominiert werden können Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen des öffentlichen Lebens, die sich in herausragender Weise um Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschlichkeit bemühen und deren Werk der Tradition Haeckers würdig erscheint.  2020 wird der Theodor-Haecker-Preis zum 14. Mal vergeben. Der Preis erinnert an den Philosophen, Kulturkritiker und Schriftsteller Theodor Haecker (1879–1945), der einen großen Teil seines Lebens in Esslingen verbracht hat.
22.1.19

 

 

 

Arbeiten in der Ulmer Straße beginnen

Esslingen. Ab dem 24. Januar beginnt die Baufirma  in der Ulmer Straße in Esslingen zwischen den Gebäuden 9 und 13 mit den Arbeiten für die Erneuerung der Abwasserleitung und dem Austausch der Gas- und Wasserleitung. Neben der Hauptabwasserleitung werden auch wo nötig die Anschlussleitungen erneuert. Derzeit werden die Baustelle eingerichtet und die Lichtsignalanlage für die Engstellensignalisierung aufgebaut. Ab Donnerstag, 24. Januar 2019, wird dann der Verkehr in der Ulmer Straße im Baustellenbereich abwechselnd einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet.
22.1.19

 

 

 

Bei Stadtbibibliothek öffnet sich die Türe jetzt automatisch 

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Sybille Bruckner-Schmidt, Leiterin der Stadtbibliothek, Sandra Sanwald, Inklusionsbeauftragte, Peter Krebs, Amtsleiter für Gebäudewirtschaft, Don Bernardo und Karl-Heinz Grupp, Aktivisten der Barrierefreiheit und Renate Wahl, Leiterin der Spitalmühle, präsentierten den automatischen Türöffner vor der Stadtbibliothek. Rollstuhl- und Rollatorfahrer,  sowie Väter und Mütter mit Kinderwagen können ab sofort den Ein- und Ausgang der Stadtbibliothek bequemer passieren. Im Zuge der Barrierefreiheit setzt die Stadt Schwäbisch Gmünd jährlich rund 30 000 Euro ein, um öffentliche Zugänge nachzujustieren.
22.1.19

 

Praxisteam spendet für Aktion „Gmünder machen Wünsche wahr“

Schwäbisch Gmünd (sv). Eine  Spende von 696,61 Euro nahm das Team von Aktion Familie der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd durch die beiden Projektleiterinnen Inge Pfeifer und Nicole Knödler vom Praxisteam um Dr. Matthias Rösch und Dr. Alexander Stütz, entgegen. Wie in den letzten Jahren verzichtete auch dieses Jahr das gesamte Praxisteam auf Weihnachtsgeschenke. Die Patienten der Praxis spendeten für das Projekt „Gmünder machen Wünsche wahr“. Mit dem Erlös können sozial und finanziell schwächer gestellte Familien und Senioren in unserer Gesellschaft unterstützt werden, die trotz staatlicher Hilfen dennoch in Not geraten können.
22.1.19
 

 

 

 

Einhorntunnel in Gmünd wird gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den sicherheitstechnischen Einrichtungen und Anlagen wird der Gmünder Einhorn-Tunnel in der Nacht von Donnerstag, 24. Januar, ab 19.30 Uhr bis Freitag, 25. Januar, 5.30 Uhr, vollständig gesperrt. Danach ist der Tunnel wieder befahrbar.
22.1.19
 

 

 

SPD startet Kampagne zum VS-Beitritt


Die SPD startete ihre Kampagne für einen Beitritt des Landkreises zum VVS am Bahnhof in Uhingen. Unser Bild zeigt SPD-Kreistagsfraktion und Regionalrätin Susanne Widmaier und die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann mit weiteren Helfern. Foto: SPD

Kreis Göppingen. „Die Diskussion um den Beitritt zum VVS war ein politischer Dauerbrenner der letzten Jahre, doch jetzt hat der Kreistag die große Chance einen wichtigen verkehrspolitischen Schritt in Richtung Zukunft zu machen“, so die Kreis-SPD in einer Mitteilung. Die wesentlichen Vorteile des VVS-Beitritts lägen auf der Hand, wie beispielsweise einheitliche Tickets für Bus und Bahn, günstigere Ticketpreise und Standortvorteile. Es habe dazu zahlreiche Beratungen im Kreistag und zuletzt eine große Bürgerinformationsveranstaltung des Landkreises in Süßen gegeben.

Der Kreis-SPD ist die Vollintegration in den VVS ein wichtiges Anliegen. Kreisweit werden daher SPD-Kommunalpolitiker, SPD-Mitglieder und weitere Unterstützer an den Bahnhöfen mit Infoflyern für den Beitritt werben. Startschuss für diese Kampagne war am Dienstag  in Uhingen, wo unter anderem die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Regionalrätin Susanne Widmaier und die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann aktiv waren. „Wir wollten im Vorfeld der Entscheidung des Kreistages noch einmal die Bürger informieren und mobilisieren, um den öffentlichen Druck für einen Beitritt auch vor zu Ort erhöhen. Die positive Resonanz am heutigen Morgen gibt uns Recht“, fasst Susanne Widmaier die Eindrücke des Morgens zusammen.

„Die Chance unser ÖPNV-Angebot attraktiver zu machen, war noch nie so groß wie jetzt. Dies war heute und wird in der restlichen Zeit vor der Abstimmung am 01. Februar die größte Motivation für unsere Mitglieder im Kreis sein, die in den Tagen vor der Entscheidung an den Bahnhöfen im Landkreis der Kälte trotzen wollen, um über den VVS-Beitritt zu informieren und dafür zu werben“, erläutert Sabrina Hartmann den weiteren Verlauf der SPD-Kampagne.
22.1.19 unser-stauferland.de

 

Neue Beschilderung zu den Geschäften in der Ebersbacher Nordstadt

 


Freuen sich über die neue Beschildung (v.l): Bernd Schmid (Sanitätshaus Weinmann), Tanja Fritz (Medienagentur Tanja Fritz), Stefanie Schurr (Sanitätshaus Weinmann), Brigitte Bantel (Friseur haargenau), Dr. Ilse Neubert (Leintel-Apotheke), Markus Ganssloser (Sanitär Ganssloser), Karl-Martin Dilli (Oesterle Baustoffe GmbH), Stephan Rapp (Metzgerei Rapp). Es fehlen Vertreter der Fachgeschäfte Bäckerei Götz, Buchele Bestattungen, Haller Textiles Wohnen und Jürgen Aschenschwandtner Hifi Video SAT-Anlagen. Foto: Stadt Ebersbach  

Ebersbach. Seit wenigen Tagen weisen an den beiden Bahnunterführungen am Bahnhof und am Rathaus neue Hinweisschilder den Weg zu den Fachgeschäften nördlich der Bahnlinie. Auf südlicher Seite sind die elf beteiligten Handels- und Dienstleistungsbetriebe aufgelistet. Nach den Unterführungen ist auf großformatigen Plänen der jeweilige Standort der Betriebe erkennbar, so dass der Kunde auf kürzestem Weg dorthin gelangt. Diese Maßnahme dient zum einen der besseren Anbindung dieser Geschäfte an das Zent-rum der Ebersbacher Innenstadt mit Kauffmann-Areal und Hauptstraße. Zum anderen signalisieren die Schilder die Vielfalt der lokalen Fachgeschäfte und deren Kundenservice. Derzeit läuft zudem die Neuausstattung der Gewerbegebietsbeschilderung. Als erster Standort wurde das Gewerbegebiet in Roßwälden beschildert. Auch auf dem nahezu fertig ausgeschilderten Ebersbacher Rundwanderweg wie auch an den Info-Points mit neuen, aktuellen Stadtplänen an den Stadteingängen von Reichenbach und Uhingen her kommend, haben die Besucher, Kunden und Gäste jetzt einen noch besseren Durchblick auf den Wegen in der Stadt.
21.1.19
unser-stauferland.de

Entscheidung über Beitritt zum VVS steht an

 

Tritt der Landkreis Göppingen dem Verkehrsverbund Stutgart bei. In den nächsten Tagen fallen die Entscheidungen in den Kreistagsgremien. Fotos: VVS

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen werden in den nächsten Tagen die Weichen für oder gegen einen Beitritt des Landkreises in den Verkehrsverbund Stuttgart gestellt.  Nach monatelangen Diskussionen folgen nun die entscheidenden Abstimmungen. Am Dienstag, 22. Januar berät der Ausschuss für Umwelt und Verkehr in einer Sondersitzung ab 17 Uhr im Landratsamt über den vollumfänglichen Beitritt des Landkreises zum VVS. Der Kreistag entscheidet abschließend dann in einer weiteren Sondersitzung am Freitag, 1. Februar. Durch einen Beitritt entstehen dem Landkreis jährliche Kosten zwischen vier und fünf Millionen Euro.
21.1.19

 

Museumsleiter blicken auf gutes Ausstellungsjahr

 

 

Blicken auf ein gutes Ausstellungsjahr: Joachim Haller, stellvertretender Museumsleiter und Dr. Monika Boosen, Museumsleiterin. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Im abgelaufenen Jahr zählten das Museum und die Galerie im Prediger in Schwäbisch Gmünd  zusammen mit dem Silberwarenmuseum Ott-Pauser 23 800 Besucher. „Dieses Ergebnis lässt uns auf ein gutes Ausstellungsjahr zurückblicken“, so Museumsleiterin Dr. Monika Boosen im Jahrespressegespräch. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 2,3 Prozent. „Die Zahlen unterstreichen die Zugkraft der städtischen Museums- und Ausstellungseinrichtungen“, ergänzt Joachim Haller, stellvertretende Museumsleiter.

Im Einzelnen verzeichnete das Museum mit der ständigen Sammlungspräsentation und den Sonderausstellungen 7.300 (Plus 14,5 Prozent), die Galerie 11.400 (Plus 5,4 Prozent) und das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik 5.100 Besucher  (minus 16 Prozent). Im Museum war die Ausstellung „Hermann Pleuer. Ein schwäbischer Impressionist“ (11. März bis 10. Juni) mit gut 2100 Besuchern der größte Publikumserfolg. In der Galerie stieß die Ausstellung „Armin Göhringer. Synapsen“ (17. Februar bis 13. Mai) auf das größte Interesse: 2800 Menschen sahen die Werkschau, die sich von großformatigen Bodenskulpturen über Wandreliefs bis zu Papierarbeiten spannte und damit vierzehn Schaffensjahre des Künstlers abbildete. Das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik belebten zwei Sonderausstellungen zum 30-jährigen Jubiläum der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst, die sich beide großer Beliebtheit erfreuten: die Ausstellung „Impulse“ (3300 Besucher) und diejenige mit Simone ten Hompel, der Stadtgoldschmiedin 2018 (1.900 Besucher).

Das Ausstellungsjahr in der Galerie eröffnet die Werkschau „Reiner Seliger. broken bricks“ (2. Februar bis 22. April): Unverkennbares Markenzeichen des Bildhauers sind seine kunstfernen, unkonventionellen Materialien, mit denen er arbeitet und die Grenzen der Gattung immer wieder neu absteckt. Aus Recyclingmaterial wie Ziegel, Glas oder Beton baut er wirkungsmächtige Skulpturen, die sich zu abstrakten geometrischen Grundformen, zu Kegel, Kugel oder Oval schließen. Während der Remstal Gartenschau (12. Mai bis 22. September) wandelt sich die Galerie dann zur Blumenhalle: in wechselnden Ausstellungen zeigen Floristinnen und Floristen aus der Region ihr handwerkliches Können. Unter dem Titel „was trägt“ stehen danach Skulpturen und Papierarbeiten von Jo Winter im Mittelpunkt (19. Oktober bis 24. November). Der promovierte Biologe wechselte schon früh sein Metier. Zeichenhaft verknappte Naturformen, die Knospen, Blüten oder Bäume assoziieren, sowie symbolträchtige Archetypen menschlicher Zivilisation wie Haus, Thron oder Gefäß prägen seine Werke.

Im Anschluss an die Glas-Ausstellung (noch bis 17. Februar) würdigt das Museum vom 10. März bis 22. April das Schaffen von Otto Eberle (1909-1981), dessen Name weithin zum Synonym für hervorragende Gebrauchsgrafik und Kirchenmalerei wurde. Dass Dieter Nuhr nicht nur einer der erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands ist, sondern auch ein exzellenter Fotokünstler, veranschaulicht vom 12. Mai bis 10. Juni die Ausstellung: „Bilder aus anderen Welten“, die Unikat-Fotographien auf Textil zeigt. Passend zur Remstal Gartenschau heißt es vom 27. Juni bis 13. Oktober „Feine Früchtchen“. Die Ausstellung stellt einen spannenden Dialog her: zwischen illustrierten Pflanzenbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts auf der einen Seite sowie Obst- und Fruchtstillleben der modernen und zeitgenössischen Kunst aus der Sammlung Dr. Rainer Wild, Heidelberg, auf der anderen Seite. Das Jahr beendet dann eine Ausstellung zum Werk von Monika Baumhauer zu den Themen Landschaft, Figur und Stillleben (10. November bis 9. Februar 2020).

Das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik schließlich widmet sich vom 28. April bis 27. Oktober einem Modeaccessoire, das in den 1920er Jahren zu einem Gmünder Exportschlager in alle Welt wurde: der Perltasche. Mit ausgewählten Exponaten aus dem Museumsbestand erinnert die Ausstellung an die kurze, wenngleich glanzvolle Geschichte dieses textilen Produktionszweigs.

Weitere Informationen gibt es im Museum und Galerie im Prediger unter der Rufnummer: 07171/603-4130 oder im Internet: www.museum-galerie-fabrik.de
18.1.19

 

 

 

Gegen geparktes Fahrzeug: Unfallflucht

Wiesensteig. Ein Unbekannter beschädigte am Donnerstag ein Auto auf einem Parkplatz zwischen Hohenstadt und Lämmerbuckel. Das Fahrzeug stand gegen 12.45 Uhr auf einem Parkplatz neben der K1431 zwischen Hohenstadt und Lämmerbuckel. Ein Unbekannter stieß mit seinem Fahrzeug gegen das geparkte Auto. Er kümmerte sich nicht um den Schaden und fuhr unerkannt weiter. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 2.500 Euro. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht nun der Verursacher.
18.1.19

 

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Schlierbach. Die Polizei nahm am Freitag in Schlierbach zwei Männer fest die Kraftstoff abzapften.  Gegen 0.45 Uhr fuhr eine Polizeistreife in der Siemensstraße. Sie sahen zwei Männer, die sich an einem geparkten Sattelzug zu schaffen machten. Beim Erkennen der Polizei versteckten sich die 50 und 49 Jahre alten Männer. Die Polizei entdeckte die Beiden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass in dem Tank des Lkw ein Schlauch steckte. Die Diebe hatten bereits mehrere Kanister mit Kraftstoff abgefüllt. Die Polizei nahm die Männer mit.  Im Rahmen der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass einer der beiden Männer der Fahrer des Sattelzuges war. Er wollte den Kraftstoff für sich selbst abzweigen. Die Männer sehen nun einer Diebstahlsanzeige entgegen.
18.1.19
 

 

 

 

In Baugrube gelandet

Göppingen. Eine Autofahrerin wurde bei einem Unfall am Donnerstag in Göppingen schwer verletzt. Gegen 16 Uhr wollte eine 77-Jährige von einem Parkplatz in den Schuler-Platz einfahren. An der Ausfahrtsschranke musste sie die Parkkarte in den Kartenschacht schieben. Mit ihrem Wagen stand sie zu weit rechts. Die Frau stieg etwas aus ihrem Fahrzeug, um die Karte in den Automat einzuführen. Danach setzte sie sich wieder in ihr Auto. Mit dem Fuß kam sie vermutlich versehentlich auf das Gaspedal und trat dies vollständig durch. Mit quietschenden Reifen überquerte sie die Straße. Der Wagen durchbrach auf der gegenüberliegenden Seite einen Bauzaun und schanzte über eine Baugrube. Das Auto prallte gegen den Grubenrand. Die 77-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 5.000 Euro.
18.1.19
 

 

 

 

Neuer Abfallsauger in der Esslinger Innenstadt unterwegs

Mit einem speziell für den Außenbereich entwickelten Abfallsauger der Firma Glutton sind jetzt die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in Esslingen unterwegs. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Ein wichtiger Schritt hin zur sauberen Stadt ist die Beseitigung des täglich anfallenden Mülls, der auf den Esslinger Straßen landet. Ein besonderes Problem stellen dabei oft die kleinen Müllpartikel, wie zum Beispiel Zigarettenkippen, dar. Liegen sie einmal auf dem Straßenpflaster – lassen sie sich nur schwer mit dem Besen beseitigen oder sind in Ecken und Winkeln schlecht erreichbar. Selbst die vier Kehrmaschinen des Städtischen Baubetriebs sind für eine Beseitigung dieses Mülls nicht geeignet. In Ecken und Winkel gelangen ihre Bürsten nicht, und ihre Saugleistung ist so stark, dass bei Pflasterbelägen Fugenmaterial entfernt wird und dies wiederum zu Schäden führen kann.  Auf der Grundlage der guten Erfahrungen anderer Städte setzt der Esslinger Baubetrieb daher für diese Aufgabe in der Innenstadt seit Herbst letzten Jahres einen speziell für den Außenbereich entwickelten Abfallsauger der Firma Glutton ein. Dieses Gerät ist selbstfahrend, meistert dabei auch Randsteine und kostet rund 20.000 €. Es kann so eingestellt werden, dass kein Fugenmaterial ausgesaugt wird, und ist trotzdem in der Lage, eine kleinere, noch gefüllte PET-Flasche einzusaugen. Betrieben wird er durch einen leise arbeitenden Elektromotor. Die ersten Erfahrungen seitens der Bauhof-Mitarbeiter sind bislang durchweg positiv.

Der Glutton wird vordringlich rund um den Esslinger Bahnhof, in der Bahnhofstraße sowie der inneren Brücke eingesetzt. Seine Beschaffung und sein Einsatz  sind weitere Bausteine zur Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt Esslingen aus dem Paket, das der Gemeinderat im letzten Sommer beschlossen hat. Weitere Bausteine sind etwa der Austausch aller Mülleimer in der Innenstadt durch größere Behälter oder die Ausweitung der Sonntagsreinigung mit der Ausschreibung und Besetzung zusätzlicher Personalstellen beim Tiefbauamt.
18.1.19

 

 

Maschinenbau: Stiftungsprofessur "Technik und Gesellschaft" 

 

Esslingen/Göppingen. Wie kann Technik dazu beitragen, den Alltag lebenswerter zu machen? Welche technischen Hilfsmittel benötigen ältere Menschen, um lange selbstständig leben zu können? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich seit kurzem die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Esslingen. Denn die Fakultät hat ihr Portfolio erweitert und widmet sich dem Thema „Technik und Gesellschaft“ – in enger Absprache mit der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege.  Diese neue strategische Ausrichtung des Maschinenbaus ist möglich geworden, weil die Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen der Hochschule eine Professur gestiftet hat. Für zehn Jahre fließen insgesamt 1,1 Millionen Euro an die Fakultät, um Lehre und Forschung in dem Themenfeld  zu fördern.  Seit dem 1. September 2018 hat Prof. Dr. Franziska Meinecke die Stiftungsprofessur „Technik und Gesellschaft“ inne. Ihre Aufgabe ist es, das Thema in die Lehre zu integrieren, in der angewandten Forschung Projekte durchzuführen sowie diese in ein Forschungsinstitut einzubetten. Prof. Meinecke hat Elektrotechnik und Informationstechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studiert. Zu ihren beruflichen Stationen gehören die Siemens Medical Solutions in den USA, das Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen sowie Roche Diagnostics in der Schweiz. Zuletzt war sie Professorin für Medizintechnik an der Hochschule Luzern.

 

In der Forschung hat sie sich auf das Zusammenspiel von Mensch und Maschine sowie auf Assistenzsysteme in der Gesundheitsversorgung und Medizintechnik spezialisiert. Erste Ideen für Forschungsprojekte liegen bereits auf dem Tisch: So möchte die Expertin Konzepte, technische Systeme sowie Dienstleistungen entwickeln, die das alltägliche Leben älterer oder benachteiligter Menschen unterstützen. Die gesellschaftliche Aufgabe kommt dabei aus der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege. Der Maschinenbau wird das System entwickeln und so vereinfachen, dass eine kostengünstige Produktion möglich ist. Konkret könnte es beispielsweise darum gehen, einen fahrbaren Tisch für Senioren zu entwickeln, der elektrisch angetrieben wird und auf Wunsch den Benutzer begleitet – egal, wo dieser in der Wohnung hin möchte. Auf dem Tisch sollten ein Tablet genauso wie ein Wasserglas oder eine Brille Platz haben. 

 

Bernd Haußels, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen:

 „Für die Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen ist es von elementarer Bedeutung, die Bildungslandschaft im Landkreis zu unterstützen. Neben vielfältigen Aktivitäten an den Schulen kann die Stiftung nun auch die Hochschule Esslingen und die Stiftungsprofessorin begleiten. Hierüber freut sich die Stiftung sehr. Es wird ein zukunftsweisendes Thema besetzt, das für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis von großer Bedeutung ist und damit höchste Unterstützung und Beachtung verdient. Gerne ist hier die Bildungsstiftung Partner.“

 

„Für die Hochschule Esslingen ist es ein Glücksfall, dass wir die Stiftungsprofessur erhalten haben und damit den gesellschaftlichen Bezug in den Maschinenbau integrieren können. So können zwei starke und gut aufgestellte Fakultäten gemeinsam Lösungen für die Gesellschaft entwickeln und damit unsere Forschung voranbringen“, freut sich Prof. Dr. Christian Maercker, Rektor der Hochschule Esslingen. „Mit der Stiftungsprofessur zeigen wir, wie vielseitig der Maschinenbau ist und schärfen damit auch unser Profil“, ergänzt der Dekan, Prof. Dr. Steffen Greuling. Anknüpfen möchte die Fakultät an schon bestehende Kooperationen mit den Kliniken und Institutionen in der Stadt und im Kreis Esslingen.
18.1.19

 

 

 

Austauschschüler aus Buenos Aires begrüßt

Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte die Schüler der deutschen Auslandschule "Instituto Ballester" aus Buenos Aires im Kulturzentrum Prediger. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte die Schüler der deutschen Auslandschule "Instituto Ballester" aus Buenos Aires im Kulturzentrum Prediger. Bereits zum zweiten Mal fand der internationale Schüleraustausch zwischen dem Instituto Ballester und dem Scheffold-Gymnasium statt. Bernd Gockel, Rektor des Scheffold-Gymnasiums, lebte sieben Jahre in Argentinien und stellte die Weichen für den Schüleraustausch. Zusammen mit dem Lehrerteam und den Gastfamilien bietet Bernd Gockel ein vielseitiges Programm für die Austauschschüler noch bis Freitag, 1. Februar. Der zweimonatige Aufenthalt in Schwäbisch Gmünd bot den jungen Gästen zahlreiche kulturelle Einblicke. Sie hatten die Möglichkeit verschiedene Studienbereiche kennenzulernen und besuchten dazu verschiedene Universitäten in: Würzburg, Regensburg, Coburg, Erlangen und Bayreuth. Eine einwöchige Bildungsreise nach Berlin stand ebenfalls auf dem Programm und vieles mehr. Die gleichaltrigen Schüler lernten sich untereinander näher kennen und konnten dadurch ihre Deutschkenntnisse erweitern. Auf den sechswöchigen Gegenbesuch nach Buenos Aires freuen sich die Scheffold-Schüler schon ganz besonders. Voraussichtlich im April oder Mai startet die Reise.
18.1.19

 

 

 

Automaten ersetzen Barkasse im Landratsamt

 

Die neuen Kassenautomaten im Landratsamt in Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen

 

Kreis Göppingen. Bürger können jetzt  ihre Gebühren an zwei neuen Einzahlungsautomaten im Erdgeschoss des Landratsamts Göppingen in unmittelbarer Nähe zur Führerschein- und Zulassungsstelle bezahlen. Die Bezahlung kann mit Bargeld oder EC-Karte erfolgen. Der Betrieb der bisherigen Barkasse wurde zeitgleich eingestellt.

 

Im Zusammenhang mit der Installation der beiden Einzahlungsautomaten wurde auch der gesamte Wartebereich der Führerschein- und Zulassungsstelle neu gestaltet. Neben neuen Sitzgelegenheiten und zusätzlichen Anzeigebildschirmen bietet der Wartebereich nun auch einen Getränke- und Snackautomaten. Farbliche Akzentuierungen in den Landkreis-Farben sorgen nicht nur für eine schnellere Auffindbarkeit der Einzahlungsautomaten, sondern auch für eine angenehme Atmosphäre. Gleichzeitig konnte durch den Einbau eines Treppenlifts auch ein barrierefreier Zugang zur Führerschein- und Zulassungsstelle ermöglicht werden. 

 

Die Einzahlung an den Automaten erfolgt mittels einer Kassenkarte, auf der die zu zahlende Gebühr gespeichert ist. Diese Art von Bezahlvorgang ist grundsätzlich nichts Neues. In der Führerschein- und Zulassungsstelle wurden den Bürgern bereits in der Vergangenheit Kassenkarten zur Bezahlung ausgehändigt – daher ändert sich für Kunden in diesen publikumsintensiven Abteilungen grundsätzlich nur wenig. Neu ist, dass die Bürger nun auch in allen weiteren Fachämtern der Landkreisverwaltung ab sofort eine Kassenkarte erhalten.

Die Landkreisverwaltung konnte bereits in der Zulassungsstelle in Geislingen gute Erfahrungen mit Einzahlungsautomaten sammeln. Dort ersetzt bereits seit vielen Jahren ein Einzahlungsautomat die Barkasse. Durch die Einführung von zwei Einzahlungsautomaten wird der Bezahlvorgang nun auch in Göppingen schneller abgewickelt.

 

Als weiteres Serviceangebot wird ab dem 1. Februar die Onlineterminvereinbarung in der Zulassungsstelle ausgeweitet. Bürger können bequem über das Internet einen Termin online vereinbaren und sich dadurch längere Wartezeiten ersparen. Über die Homepage des Landkreises können mittlerweile auch die aktuellen Wartezeiten in den Zulassungsstellen in Göppingen und Geislingen eingesehen werden. 

 

„Die Einführung der Einzahlungsautomaten im Landratsamt Göppingen ist ein weiterer Schritt im Digitalisierungsprozess der Landkreisverwaltung. Dadurch können wir nun alle hausweiten Einzahlungsvorgänge strukturiert, effizient und effektiv über die beiden Kassenautomaten abwickeln. Die Ausweitung der Online-Terminvereinbarung sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs war uns ebenfalls ein wichtiges Anliegen zur Verbesserung unseres Serviceangebots”, so Landrat Edgar Wolff.
18.1.19

 

 

 

 

 

Experten diskutieren die Dialysebehandlung für  daheim

 

Bad Boll. Fast 200 Ärzte aus ganz Deutschland  nahmen an der 29. Göppinger Tagung für Nieren- und Hochdruckkrankheiten im Bad Boller Seminaris Hotel teil. Privatdozent Dr. Martin Kimmel, seit 2018 Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen in der Klinik am Eichert in Göppingen, hieß seine Kollegen willkommen und führte durch das Programm aus Vorträgen und Diskussionsrunden.

 

Zu Beginn der Veranstaltung wurden neue Ultraschalltechniken live demonstriert. Renommierte Referenten aus ganz Deutschland hielten anschließend Vorträge zu den verschiedensten Nierenerkrankungen sowie der Nierenersatztherapie und stellten Neuerungen auf ihrem Gebiet vor. Darüber hinaus wurden von weltweit anerkannten Experten Strategien zur Behandlung von Bluthochdruckerkrankungen diskutiert. Neben der Transplantationsmedizin lag ein weiteres Hauptaugenmerk der Tagung bei Themen, die sowohl in der Nephrologie als auch in der Onkologie relevant sind.

 

In einer Podiumsdiskussion mit Dr. Frank Genske, Sprecher der Kreisärzteschaft Göppingen, und Ärzten aus der Region wurden unter anderem das Heimdialyseverfahren (Heimhämodialyse) und die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) thematisiert. Dabei handelt es sich um Dialyseverfahren, die der Patient zu Hause durchführen kann. Trotz vieler Vorteile für den Patienten sind diese Verfahren unterrepräsentiert. Ein wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt von Chefarzt Dr. Kimmel ist die Peritonealdialyse. In der nephrologischen Schwerpunktklinik werden diese Patienten in einem überregionalen Kompetenzzentrum behandelt.

Zum Abschluss der Tagung wurden von renommierten Wissenschaftlern die neuen Erkenntnisse des Jahres 2018 bewertet. Nach dem Kongress zeigte sich Kimmel zufrieden: „Wir sind sehr froh über die hohe Resonanz. Die Tagung gehört für die Kollegen in Süddeutschland schon beinahe zur Pflichtveranstaltung.“

Bei der Göppinger Tagung für Nieren- und Hochdruckkrankheiten handelt es sich mittelweile neben den Kongressen in Berlin, Heidelberg und Wiesbaden um eine der größten Fachveranstaltungen für Nieren- und Hochdruckexperten.
18.1.19

 

 

 

 

OB Klopfer: Remstal zum Naherholungsgebiet Nr. 1 entwickeln 

Mehr als 750 Schorndorfer sowie weitere Gäste kamen zum Neujahrsempfang in die Barbara-Künkelin-Halle. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Kurzfilm, der den aktuellen Stand der Schorndorfer und Schwäbisch Gmünder Erlebnisgärten zeigte. Auch Remsi, das Gartenschau-Maskottchen, war mit von der Partie. Mit dem „Offenen Singen“ nahm Albrecht Meincke, Verbandschorleiter des Chorverbands Friedrich-Silcher und Chorleiter des Popchors Sotto Voce beim Liederkranz Weiler e.V., das gesamte Publikum mit. In seiner Neujahrsrede setzte Oberbürgermeister Matthias Klopfer neben der Gartenschau die Schwerpunkte auf die zukünftigen Herausforderungen in der Pflege und der Digitalisierung. 

 „In 119 Tagen eröffnet unsere Remstal Gartenschau 2019. Die Arbeiten in allen Remstalkommunen laufen auf Hochtouren“, erklärte Klopfer in seiner Neujahrsansprache. Er freue sich schon sehr auf 164 Tage Remstal pur und lud das Publikum ein, maximal viel Zeit im Remstal zu verbringen. Ab dem 10. Mai öffnen 350.000 Remstäler die Tore zu ihrem unendlichen Garten. Klopfers Vision: Neben dem Ziel, ein hervorragender Gastgeber zu sein, soll das Remstal auch Naherholungsgebiet Nummer eins und ein starker Wirtschaftsstandort in der Region Stuttgart werden. Künftig soll das Remstal als Marke und die Region im In- und Ausland in den Köpfen der Menschen präsent sein.

„Bundesweit ist die Remstal Gartenschau die erste interkommunale Gartenschau überhaupt“, so Klopfer. Niemals zuvor sei eine Gartenschau entlang eines kompletten Flusses realisiert worden. Was vor Jahren noch unvorstellbar gewesen sei, werde nun Realität. Denn die Rems werde über das gesamte Remstal nachhaltig und ökologisch aufgewertet sowie erlebbar gemacht.
18.1.19

 

 

 

 

 

Schorndorf zeichnet engagierte Bürger aus

 

Schorndorf. Traditionell werden am Neujahrsempfang in Schorndorf auch die städtischen Auszeichnungen für besonders engagierte Bürger, die sich mit Herzblut für ihre Stadt und die Menschen einsetzen, vorgenommen. In diesem Jahr wurden insgesamt drei Daimlermedaillen, zwei Städtische Verdienstmedaillen in Silber und drei in Gold verliehen. Außerdem durfte sich die erste Mannschaft der Ringer des ASV Bauknechts anlässlich ihres Aufstiegs in die Bundesliga in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

 

Mit der Daimlermedaille ehrte Oberbürgermeister Matthias Klopfer die 16-jährige Julia Beck aus Oberberken. Im vergangenen Mai rettete sie einem Mann, den bei Waldarbeiten Holzstämme begraben hatten, das Leben, indem sie seine Hilferufe aus über 800 Meter Entfernung wahrnahm, ihn ausfindig machte und dann Hilfe verständigte. Nur durch ihren Einsatz konnte das Unfallopfer, das kurz vor einer Unterkühlung stand, gerettet werden. „Für diesen couragierten Einsatz bedanke ich mich herzlich bei Julia Beck“, sagte Klopfer und dankte auch den Freiwilligen Feuerwehren Oberberken und Schorndorf für ihre hervorragende Rettungsarbeit.

 

Hanke Hemeling und dem insgesamt achtköpfigen Team der Wegewarte des Schwäbischen Albvereins verlieh OB Klopfer für jahrzehntelanges Engagement bei der Erhaltung und Pflege von rund 160 Kilometern Wanderweg die Daimlermedaille. „Sie tragen zur Wahrung eines attraktiven Freizeitangebots für alle Wanderbegeisterte bei“, so Klopfer. „Vielen Dank dafür.“
Dem Mitbegründer des Vereins der Freunde der Rems-Murr-Klinik Schorndorf, Dr. Wolfgang Weigold, verlieh Klopfer stellvertretend für den gesamten Verein ebenfalls die Daimlermedaille. Seit Bestehen des Vereins wurden mehr als 770 000 Euro Spenden gesammelt. Investiert wurden diese beispielsweise in die Fortbildung der Mitarbeiter, die Einrichtung von Aufenthaltsbereichen und des „Raums des Abschieds“ sowie in Geräte für das Schlaflabor oder die Schlaganfallstation. „Ein großartiger Beitrag, der zur Ausstattung und zum Erhalt des Krankenhauses dient“, sagte Klopfer freudig.

 

Anne Lingel und Annegret Scherz-Dollmann wurden beide für ihr vielfältiges, jahrzehntelanges Engagement in der Kirchengemeinde aber auch für ihren Einsatz für Geflüchtete Menschen in Schorndorf mit der Städtischen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet.
Anne Lingel ist in der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist engagiert und nimmt dabei unterschiedliche Aufgaben wahr: im Chor, als Organisatorin von Veranstaltungen oder als Mitglied im Kirchengemeinderat. Darüber hinaus habe sich Anne Lingel, wo es nur geht, für geflüchtete Menschen und deren Integration in die Gesellschaft eingesetzt, sagte Klopfer.
<Seit fast zwei Jahrzehnten ist Annegret Scherz-Dollmann engagiert im Kirchengemeinderat der Evangelischen Versöhnungskirche. Sie ist außerdem 2. Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderats, unter anderem als Vorstandsmitglied im Kirchbauverein engagiert, Initiatorin des christlich-muslimischen Frauenfrühstücks und in der Flüchtlingsarbeit im Zentrum für Internationale Begegnungen vielseitig engagiert. „Vor allem ist sie aber eine Frau, die klare Haltung zeigt und in die sachliche Diskussion geht“, sagte Klopfer und bedankte sich.

 

Für ihr über dreißigjähriges Engagement in den unterschiedlichsten Funktionen im TSV Schornbach wurde Gaby Schramm mit der Städtischen Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet. „Besonders zu würdigen ist ihre Leistung beim Aufbau und Betrieb der Vereinsgeschäftsstelle. Diese hat sie über zehn Jahre geleitet und seit 2015 wieder übernommen“, erklärte Matthias Klopfer. Außerdem vertritt Schramm den TSV Schornbach in der ARGE Schornbacher Vereine und ist Abteilungsleiterin der Gymnastikabteilung.

Renate Weidmann wurde für ihren fast dreißigjährigen Einsatz in der Kulturgruppe Oberberken ebenfalls mit der Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet. Knapp zwanzig Jahre war sie Vorsitzende der Kulturgruppe und unterstützt diese immer noch mit Rat und Tat. Sie war maßgeblich daran beteiligt das Kulturprogramm aufzubauen und weiterzuentwickeln. Neben ihrem kulturellen Engagement war Renate Weidmann sieben Jahre als Ortschaftsrätin in Oberberken aktiv.

Die dritte Städtische Verdienstmedaille in Gold ging an Heinz Siegle wurde für sein über dreißigjähriges Engagement im Liederkranz Weiler ausgezeichnet. Neben seinem durchgängigen Engagement als aktiver Sänger, war er als Beirat, 2. Vorsitzender und nun seit fast zwanzig Jahren als 1. Vorsitzender aktiv. Kreisweit ist er als Vizepräsident des Chorverbands Friedrich Silcher unterwegs.

 

Die im Dezember in die Bundesliga aufgestiegene erste Mannschaft der Ringer des ASV Bauknecht sowie deren Trainer Sedat Sevsay und die Vorstände bat OB Klopfer unter Beifall des Publikums auf die Bühne zur Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Schorndorf. „Glückwunsch zum sagenhaften Aufstieg, weiterhin viel Erfolg und keine Verletzungen“, wünschte Oberbürgermeister Matthias Klopfer den aufgestiegenen Bauknecht-Ringern.
18.1.19

 

 

 

Kindergartenplätze jetzt vormerken

 

Göppingen. Kinder, die im Kindergartenjahr 2019/2020 einen Krippenplatz, Kitaplatz oder Schülerhortplatz benötigen, sollten bis Freitag, 15. Februar, über das Zentrale Vormerksystem angemeldet werden. Darauf hat die Göppinger Stadtverwaltung hingewiesen. Das Onlineformular und ein Leitfaden sind auf der Homepage der Stadt Göppingen - Bildung - Kindertagesstätten hinterlegt. Die Platzzusagen seitens der Kindertageseinrichtungen werden bis Montag, 25. März, versandt. Es gibt unterschiedliche Betreuungsformen:

 

Regelkindergarten, 30 Stunden/Woche Betreuungszeit mit täglicher Mittagspause, werden von Montag bis Freitag, von 8 bis 12 Uhr, sowie von Montag bis Donnerstag, von 13:30 bis 16 Uhr angeboten. Erweiterte Regelbetreuung, 30 Stunden/Woche Betreuungszeit mit täglicher Mittagspause, sind an fünf Vormittagen und an zwei Nachmittagen. Zusammenhängende Öffnungszeiten (30 bis unter 35 Stunden/Woche) sind von Montag bis Freitag, jeweils von 7 bis 13 Uhr mit oder ohne Mittagessen. Ganztagesbetreuung (über 35 Stunden/Woche mit Mittagessen) wird von Montag bis Freitag, von 6:30 bis 17 Uhr, bis 18:30 Uhr nur im Kinderhaus Spielburg, angeboten. Betreute Spielgruppe für ein- bis dreijährige Kinder, 15 Stunden/Woche Betreuungszeit, gibt es von Montag bis Freitag, von 6:30 bis 17 Uhr im Schülerhort.

 

Vor der Vormerkung können direkt mit den Kitas Besuchstermine vereinbart werden. Eine Übersicht über das gesamte vorhandene Angebot erhalten Interessierte auf der Internetseite der Stadtverwaltung Göppingen unter www.kitas.goeppingen.de. Mündliche Auskünfte erteilt das Referat Kinder und Jugend in der Pfarrstraße 11, Zimmer 102, Telefon 07161 650-5312. Dort und in allen Kindertageseinrichtungen ist auch ein Informationsflyer erhältlich. Bei der Betreuung von bis Dreijährigen arbeitet die Stadt eng mit dem Verein Tagesmütter Göppingen zusammen. Informationen zur Betreuung durch Tagesmütter erhalten Interessierte unter Telefonnummer 07161/ 963310.
18.1.19
unser-stauferland.de

Obst- und Gartenbauverein spendet für soziales Projekt

 

 

IHK-Präsidentin befürchtet Brexit-Chaos

 

Stuttgart. „Kommt der Brexit ohne Abkommen, droht ein Chaos für die Wirtschaft“, kommentiert Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, das Abstimmungsergebnis im Britischen Unterhaus. „Nach und nach schwinden die Hoffnungen auf einen geordneten Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU“, so Breuning. Für Betriebe mit Handelsbeziehungen in das Vereinigte Königreich bedeute das nichts Gutes.

Vor allem sei mit mehr Bürokratie, hohen Kosten und vielen Unsicherheiten und rechtlichen Unklarheiten bei der Abwicklung von Geschäften zu rechnen. Dabei seien deutsche Importeure wie Exporteure gleichermaßen betroffen. Allein die bei einem ungeregelten Brexit aller Voraussicht nach anfallenden Zölle würden deutsche Unternehmen laut einer IW-Studie mit rund drei Milliarden Euro zusätzlich belasten. Hinzu komme ein deutlich höherer bürokratischer Aufwand für alle Unternehmen. Nach einer Schätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) würde allein das Ausfüllen von Zolldokumenten Mehrkosten in Höhe von rund 200 Millionen Euro zur Folge haben.

Hart treffen würde ein ungeordneter Brexit auch viele Betriebe in Baden-Württemberg und seiner Kernregion Stuttgart. Das Vereinigte Königreich zählt zu den wichtigsten Handelspartnern des Südwestens und steht mit Ausfuhren in Höhe von 8,29 Milliarden Euro (Januar bis Oktober 2018) auf Platz sechs der Exportländer Baden-Württembergs. Am meisten werden Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile sowie Maschinen aus Baden-Württemberg in das Vereinigte Königreich geliefert, sodass in diesen Branchen auch viele betroffene Unternehmen, vor allem auch aus der Region Stuttgart, zu finden sind.

Breuning rät den Unternehmen, sich auf einen ungeordneten Austritt vorzubereiten - das heißt, das Vereinigte Königreich verlässt die EU am 29. März 2019 ohne Übergangsphase und ohne Abkommen. Wegen des dadurch anfallenden Mehraufwand an Bürokratie und Zeit sei es laut IHK-Präsidentin empfehlenswert, dass Unternehmen die noch verbleibende Zeit gut nutzen, um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen, insbesondere bezüglich Warenverkehr, Verträge, Lieferketten, Präferenznachweisen und Anzeigepflichten. Die IHK Region Stuttgart informiert auf www.stuttgart.ihk.de unter „Brexit Update“ über aktuelle Entwicklungen und berät alle Mitgliedsunternehmen auch individuell unter der Telefonnummer 0711 2005-1243.
16.1.19

 

 

 

 

 

Aufbruchstimmung im unendlichen Garten

 

Hansi Müller (2.v.l.), Ex-VfB-Star und Gemeinderat in Korb ist prominenter Botschafter der Remstal-Gaartenschau. Links neben Müller Gartenschau-Geschäftsführer Thorsten Englert und Bürgermeister Jochen Müller (Korb). Foto: Remstal-Gartenschau

 

Schorndorf/Stuttgart. Am 10. Mai ist es soweit: Dann wird in Schorndorf die Remstal Gartenschau 2019 feierlich eröffnet. Mit rund 80 Kilometern Länge entlang der gesamten Rems und insgesamt 16 teilnehmenden Kommunen steht der Region ein Ereignis der Superlative ins Haus. „Eine Gartenschau, wie es sie noch nie gegeben hat“, versprach der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, auf der CMT in Stuttgart. Ziel sei es, das Remstal in ganz Deutschland oder sogar international bekannt zu machen – „so, wie jeder weiß, wo Bodensee und Schwarzwald liegen“. In der Unterstützung durch „die gesamte Bevölkerung“, Landkreise und Land sehe er nicht zuletzt ein „wichtiges politisches Signal“.

Unter dem Motto „Entdecke den unendlichen Garten“ sollen bis Oktober des Jahres zahllose Blumenausstellungen, Erlebnisgärten, Naturführungen, Genusstouren und insgesamt rund 10 000 Veranstaltungen von Kunst bis Pop Besucher in den „grünen“ Landstrich zwischen Essingen und Remseck am Neckar locken.

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, unterstrich die Bedeutung des Projekts, das „einen ganzen Landschaftsraum“ erblühen lasse. Das Format der Gartenschau sei „optimal“ geeignet, die Region den Besuchern nahezubringen. Daher unterstütze das Land zahlreiche Maßnahmen der beteiligten Kommunen und Landkreise. Die Remstal Gartenschau sei ein „Mega-Event“, schwärmte Hauk, „bei dem sicherlich jeder voll auf seine Kosten“ komme. „Wer einen solchen Landschaftsraum direkt vor der Haustüre hat, braucht sich die Frage nach dem Urlaubsziel eigentlich gar nicht zu stellen!“

Die Remstal Gartenschau 2019 ist die erste interkommunale Gartenschau in Baden-Württemberg. Ein Grundgedanke sei es gewesen, „die wunderschöne Landschaft für Bewohner und Touristen gleichermaßen erlebbar zu machen“, erklärte Thomas Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart. Dadurch werde „ein gesamter Landschaftsraum Gastgeber einer Gartenschau“ – und zugleich deren Nutznießer: „Viele jetzt geschaffene Dinge werden bleiben“. Mit dem ehemaligen VfB-Star und Nationalspieler Hansi Müller konnte man obendrein einen prominenten Botschafter für das Projekt gewinnen. „Als Lebensraum ist das Remstal absolute Champions League“, sagte Müller, der Bopp gern zustimmte. „Ich glaube, dass die Remstal-Gartenschau eine Riesenchance für die gesamte Region ist, sich zu verbessern; und ich bin stolz, mich dabei  einbringen zu dürfen!“
15.1.19

 

 

 

 

Minister besuchen die CMT-Stände der Landkreise

 

Minister auf Rundgang: Guido Wolf (7.v.l.) zusammen mit Stephan Durant (Stadt Geislingen an der Steige), Bürgermeister Karl Weber (Gemeinde Deggingen), Bürgermeister Bernd Rößner (Gemeinde Kuchen), Isabell Noether (ESA), Holger Bäuerle (Landratsamt Göppingen), Thomas Straub (Bad Überkingen), Bürgermeister Gebhard Tritschler (Stadt Wiesensteig) und Alberich, dem Maskottchen des Schwäbischen Alb Tourismusverbandes (vl.). Fotos: Land Baden-Württemberg, Ministerium für Justiz und für Europa

 

Stauferland. Beim Baden-Württemberg-Tag auf der CMT in Stuttgart  besuchten Minister der Landesregierung beim Messerundgang auch die Stände des Ostalbkreises und des Landkreises Göppingen. Justizminister Guido Wolf, auch für den Tourismus im Land zuständig,  besuchte den gemeinsamen Messestand des Landkreises Göppingen und der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA).  Dort wurde er von Vertretern aus dem Landkreis empfangen. Landwirtschaftsminister Peter Hauk besucht den Stand des Tourismus Ostalb auf der CMT und zeigte sich dort begeistert vom facettenreichen Angebot der schönen Ostalb. Mit einer Stand- und Aktionsfläche von rund 50 m² präsentiert sich  die Ostalb mit den Themen  Radfahren, Wandern, Städte und Kultur & Geschichte. Die Tourismusakteure der Tourismusgemeinschaften Gastliches Härtsfeld, Ries-Ostalb, Sagenhafter Albuch, Erlebnisregion Schwäbische Ostalb sowie „Zwischen Wald und Alb“ treten mit gemeinsamen Produkten unter dem Label „Tourismus Ostalb“ auf.
15.1.19

 

Der Tourismus Ostalb präsentiert sich auf der CMT am Gemeinschaftsstand des Schwäbischen Alb Tourismus. Unser Bild zeigt v.l.: Bürgermeister Dieter Zahn, Schwäbischer Wald; Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Ellwangen; Bürgermeister Christoph Konle, Rainau; Minister Peter Hauk; Bürgermeisterin Andrea Schnele, Lauchheim; Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, Bopfingen; Landrat Klaus Pavel, Ostalbkreis; Ulrike Reiger, Gastliches Härtsfeld; Bürgermeister Willibald Freihart, Riesbürg; Ricarda Grünig, Leiterin Tourismusbüro Ostalbkreis; Bürgermeister Willi Feige, Kirchheim am Ries; Ursula Hülle, Leiterin Tourist-Information Ellwangen. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

 

 

 

 

 

 

 

Jahresprogramm der „Glaubenswege“ liegt vor

 

Koordinieren die Veranstaltungen in der Tourismuskooperation "Glaubenswege": Cornelia Steinbach (Mitarbeiterin der Touristik & Marketing GmbH), Robert Kloker (Dekan und Münsterpfarrer), Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ursula Richter (Dekanin), August Freudenreich (stellvertretender Bürgermeister Böbingen) und Michael Rembold (Bürgermeister Waldstetten). Nicht auf dem Bild ist Adrian Schlenker (Bürgermeister von Mögglingen). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 

Schwäbisch Gmünd (T&M). Als Ergänzung zu den attraktiven Wanderangeboten ist es auch in diesem Jahr den Initiatoren der Tourismuskooperation „Glaubenswege“ unter der Federführung der Stadt Schwäbisch Gmünd gelungen, ein vielfältiges Programm für 2019 zusammenzustellen. Die Tourismuskooperation der Städte Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Heubach und Lauterstein sowie den Gemeinden Waldstetten, Ottenbach, Bartholomä, Essingen, Böbingen an der Rems und Mögglingen ist ein Beweis dafür, dass Natur, Wandern, Glaube und Spiritualität „raumübergreifend“ eindrucksvoll miteinander verbunden werden können.

Die alljährlich zusammengestellten Termine werden maßgeblich von den Kirchengemeinden der beteiligten Kommunen getragen und die Broschüre erfährt eine große Nachfrage – zu allererst in diesem Jahr auf der CMT in Stuttgart – und sorgt auch stets für neue Impulse. Ob Gottesdienste im Grünen, Glaubenswege-Wanderungen, Wallfahrten, Prozessionen, Vorträge und Konzerte – das attraktive Programm mit 200 Angeboten ist sehr vielseitig und bietet zahlreiche Anregungen zur inneren Einkehr. In diesem Jahr werden im Rahmen der Remstal Gartenschau viele Gottesdienste in neugestalteten Räumen im Grünen stattfinden. So wird am Sonntag, 12. Mai, der ökumenische Eröffnungsgottesdienst durch Dekanin Ursula Richter und Dekan und Münsterpfarrer Robert Kloker auf der Remstalbühne im Stadtgartenpark in Schwäbisch Gmünd gefeiert. Am gleichen Tag wird auch in Böbingen zur Eröffnung des Parks am alten Bahndamm an der Rosensteinstraße ein ökumenischer Gottesdienst zelebriert. Die Ökumenische Hochschulgemeinde Schwäbisch Gmünd lädt am Mittwoch, 3. Juli, wieder zu einem Abendspaziergang mit besinnlichen Impulsen auf dem „Weg der Besinnung“ am Bernhardus ein und freut sich über viele Mitwanderer. Kommunenübergreifend findet am Samstag, 5. Oktober, die „Nacht der Kirchen“ statt - um hier nur einige zu nennen. Ein weiterer Höhepunkt wird in diesem Jahr die zentrale Glaubenswege-Wanderung am Sonntag, 14. Juli, in Böbingen sein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr im neugestalteten Park am alten Bahndamm. Von dort aus beginnt die gemeinsame Wanderung auf dem Glaubensweg Nummer 27 zur Wallfahrtskapelle Beiswang. Es lohnt sich, diese und viele weiteren Termine der Mitgliedskommunen der „Glaubenswege“ bereits heute im Kalender vorzumerken.

Die Broschüre „Glaubenswege – Termine 2019“ ist kostenlos im i-Punkt am Marktplatz in Schwäbisch Gmünd, in den Bezirks- und Pfarrämtern, den Rathäusern der Mitgliedskommunen erhältlich sowie im Internet unter www.glaubenswege.de einzusehen. Auf der Homepage der „Glaubenswege“ findet man neben den Jahresterminen auch die Beschreibung der 31 Rundwanderwege durch die reizvolle Region „Drei Kaiserberge/Kaltes Feld/Albuch“. Diese sind ausführlich im Wanderführer „Glaubenswege – Wege für den Geist, die Seele; zum Wandern und Genießen“ zusammengefasst. Nähere Infos gibt es im i-Punkt Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171/603-4250.
15.1.19
 

 

 

 

Vierte Station des Fahrradverleihsystems eröffnet

 

Eröffnet wurde die Fahrradverleihstation auf dem Hardt: Carmen Hölsch, Stabsstelle Mobilität, Hartmut Gräter, zuständig für den Bereich Energiedienstleister bei der Stadtwerke GmbH und Regina Schwarz, Stadtteilkoordinatorin auf dem Hardt. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Auf dem Hardt ist die vierte Station des Fahrradverleihsystems RegioRad in Betrieb. Ab jetzt können die blauen Fahrräder und Pedelecs auch am Falkenbergplatz, neben der Bushaltestelle, entliehen und zurückgegeben werden.Die Leihräder wurden im Zuge des „namos“-Projekts auf dem Hardt als weiteres Verkehrsmittel in Schwäbisch Gmünd integriert. Mit dem Bau der letzten Station, die in diesem Zusammenhang geplant war, ist auch das Projekt „namos“ einen Schritt weiter in Richtung Fertigstellung gerückt. Durch die Bereitstellung von Flächen durch die Stadt Schwäbisch Gmünd und auch die Anschlüsse an das Stromnetz durch die Stadtwerke war es möglich, die Verleihstationen an nun insgesamt vier Standorten zu eröffnen. Die Stationen befinden sich alle möglichst nahe an Bushaltestellen oder Car-Sharing Standorten. Hierdurch lässt sich das Umsteigen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln einfach gestalten. Alle Fahrräder können auch weiterhin an den Stationen am Bahnhof, dem Marktplatz und neben dem I-Live auf dem Hardt geliehen und abgegeben werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit die Räder an allen Regio-Rad-Stationen im Großraum Stuttgart zu nutzen. Es kann also beispielsweise auch bis zum Bahnhof in Urbach gefahren werden, um dann dort das Fahrrad abzustellen und die Bahn weiter zu nutzen. Hierzu muss lediglich ein Kundenkonto bei Regio-Rad Stuttgart angelegt werden und schon kann es losgehen.
15.1.19

 

 

 

 

Zu schnell mit Alkohol

 

Bad Überkingen. In der Nacht zum Dienstag beendete die Polizei eine rasante Fahrt in Bad Überkingen. Den Polizisten war ein Fahrzeug aufgefallen, das rasant in der Überkinger Straße unterwegs war. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann zudem nach Alkohol roch. Ein Test ergab, dass er zu viel davon getrunken hatte. Den 28-Jährigen erwartet jetzt eine Anzeige.
15.1.19

 

 

 

Geld vom Land für die Lernfabrik Wirtschaft 4.0

 

Kreis Göppingen. “Wir freuen uns über die Förderzusage des Landes, die Lernfabrik Wirtschaft 4.0 am Berufsschulzentrum Geislingen mit knapp 170 000 Euro zu fördern. Dieses Geld ist gut angelegt, denn die Lernfabrik Wirtschaft 4.0 ermöglicht es, zukunftsweisende Technologien zu schulen, neue unternehmensrelevante Szenarien in Verbindung mit betriebswirtschaftlichen Aspekten gemeinsam mit den Partnern zu erproben und für deren Wertschöpfungsprozesse nutzbar zu machen. Damit trägt sie auch zu einer nachhaltigen Fachkräftesicherung bei”, so Landrat Edgar Wolff. Der Landkreis Göppingen als Schulträger unterstützt das Vorhaben mit 173.000 Euro, Unternehmen und Wirtschaftsorganisatoren beteiligen sich mit weiteren 32.600 Euro. Der Bewilligungsbescheid wird am 23. Januar im Neuen Schloss in Stuttgart von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergeben. Im Rahmen der Landesstrategie digital@bw hatte das Wirtschaftsministerium im Juni 2018 den Förderaufruf zur Einrichtung von Lernfabriken 4.0 gestartet. Die Landkreise als Schulträger der beruflichen Schulen waren aufgerufen, Projektvorschläge zur Umsetzung der Lernfabriken einzureichen. Insgesamt fördert das Land 21 Lernfabriken an beruflichen Schulen, die urprüngliche Fördersumme von vier Millionen Euro wurde um 860 000 Euro aufgestockt. Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.
15.1.19

 

 

 

Mit Kind im Büro


Bei Betreuungsengpässen können in Göppingen Rathaus-Mitarbeiter ihr Kind auch mit ins Büro bringen. Die Stadtverwaltung hält altersgemäße Spielkisten bereit. Foto: Stadt Göppingen

 

Göppingen. Die Stadtverwaltung Göppingen erweitert ihr Maßnahmenpaket zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet Mitarbeitern  des Rathauses, die ihr Kind zur Überbrückung von kurzen Betreuungsengpässen an den Arbeitsplatz mitnehmen müssen, altersgerechte Spielzeugkisten fürs Büro an. Der Kindergarten hat zu, in der Schule fällt die letzte Stunde aus, der „Babysitter“ ist krank – allen Eltern ist das Problem bekannt, dass eine sicher geglaubte Betreuung kurzfristig ausfällt. Damit die Zeit bis zur Organisation einer alternativen Betreuung überbrückt werden kann, bietet das Referat Personal drei mobile Spielkisten mit Spielsachen für die Altersgruppen Ein- bis Zweijährige, Drei- bis Fünfjährige und Sechs-bis Zehnjährige an. Die Spiele und Bücher sind altersgerecht sortiert und sollen die Kinder zur selbstständigen Beschäftigung animieren, während Mama oder Papa am benachbarten Schreibtisch ihrer Arbeit nachgehen. In den Spielkisten ist ein Rückmeldebogen ausgelegt, auf dem die Eltern Anregungen zur Ergänzung der Spielsachen notieren können, um die Boxen weiter an den Bedarf anzupassen. Im September wurde die Stadtverwaltung mit dem Zertifikat zum Audit Beruf und Familie ausgezeichnet. Mit dem europaweit geschützten Logo wird der Stadtverwaltung bescheinigt, dass sie sich neben den schon vorhandenen familien- und lebensphasenbewussten Angeboten wie beispielsweise flexible Arbeitszeit mit Kernzeit und Zeitkonto sowie verschiedene Teilzeitmodelle und Telearbeit, zu weiteren Schritten bekennt, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden sollen. Dazu zählen auch die nun angebotenen Spielzeugkisten, die zum breiten Maßnahmenpaket der Stadtverwaltung hinzukommen. Auf der Agenda zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen unter anderem auch Maßnahmen zur Unterstützung der  Mitarbeiter, die im häuslichen Umfeld vom Thema Pflege betroffen sind. Aktuell in Vorbereitung hierzu sind Fachvorträge und die digitale Bereitstellung von Informationen rund um das Thema Pflege – sowohl allgemein wie auch auf den Kreis Göppingen bezogen.
15.1.19

 

 

 

 

 

Broschüre zur Kreistagswahl vorgestellt

 

Ostalbkreis. Eine neue Broschüre mit dem Titel „Wahl des Kreistags 26. Mai 2019 - Statistiken und Wissenswertes“ mit interessanten Informationen für potenzielle Bewerber bei den Kreistagswahlen hat jetzt das Landratsamt Ostalbkreis herausgegeben. Ein wichtiges Ereignis, das 2019 kommunalpolitisch prägen wird, sind die Kommunalwahlen, die am 26. Mai 2019 zeitgleich mit der Europawahl in Baden-Württemberg stattfinden. Mit den Wahlen verbunden ist regelmäßig ein mehr oder weniger großer Umbruch in der Zusammensetzung der kommunalen Gremien Kreistag, Gemeinderat und Ortschaftsrat. „Unsere Demokratie lebt von Menschen, die bereit sind, als Vertreter für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Das Ehrenamt als Kreisrat oder Gemeinde- bzw. Ortschaftsrat ist sicher mit viel Arbeit verbunden, stellt aber mit vielen schönen persönlichen Erlebnissen und Erfolgen eine große Bereicherung des Lebens dar und erweitert den eigenen Horizont. Ich möchte deshalb dafür werben, dass sich möglichst viele Bürger zu einer Kandidatur bereit erklären und sich für die Kommunalwahlen auf den Listen der Parteien und Wählervereinigungen zur Verfügung stellen“, so Landrat Klaus Pavel. „Die Broschüre soll ein Stück weit Hilfestellung geben und interessante Information für Bewerberinnen und Bewerber bei der Vorbereitung auf die Kreistagswahl sein.“  Darin sind die Ergebnisse der Kreistagswahl 2014 gründlich aufbereitet. Neben der Sitzverteilung und den einzelnen Stimmenergebnissen werden der aktuelle Kreistag sowie die Verteilung der gewählten Bewerber auf die Wahlkreise dargestellt. Die Broschüre steht unter www.ostalbkreis.de zum Download zur Verfügung oder kann bei der Pressestelle des Landratsamts, Tel. 07361 503-1211, angefordert werden.
15.1.19

 

 

 

 

 

Schwäbisch Gmünd (sv). "Armut hat kein Gesicht". Mit dieser Aussage trifft Waltraud Burkhardt vom Obst- und Gartenbauverein Hardt den Nagel auf den Kopf. Jedes Jahr unterstützt der Obst- und Gartenbauverein Hardt ein soziales Projekt in Schwäbisch Gmünd. In diesem Jahr wurde bei der Adventsfeier im Schönblick für das Projekt der Aktion Familie „Gmünder machen Wünsche wahr“ rund 195 Euro gesammelt. Die Spende wurde an das Ehrenamtsteam um Inge Pfeifer und Nicole Knödler, Amt für Familie und Soziales, übergeben.
15.1.19

 

 

 

Notariatsreform verändert Zuständigkeit im Betreuungsrecht  

Ein Jahr nach Inkrafttreten der Notariatsreform und den neuen Zuständigkeiten im Betreuungsrecht trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft auf Einladung der Betreuungsbehörde im Aalener Landratsamt. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Ende 2017 endete durch die Notariatsreform die Ära der staatlichen Notariate. Neu zuständig für die Durchführung der rechtlichen Betreuungsverfahren wurden ab 1. Januar 2018 die Amtsgerichte. Zum Ende des ersten Jahres nach der Umstellung hatte die Betreuungsbehörde des Landratsamts Ostalbkreis dies zum Anlass genommen, die Beteiligten im Betreuungsrecht an einen Tisch zu bringen. Eingeladen zu einem ersten Erfahrungsaustausch waren die Amtsgerichte Aalen, Ellwangen, Neresheim und Schwäbisch Gmünd, der Betreuungsverein Ostalbkreis e.V. und die im Ostalbkreis tätigen Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer. Wie haben sich die Abläufe nach der Umstellung eingespielt? Wo sehen die Beteiligten Bedarf an Nachsteuerung in der Zusammenarbeit? Diese und weitere Fragen wurden in der Runde diskutiert. Die Leiterin des Geschäftsbereichs Soziales beim Landratsamt, Julia Urtel, hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und insbesondere die Direktorin des Amtsgerichtes Schwäbisch Gmünd, Christine Werner, und den Direktor des Amtsgerichtes Aalen, Martin Reuff, herzlich willkommen. „Schön, dass Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch gleich im Jahr 1 nach der Notariatsreform nutzen“, brachte Julia Urtel ihre Freude über die große Resonanz zum Ausdruck. Mit Spannung erwartet wurden die Berichte der Amtsgerichte zur Frage, wie die Auswirkungen der Notariatsreform gemeistert wurden. „Durch die Umstellung an das Amtsgericht mussten alle Altakten im neuen Programm erfasst werden, das war schon ein Kraftakt“, schilderte Amtsgerichtdirektorin Christine Werner und bedankte sich für die Geduld der Beteiligten in dieser Übergangszeit. Positive Rückmeldung gab es auch vom Amtsgerichtsdirektor Martin Reuff, der von weitgehend eingependelten Arbeitsabläufen in der Zwischenzeit berichtete. Im weiteren Austausch, den die Leiterin der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung, Susanne Wanner, moderierte, wurde lebendig und zum Teil kontrovers diskutiert und an gemeinsamen Abläufen gearbeitet. „Das Spannungsfeld im Betreuungsrecht zwischen Selbstbestimmung und Kontrolle wird eine Herausforderung bleiben“, so Wanner in ihrem Fazit. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch, der künftig in jährlichem Turnus stattfinden wird. Das Betreuungsrecht ist für viele ein unbekanntes Thema. Dabei geht es um den sehr wichtigen Bereich der rechtlichen Vertretung für Erwachsene. Eine rechtliche Betreuung wird vom Betreuungsgericht errichtet, wenn eine Person aufgrund von Krankheit oder Behinderung die eigenen Angelegenheiten nicht mehr regeln kann. Allerdings nur dann, wenn keine Vollmacht besteht. In diesem Fall kann die bevollmächtigte Person die Angelegenheiten erledigen. Zu rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern werden in erster Linie Familienangehörige bestellt. Für Menschen, die keine Angehörige haben, werden beruflich tätige Betreuerinnen und Betreuer vom Gericht bestellt. Als erste Ansprechpartner für Fragen zur rechtlichen Betreuung und zu Vollmacht und Betreuungsverfügung stehen zur Information und Beratung die Betreuungsbehörde im Landratsamt Ostalbkreis und der Betreuungsverein Ostalbkreis e.V. zur Verfügung. Die Betreuungsbehörde ist darüber hinaus befugt, schriftlich erteilte Vollmachten öffentlich zu beglaubigen.
15.1.19 unser-stauferland.de

IHK nimmt Solartankstelle in Betrieb

 

Göppingen. Seit Jahresbeginn können Mitgliedsunternehmen und Besucher des neuen IHK-Haus der Wirtschaft in der Göppinger Jahnstraße während ihres Aufenthalts eine neu installierte e-Tankstelle für Elektrofahrzeuge benutzen. „Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, das auch von unserer Bezirkskammer aktiv unterstützt wird“, betont Wolf Martin, der Präsident der IHK-Bezirkskammer in Göppingen. Wer elektrisch fahre, habe nach wie vor unterwegs Probleme, eine geeignete Ladestelle zu finden. Deswegen hat die IHK Region Stuttgart jetzt am Göppinger Standort eine eigene e-Tankstelle für ihre Kunden und Besucher installiert. Diese können ab sofort während der Geschäftszeiten ihre e-Fahrzeuge kostenfrei auftankten. So soll ein Anreiz geschaffen werden, zukünftig umweltfreundlich mit dem e-Auto in die IHK zu kommen und mit ausreichend Strom im Tank wieder zurück zu fahren. Für das Tanken in der IHK melden sich Interessierte am Empfang der IHK. Anschließend wird die Ladestelle freigeschaltet.
8.1.19 unser-stauferland.de

 

Pläne für neue Hanns-Martin-Schleyer-Brücke

 

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat  der Planung zum Ersatzneubau der Hanns-Martin-Schleyer Brücke zugestimmt und den Auftrag zur Umsetzung der weiteren Planungsphasen erteilt. Mit dem Bau der Brücke soll zu Beginn des Jahres 2021, unmittelbar nach Fertigstellung der Instandsetzung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke, begonnen werden. Die ersten Vorarbeiten, insbesondere die Verlegung der Fernwärmeleitung, beginnen bereits im Frühjahr 2019. Spannend wird vor allem der Bau des Brückenabschnittes über dem Neckar. Dort soll die neue Stahlbrückenkonstruktion auf der alten Brücke vormontiert werden, dann wird die alte Brücke mit Stahlseilen an die neuen Stahlträger gehängt, in 10 m lange und 100 t schwere Segmente zersägt und auf ein Transportschiff im Neckar abgelassen. Der Abtransport zur Entsorgung erfolgt dann ebenfalls per Schiff auf dem Neckar. Aus genehmigungs- und eigentumsrechtlichen Gründen werden die Lage der Brücke und deren Abmessungen im Wesentlichen der Bestandsbrücke entsprechen. Auch das Erscheinungsbild wird sich von der heutigen Brücke kaum unterscheiden, obwohl die alte Spannstahlbrückenkonstruktion durch eine Stahlverbundkonstruktion ersetzt wird. Der Neubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke ist im Rahmen des aktuellen Brückensanierungsfonds des Landes Baden-Württemberg förderfähig. Entsprechend der Förderrichtlinien muss der Bau Ende 2022 abgeschlossen sein.
22.12.18
unser-stauferland.de

Ausbau der Remstalbahn wird untersucht

 

 

Ostalbkreis. Für die Aufwertung des Schienenkorridors Stuttgart – Nürnberg soll sowohl der Ausbau der Murrbahn von Stuttgart über Schwäbisch Hall nach Crailsheim wie auch der Remsbahn von Stuttgart über Aalen bis Crailsheim vertieft untersucht werden. Darauf verständigten sich in Stuttgart Vertreter des Verkehrsministeriums, beider Regionen, der regionalen Wirtschaft sowie der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und ein Vertreter des grünen Landtagsabgeordneten Martin Grath. Mit der Untersuchung soll geklärt werden, welche Ausbaumaßnahmen erforderlich sind, um den Schienenpersonenverkehr auf beiden Strecken im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu beschleunigen. Bereits im Februar 2019 sollen die Inhalte der Untersuchung einvernehmlich festgelegt werden. Sie soll gemeinsam vom Land und den drei betroffenen Landkreisen Rems-Murr, Ostalb und Schwäbisch Hall finanziert werden.  Der Amtschef des Ministeriums, Prof. Uwe Lahl, sagte: „Für das Land ist der Ausbau der Schienenachse Stuttgart-Nürnberg von großer Bedeutung. So soll der östliche Landesteil besser an den Fernverkehrsknoten Nürnberg angeschlossen werden. Gleichzeitig brauchen wir einen Ausbau des Nahverkehrs mit dem Ziel Großraum Stuttgart. Dazu ist ein Gesamtkonzept nötig, das beide Strecken berücksichtigt.“ Für die Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg sagte der Landrat des Ostalbkreises, Klaus Pavel: „Großes Ziel muss es sein, die schnelle Verbindung von Stuttgart über Nürnberg nach Berlin ohne lange Umsteigezeiten zu er-möglichen. Das Gutachten wird dafür die richtigen Schritte aufzeigen und dabei beide Strecken untersuchen.“ Für die regionale Wirtschaft erklärte die Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg, Michaela Eberle: „Für unsere prosperierende Wirtschaftsregion sind die schnel-len Verkehrsverbindungen auch auf der Schiene von enormer Wichtigkeit. Dies gilt nicht zuletzt für die Fachkräfte in den Unternehmen, die zu Zehntausenden täglich unterwegs sind.“ Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte Anfang November 2018 Schienen-projekte vorgestellt, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 aus der Kategorie "Potenzieller Bedarf" in den „Vordringlichen Bedarf“ aufgestiegen sind. Hierzu gehörte unter anderem der Ausbau der Murrbahn, aber leider nicht der Ausbau der Remsbahn. Daraufhin hatte das Landesvekehrsministerium auf Anregung des CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Mack zu dem Treffen mit den regionalen Akteuren eingeladen.  Derzeit fährt auf der Remsbahn neben den stündlichen Regionalexpresszügen, die in der Hauptverkehrszeit auf einen Halbstundentakt verdichtet werden, die Intercitylinie im Zweistundentakt. Von Mitte 2019 an verkehren auf der Remsbahn werktags halb-stündlich Nahverkehrszüge von Stuttgart bis Aalen. Zusätzlich wird es stündliche Expressverbindungen geben, wobei sich der zweistündliche Intercity Stuttgart-Nürnberg und ein neu eingeführter Expresszug des Landes von Stuttgart bis Aalen abwechseln. Die Gesprächsteilnehmer zeigten sich auch mit dem Gutachtervorschlag des Bundes unzufrieden, weil darin die Gesamtfahrzeit der IC-Linie Stuttgart-Aalen-Nürnberg bei zwei Stunden und 12 Minuten festgeschrieben sei. Heute liegt die Gesamtfahrzeit bei zwei Stunden und 11 Minuten. In Konsequenz würde damit der Intercity-Express (ICE) in Nürnberg zu Minute 28 um genau 1 Minute verpasst werden. Deshalb ist der Ausbau des Schienenkorridors dringend notwendig, um die Verbindung zu beschleunigen.
21.12.18  unser-stauferkrone.de

Life Science Center geht an einen privaten Investor

 

Esslingen. Für die Weiterführung des Life Science Center (LSC) durch einen privaten Betreiber hat sich jetzt der Esslinger Gemeinderat ausgesprochen. Hierfür soll das LSCE zeitnah einen privaten Investor verkauft werden. Mit diesem Grundsatzbeschluss sind die Weichen für die Zukunft der Immobilie in der Schelztorstraße gestellt.  Die nun getroffene Grundsatzentscheidung zum Betreiberkonzept des Life Science Centers Esslingen fügt sich ein in den Kontext der städtischen Gründerstrategie, die das Referat für Wirtschaftsförderung im November 2018 vorgestellt hat. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft hatte das Referat für Wirtschaftsförderung erarbeitet, wie die Gründungsförderung der Stadt zukünftig junge Selbstständige, Start-Ups und Übernehmer branchenübergreifend optimal unterstützen kann. Hierfür wurde die Stadt Esslingen im Rahmen des Landeswettbewerbs „Start-up BW Local“ vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als „Gründungsfreundliche Stadt“ ausgezeichnet. Das LSC dient aktuell vier Unternehmen als Unternehmensstandort, die dort zwischen rund 10 und 19 Jahren ansässig sind. Wirtschaftliche Schwerpunkte der Unternehmen bilden die Bereiche Ernährung, Gesundheit und Analytik. Die Unternehmen wurden von Beginn an über die anstehende Grundsatzentscheidung informiert und in die Vorbereitung des Entscheidungsprozesses einbezogen. OB Dr. Jürgen Zieger begrüßte das klare Votum des Gemeinderates: „Die anstehende Fortführung des Life Science Centers durch einen privaten Investor eröffnet den Unternehmen die Möglichkeit, das Areal nach ihren Bedürfnissen mit einem spezialisierten Betreiber weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ermöglicht die erneute Investition des Verkaufserlöses in die Gründungsförderung der Stadt Esslingen die Unterstützung neuer Ideen am Standort. Beide Entwicklungen stärken damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes für Gründer wie Unternehmen.
21.12.18
unser-stauferkrone.de

Historische Pliensaubrücke über die B10 wird umfassend saniert



Esslingen. Die historische Pliensaubrücke über die B 10, die im 13 Jahrhundert gebaut wurde, soll in verschiedenen Bauabschnitten umfassend saniert werden. Wasser dringt durch die Oberseite ins Bauwerk ein und schädigt so die alte Bausubstanz. Der gesamte Pflasterbelag samt Unterbau muss daher ausgebaut und alle Versorgungsleitungen erneuert werden. Ähnlich wie 2005 an der Inneren Brücke wird die Sanierung bauhistorisch begleitet und gefördert. In seiner Sitzung vom 17. Dezember beschloss der Gemeinderat die dazu notwendigen Instandsetzungsarbeiten im Umfang von rund 2,5 Mio €. Die Arbeiten sollen zwischen März und November 2019 ausgeführt werden.  Nach im Herbst erfolgtem Gemeinderatsbeschluss über die Finanzierung wurden im Oktober die Ingenieur-/Tiefbauarbeiten und die Steinsanierungsarbeiten nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb beschränkt ausgeschrieben. Zunächst erfolgt die Instandsetzung der Brücke aus ingenieurbautechnischer Sicht, d. h. Abdichtungs- und Belagsarbeiten oben auf dem Bauwerk sowie Betoninstandsetzungsarbeiten. Im Zuge dieser Instandsetzungen werden auch die Gas- und Wasserleitungen durch die Stadtwerke Esslingen erneuert. Die Steinsanierungsarbeiten umfassen Arbeiten in den Bögen V und IX in den Randbereichen außerhalb der B 10, sowie an den Innenseiten der Brüstungen und Bögen. Die Instandsetzungsarbeiten an den Natursteinfassaden und Bogenuntersichten im Bereich der B 10 sollen in einem späteren Schritt erfolgen.  Die Ingenieur-/Tiefbauarbeiten in Höhe von ca. 2,1 Mio. Euro werden an die Firma Georg Moll Tief- und Straßenbau GmbH & Co.KG aus Gruibingen vergeben. Die Steinsanierungsarbeiten in Höhe von knapp 400.000 Euro werden an Steinmetzmeister Baki aus Esslingen vergeben. Mit Vergabe der Ingenieur-/Tiefbauarbeiten und der Steinsanierungsarbeiten ist sichergestellt, dass die insgesamt veranschlagten Baukosten in Höhe von rd. 2,64 Mio. € somit eingehalten werden.  Da die Bauarbeiten zwischen März und November 2019 in zwei Bauphasen erfolgen, wird die Pliensaubrücke nach Aussagen der Stadtverwaltung während der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer weiterhin benutzbar sein.
21.12.18 unser-stauferland.de

 

Geislingen will Bauskandal in Griff bekommen

 

 

Geislingen. Die Fünf-Täler-Stadt Geislingen versucht, den Bauskandal beim Michelberg-Gymnasium in Griff zu bekommen und arbeitet intensiv an Lösungen. Jetzt wurde in nichtöffentlichtlicher Sitzung der Gemeinderat über die jüngsten Schritte informiert.

Im November 2017 wurde der Geislinger Gemeinderat über den damaligen Kostenstand von rund 21,3 Millionen Euro beim Michelberg-Gymnasium  informiert und in nichtöffentlicher Sitzung erstmalig über die bis dato bekannten Mängel umfassend in Kenntnis gesetzt. Gleichzeitig war diese Diskussion mit den Stadträten der Beginn der Klärung von externen Verantwortlichkeiten sowie der daraus resultierenden juristischen Fragen, hieß es am Mittwoch in einer Pressemitteilung aus dem Geislinger Rathaus. „Schuldzuweisungen sind ein äußerst sensibles Thema und bedürfen zuerst einer sorgfältigen Aufarbeitung um Spekulationen vorzubeugen,“ so die Meinung des Oberbürgermeisters und der am Aufarbeitungsprozess beteiligten Personen.

Mehrere Sitzungen folgten, in denen die Stadtverwaltung weitere Hiobsbotschaften zu verkünden hatte – Mängel beim vorbeugenden Brandschutz und zuletzt im Sommer 2018 die aus statischer Sicht vorsorgliche Sperrung von Teilen des naturwissenschaftlichen Bereichs. Die von Oberbürgermeister Frank Dehmer nun einberufene Sondersitzung sollte den Stadträten ermöglichen die einzelnen Themenkomplexe von den jeweiligen – neu hinzugezogenen - Fachplanern vertieft vorgestellt zu bekommen, aber auch zur rechtlich vorgetragenen Einschätzung ihre Fragen direkt an den von der Stadt beauftragten Rechtsanwalt stellen zu können. Die Sitzung konnte daher, auch auf Anraten des städtischen Anwalts, nur nichtöffentlich erfolgen.

Mit den Stadträten wurden die aktuell vier großen Themenfelder am Michelberg-Gymnasium diskutiert: Der vorbeugende Brandschutz, die Tragwerkssituation über dem naturwissenschaftlichen Bereich (NwT) und die damit verbundenen Auswirkungen auf das darüber liegende Absorber-Kollektoren-Doppeldach (AKD), einschließlich der bisherigen Energiekonzeption. Punkt 4 war der sommerliche Wärmeschutz, sprich die Fassade. Die Stadtverwaltung hat für die vier Themenfelder ein neues Planerteam zusammengestellt und dieses dem Gemeinderat vorgestellt.

Noch im Herbst sollen die Untersuchungen in den Deckenzwischenräumen zur weiteren Planungsvorbereitung für die Umsetzung des neuen Brandschutzkonzepts vonstattengehen. Die Stadt will sich in diesem Zusammenhang verschiedene Lösungsvarianten im NwT-Bereich aufzeigen lassen, damit sich die bereits im AKD zu beobachtenden Mängel nicht wiederholen. Dies kann auch einen Einfluss auf den statischen Lösungsansatz haben. Entsprechend verzögern sich in diesem Bereich auch die Nacharbeiten beim vorbeugenden Brandschutz. Im Hauptgebäude konzentrieren sich die Arbeiten primär auf den vorbeugenden Brandschutz und den sommerlichen Wärmeschutz.

Momentan werden mit Hochdruck alle Themenfelder parallel bearbeitet, was die rechtliche Klärung einschließt, damit die Stadt ihre Schadensansprüche geltend machen kann. Die vielen Schnittstellen in den Themenfeldern schließen das Vorlegen von Ausführungsvarianten und Kostenprognosen vor Frühjahr 2019 aus. Dies beinhaltet die Bauzeitenplanung gleichermaßen. Das haben die Planer in der Sitzung bei ihren Ausführungen auch noch einmal verdeutlicht.  „Mit Hilfe der  seit Ende der Herbstferien genutzten Unterrichtscontainer kann der Schulbetrieb am Michelberg-Gymnasium weiterhin uneingeschränkt stattfinden. Um die Sicherheit unserer Schüler zu gewährleisten, wurden, wie bereits bekannt, großzügig die statisch zu prüfende Bereiche gesperrt und bauliche sowie organisatorische Maßnahmen für die Übergangszeit beim vorbeugenden Brandschutz ergriffen“, so OB Dehmer.
7.11.18
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Bürgerstiftung startet in Spendensaison

 

Kirchheim unter Teck.  Mit einer Auftaktveranstaltung am Rathaus ist die Kirchheimer Bürgerstiftung in ihre „Spendensaison“ gestartet. Die Veranstaltung stand im Zeichen gemeinnütziger Projekte aus der Teckstadt, für die die Stiftung Spenden sammelt. Angeführt von ihrer Vorsitzenden, Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, warben die Mitglieder des Stiftungsrates für die Unterstützung der drei Projekte, die in diesem Jahr gefördert werden: ein neuer Tischkicker für den Jugendtreff in Ötlingen, den Aufbau einer Tauch-Jugendgruppe und eine Wochenendfreizeit für Alleinerziehende mit ihren Kindern. Für jedes der Projekte haben sich Paten aus dem Stiftungsrat gefunden, die „ihre“ Projekte an einem Infostand unter den Rathausarkaden vorstellten. Mit Erfolg: Erste Spenden konnten noch während der Auftaktveranstaltung entgegengenommen werden. Weitere Informationen zu den Projekten und zu den Spendenmöglichkeiten gibt es auf www.kirchheim-teck.de/bürgerstiftung. Die Spendenaktion für die drei Projekte läuft noch bis Ende 2018. Die Kirchheimer Bürgerstiftung fördert seit 2001 gemeinnützige Projekte, die sich für Kirchheim unter Teck und ihre Bürgerschaft stark machen.
7.11.18
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Weihnachtsbeleuchtung wird installiert



Kirchheim unter Teck.
Alle Jahre wieder sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Abteilung Baubetrieb unterwegs, um für eine stimmungsvolle Weihnachts-Atmosphäre in der Teckstadt zu sorgen. Die umfangreichen Arbeiten beginnen in diesen Tagen mit der Anbringung der beleuchteten Weihnachtssterne in der Innenstadt.  An insgesamt 18 Stellen werden an den Häuserfronten im Stadtzentrum Seile gespannt, an denen die beleuchteten Holzsterne aufgehängt werden. Zur Sicherheit der Passanten kommt es kurzzeitig zu Sperrungen von Straßen und Wegen. Die Sperrung dauert meist nur einige Minuten. Bis zum 1. Advent werden außerdem 15 Weihnachtsbäume in der Innenstadt und in den Stadtteilen aufgestellt und festlich beleuchtet.  Am Rathaus wird auch in diesem Jahr der traditionelle Adventskalender installiert. Damit Frau Holle sich bei ihrem täglichen Märchen richtig wohlfühlen kann und die Kinder einen Platz zum Sitzen haben, werden vor dem Fachwerk-Rathaus und an der Stadtbücherei Bänke und Dekorationen aufgestellt. Übrigens: Das erste Türchen des Adventskalenders öffnet am 1. Dezember um 17:00 Uhr unter musikalischer Begleitung der Stadtkapelle. Spätestens dann wird auch die Weihnachtsbeleuchtung in voller Pracht erstrahlen.
7.11.18
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Ausgezeichnete Region Ostwürttemberg

 

 

Alexander Trautmann (Schwäbisch Gmünd), Johannes Schenck (Heidenheim) und Nikola Vetter (Aalen) (v.l.n.r.) präsentierten das Konzept der gründungsfreundlichen Region Ostwürttemberg einer Jury aus gründungserfahrenen Unternehmen. Foto: Start-Up BW

Schwäbisch Gmünd (sv). Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, welche Kommunen und interkommunalen Projekte im bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW Local“ mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten und nun als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet werden. Hoffmeister-Kraut gratulierte den ausgezeichneten Kommunen, zu denen auch die Region Ostwürttemberg zählt und zeigte sich begeistert über die große Resonanz auf den Landeswettbewerb: „Wir möchten Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Gründungsdynamik auch in der Fläche des Landes entfalten. Unser Wettbewerb zeigt uns, dass schon heute Gründungsvorhaben von den Kommunen und auf regionaler Ebene kreativ unterstützt werden. Das müssen wir weiter ausbauen.“Im Jahr 2018 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg erstmalig den Landes-wettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT durchgeführt. In der Kategorie „Interkommunales Projekt“ traten die Städte Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd sowie der Landkreis Heidenheim und der Ostalbkreis an, um ihr Konzept zur Unterstützung von Gründerinnen, Gründern und Start-Ups in Ostwürttemberg vorzustellen. Präsentiert wurde das Konzept Mitte Oktober in den Räumlichkeiten der L-Bank in Stuttgart von den Coworking Space Koordinatoren der Region Ostwürttemberg, Nikola Vetter (Aalen), Johannes Schenck (Heidenheim) und Alexander Trautmann (Schwäbisch Gmünd). Eine Jury aus gründungserfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern bewertete die Konzepte und verlieh erfolgversprechenden Konzepten die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2018/2019“, so auch der Region Ostwürttemberg. Die fünf Kommunen haben sich in Zusammenarbeit mit den Partnern im Verein Start-up Region Ostwürttemberg einiges vorgenommen. So sollen weitere Events wie ein gemeinsamer Gründertag der Start-up Region oder auch sog. Failing Nights stattfinden, bei denen auch über unternehmerische Fehler und daraus gezogenen Lehren gesprochen wird. In Planung sind außerdem konkrete Startup-Initiativen in den Bereichen Wirtschaft 4.0, Smart City Konzepte, Ideen für lebendige Innenstädte oder auch Gründungen rund um soziale Themen und den Gesundheitsmarkt. Dabei wollen alle Städte gemeinsam an einem Strang ziehen und die Aktivitäten gemeinsam vermarkten. Hierzu soll die Internetplattform www.startup-wow.de zur zentralen Kommunikationsplattform ausgebaut werden. Neu ist auch, dass sich für den begehrten Innovationspreis der Region für 2019 auch Startups und junge Unter-nehmen mit technologieorientierten und wissensintensiven Geschäftsideen bewerben können. Damit will Ostwürttemberg den Stellenwert von Gründungen bzw. Startups würdigen und in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellen. „Nicht nur die Kommunen dürfen sich über die Auszeichnungen freuen. Insbesondere die Gründerinnen, Gründer und Start-Ups im gesamten Land Baden-Württemberg profitieren von der Umsetzung bereits begonnener und geplanter Maßnahmen. Auf diese Weise unterstützen wir gemeinsam mit allen involvierten Partnern die weitere Beschleunigung der Gründungsdynamik in Baden-Württemberg“, so Hoffmeister-Kraut weiter.
6.11.18 unser-stauferland.de

 

Broschüre zum Esslinger Sanierungsgebiet Weststadt liegt vor

 

Esslingen. Das ehemalige Sanierungsgebiet Weststadt wurde bereits im Jahr 2016 formal aufgehoben. Jetzt liegt in Form einer Broschüre der Abschlussbericht über die Ergebnisse von über 20 Jahren Stadterneuerung vor. Mit dieser Broschüre informiert die Esslinger Stadtverwaltung über die Transformation eines früher vom Niedergang bedrohten historischen Gewerbegebietes hin zu einem gemischt genutzten Stadtquartier mit Wohnen, Handwerk, Dienstleistung und Kultur. Für Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht ist die Weststadt ein Beispiel für erfolgreiche Stadtentwicklung und Beleg dafür, dass die Kosten für die umgesetzten Sanierungsschritte in Höhe von 30,2 Mio Euro und die darin enthaltenen Fördermittel des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 7,4 Mio Euro sehr gut angelegt sind: „Bei der Weststadt ist es uns mit finanzieller Unterstützung des Landes gelungen, die notwendigen Veränderungen unter weitgehender Erhaltung der durch die historische Bausubstanz geprägte Charakteristik umzusetzen. Die Weststadt ist bestens für die Zukunft gerüstet und wird mit der sich derzeit in der Aufsiedlung befindlichen Neuen Weststadt auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände zu einem lebendigen, urbanen Stadtquartier mit hoher Lebensqualität zusammenwachsen.“ Neben den städtebaulichen Aspekten ist es lohnenswert, in dieser Broschüre auch ein Stück Esslinger Industriegeschichte nachzulesen, da früher namhafte Esslinger Betriebe wie Fritz Müller, Dick, Boley, Kölle oder Quist in der Weststadt angesiedelt waren und wesentlich zum Erfolg der Esslinger Industrialisierung und zum Ruf Esslingens als Industriestadt beigetragen haben. Die Broschüre kann kostenlos in gedruckter Form im Bürgerbüro Bauen im Technischen Rathaus, Ritterstraße 17 abgeholt oder auf der Homepage der Stadt heruntergeladen werden.
5.11.18 unser-stauferland.de

Spende für die Aktion Familie

 

 


 

Schwäbisch Gmünd (sv). Das DHB-Netzwerk Haushalt  Schwäbisch Gmünd  veranstaltet jährlich am Weltfrauentag einen Second-Hand-Markt. Er ist zum festen Bestandteil des Jahresprogrammes geworden, ebenso wie die Spende des Erlöses an örtliche soziale Institutionen. In diesem Jahr darf sich die Aktion Familie über eine Spende von 300 Euro freuen. Dieser Betrag kommt Kindern oder Familien, die in Not sind zugute.Unser Foto zeigt von links Christa Rösch, sie ist sowohl Gründungsmitglied des DHB, wie auch mit großem Engagement bei der Aktion Familie (Wunschbaum), Magdalena Kurz - sie ist die 1. Vorsitzende des DHB, Gerlinde Bürgel, Christa Fünfkirchler, beide DHB und Nicole Knödler, sowie Inge Pfeifer von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd Aktion Wunschbaum. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.
5.11.18 unser-stauferland.de

Göppingen zählt zu den gründungsfreundlichen Städten

 

Die Göppinger Wirtschaftsförderin Christine Kumpf erläutert die Anstrengungen der Stadt für die Gründer. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, dass die Stadt Göppingen eine der Kommunen im Landeswettbewerb „Start-up BW local“ ist, die mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten und nun als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet wurde. „Die Stärke der Göppinger Gründungsförderung liegt dabei in der Beteiligung zahlreicher erfahrener Akteure und der seit Jahren gefestigten Kooperationen“, weiß die städtische Wirtschaftsförderin Christine Kumpf. „Mit der Auszeichnung zur Gründerfreundlichen Kommune wird bescheinigt, was unsere Gründer schon lange zu schätzen wissen: das gute Gründerklima in unserer Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Guido Till über die Auszeichnung aus Stuttgart. „Mit der Auszeichnung möchten wir die Aktivitäten von Kommunen und in die Gründungsförderung eingebundener regionaler Partner würdigen und ihnen zusätzliche Sichtbarkeit verleihen“, so die Wirtschaftsministerin. Und in Göppingen ist die Gründungsförderung gut aufgestellt, gerade weil solch ein eingespieltes Netzwerk aus Akteuren und Institutionen Gründer bereits seit zwei Jahrzehnten aktiv in allen Phasen des Unternehmensaufbaus fördert. Netzwerkfrühstück für Existenzgründer und junge Unternehmer, Existenzgründertage und Gründergrillen sind nur einige Beispiele für das gute Zusammenspiel der Akteure am Ort. Die positive Situation lässt sich auch durch Zahlen belegen: Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Kreis Göppingen lag 2017 mit 0,77 Gründungen je 100 Einwohner über dem landesweiten Durchschnitt. „Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung ist dabei für diese Gründer der unterstützende Lotse im Gründer- und Alltagsdschungel“, erklärt Wirtschaftsförderin Christine Kumpf. Zu ihren Kernaufgaben gehört es, eine optimale Zusammenarbeit zwischen den ortsansässigen Firmen, Gründern, Investoren, Verbänden, Interessenvertretungen und der Göppinger Stadtverwaltung herzustellen, um die Bedürfnisse von Unternehmen, Start-up‘s und Gründern zu erfahren und lösungsorientiert Ansätze zu entwickeln.
5.11.18 www.unser-stauferland.de

Drei Stolpersteine für Ebersbach

 

Franziska Neumann und ihre Söhne Ludwig und Wolfgang. Foto: Stadt Ebersbach 


Ebersbach. Seit 1992 fertigt der Künstler Gunter Demnig so genannte „Stolpersteine“. Sie erinnern an Mitbürger, die während des NS-Terrors ermordet wurden. Unter dem Aspekt der Hilfeleistung für Verfolgte ist dieses Thema in Ebersbach an der Fils durch die Pfarrhauskette vertreten, in der sich das Pfarrerehepaar Diem und die Vikarin Ilse Härter mutig engagierten. Wie viele Menschen im Ebersbacher Pfarrhaus versteckt gelebt hatten ist unbekannt, bislang sind zwei Beispiele bekannt. In ihren 2014 in den USA erschienenen Lebenserinnerungen „Passing. Growing up in Hitler’s Germany“ erzählt Anita Witt, wie sie  vorübergehend im Pfarrhaus lebte, bevor man einen ständigen Aufenthalt bei einer Ebersbacher Familie arrangierte. Die jüdische Herkunft ihrer Mutter war ihr „lebensgefährliches Geheimnis“. Nach umfangreichen Recherchen kann nun auch das Schicksal einer dreiköpfigen Familie genauer geschildert werden, die knapp ein Viertel Jahr vor Anita Witt für einige Wochen im Ebersbacher Pfarrhaus versteckt gelebt hatte. Franziska Neumann und ihre Söhne Ludwig und Wolfgang gehören leider zu denjenigen, deren Versteck verraten wurde. Die Gestapo verhaftete Sie Ende März/Anfang April 1943 im Ebersbacher Pfarrhaus. Am 17. Juni 1943 wurden sie von Stuttgart aus ins KZ Auschwitz deportiert, wo sie den gewaltsamen Tod fanden. Vor dem Pfarrhaus werden nun drei Stolpersteine für die versteckt gelebte Familie verlegt. Die drei Stolpersteine werden von Gunther Demnig am 14. November 2018 ab 14 Uhr Uhr in der Büchenbronner Straße 34 vor dem evangelischen Pfarrhaus verlegt. Die Feier wird musikalisch durch das Duo Köster und Reil begleitet. Lesungen und andere Kurzbeiträge sind geplant. Zur Steineverlegung werden auch zwei lebende Verwandte der Familie Neumann aus Dänemark erwartet. Im Anschluss besteht für die Gäste die Möglichkeit bei Kaffee und Tee in den Seminarräumen der VHS im Kirchberg (Stadtbibliothek) mit Gunter Demnig zu sprechen. Am Abend vor der Stolpersteinverlegung findet am Dienstag 13. November 2018 eine Informationsveranstaltung im Evangelischen Gemeindesaal der Veitskirche statt. Beginn ist um 19 Uhr Uhr. Helga Wittler-Morgen und Uwe Geiger erzählen die Geschichte der jüdischen Familie Neumann, die als „Bombenflüchtlinge“ getarnt, einige Wochen in Ebersbach lebte.
31.10.18 unser-stauferland.de

Der Boom verliert an Dynamik

 

Kreis Göppingen. „Die Konjunktur im Landkreis Göppingen ist auf einem hohen Niveau“, sagt Wolf Ulrich Martin, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen. „Dennoch sehen wir aufgrund drohender Konjunkturrisiken eine gemäßigtere Erwartungshaltung der Unternehmen“ führt Martin weiter aus. Die aktuelle Konjunkturumfrage im Herbst 2018 zeigt angesichts wachsender Risiken – protektionistische Bestrebungen der USA, der Brexit im Frühjahr 2019 und die Währungskrise der Türkei und anderen Schwellenländern – eine spürbar verhaltene Erwartungshaltung der regionalen Unternehmen. „In diesen Zeiten gilt es für Unternehmen und Kommunen gleichermaßen Rücklagen zu bilden und auf eine mögliche Abschwächung der Konjunktur vorbereitet zu sein“, erläutert Martin. Die Binnennachfrage wird gestützt durch eine positive Arbeitsmarktentwicklung, steigende Einkommen und die günstigen Finanzierungsbedingungen. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart für den Landkreis Göppingen. 60,8 % der Unternehmen im Landkreis Göppingen sind mit ihrer aktuellen Lage zufrieden und bewerten diese als gut. Im Frühsommer haben 2,2 % der Unternehmen über eine schlechte Lage berichtet, in der aktuellen Umfrage klagen 4,0 % über eine schlechte Lage. Die Ertragslage der Unternehmen ist stabil. Die Nachfrage ist auf hohem Niveau leicht rückläufig – teilweise aber immer noch oberhalb der verfügbaren Kapazitäten. Den kompletten Bericht lesen Sie hier: www.unser-stauferland@ihk
2.11.18
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Stadt muss zwei Kastanien fällen

 

Kirchheim u. T. Zwei der Kastanien, die direkt an der Kirchheimer Alleenstraße stehen, müssen wegen starker Schädigungen gefällt werden. Bei einer Kontrolle durch Gutachter wurden Stockfäulen, Rissbildungen und weitere Schäden festgestellt, die den Erhalt der Bäume unmöglich machen.  Die beiden beschädigten Kastanien befinden sich wenige Meter entfernt vom Fußgängerüberweg der Max-Eyth-Straße bei der Stadtbücherei. Trotz intensiver baumpflegerischer Maßnahmen litten die Bäume unter anderem an den negativen Auswirkungen der viel befahrenen Alleenstraße. Hierzu zählen vor allem Anfahrschäden an den Stämmen und Salzschäden.  Die letzten umfangreichen Untersuchungen ergaben nun, dass eine Fällung aufgrund der massiven Schäden nicht mehr zu vermeiden ist. Aufgrund der Beschädigungen ist die Vitalität der Bäume nur noch gering. Deshalb besteht erhöhte Bruchgefahr. Die Fällung der Kastanien soll noch im November erfolgen.
2.11.18
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Auszeichnung für interkommunales Projekt

 

Kirchheim u.T./Nürtingen/Filderstadt. Kirchheim unter Teck ist von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Ein interkommunales Projekt der Städte Kirchheim unter Teck, Filderstadt und Nürtingen konnte beim bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW local“ mit seinem Konzept zur Gründungsförderung überzeugen. „Ich freue mich sehr über die Ehrung. Nachdem Kirchheim unter Teck bereits wiederholt als mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung ausgezeichnet wurde, ist dies ein weiterer Beweis für die Unternehmerfreundlichkeit unserer Stadt“, so Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker. Gemeinsam hatten Kirchheim unter Teck, Filderstadt und Nürtingen die „Innovation Academy“ der bwcon GmbH mit der Erarbeitung einer Konzeption zur Förderung von Start-Up-Unternehmen beauftragt. Im Rahmen dessen wurde unter anderem der Workshop „Gründungsfreundliche Kommune“ kreiert, um zusammen neue Ideen zu entwickeln, wie mögliche Gründer in der Region zukünftig bestmöglich unterstützt werden können. Die Kommunen leisteten als wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige einen enorm wichtigen Beitrag zur weiteren Beschleunigung der Gründungsdynamik im gesamten Land. Der Wettbewerb habe sein Ziel erreicht, flächendeckend Kommunen zum Thema Gründung und Unternehmertum zu sensibilisieren, so die Wirtschaftsministerin. Dabei sei eine bemerkenswerte Bandbreite an Aktivitäten in den vorgestellten Konzepten deutlich geworden.Nach der laufenden ersten Runde in 2018/2019 soll der Wettbewerb – der vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT durchgeführt wird – im Jahr 2020 in die nächste Runde starten.
2.11.18
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Grüne im Kreis mit einer Doppelspitze

 

Kreis Göppingen. Die Grünen im Landkreis haben erstmals eine Doppelspitze. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus zum Hirsch in Süßen wurde Fadime Ercik (Kuchen) erstmals zur Vorsitzenden gewählt, im Amt bestätigt wurde der Landtagsabgeordnete Alex Maier (Göppingen). Als Kreisschatzmeister sowie als Delegierter für den Landesfinanzrat wurde Hannes Baab (Bad Boll) wiedergewählt. Als Beisitzer im Kreisvorstand arbeiten künftig Matthias Dreikluft (Göppingen), Matthias Wulf (Göppingen), Claudia Oswald-Timmler (Bad Ditzenbach), Kerstin Knödler (Göppingen), Steffi Granzer (Schlat) sowie David Catenazzo (Wäschenbeuren). Der Kreisvorsitzende Alexander Maier sagte zur Wahl: „Der neue Kreisvorstand ist Beleg für die personelle Vielfalt unserer Partei. Ich freue mich, mit diesem tollen Team zu arbeiten. Die Grünen sind im Moment der Gegenentwurf zu rechtspopulistischen Parteien, die den Diskurs im Land zu weit nach rechts gedrängt haben. Deshalb ist es wichtig, auch auf Kreisebene, eine klare Haltung zu zeigen, für Toleranz und eine bunte Gesellschaft, in der alle Menschen gut Leben können, unabhängig von Herkunft, Religion oder gewähltem Lebensentwurf.“ Die neue Kreisvorsitzende Fadime Ercik erklärte: „Wenn wir die Erde erhalten möchten und den Klimawandel stoppen wollen, muss jeder Mensch aktiv was dafür tun. Wir müssen der Bundesregierung Druck machen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Kreisvorsitzende mit diesem Vorstand natürlich auch mit Alex Maier. Ich denke wir können gemeinsam was bewegen.“
30.10.18
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Esslingen erhält Auszeichnung als „Gründungsfreundliche Kommune“

Esslingen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hatte erstmalig den Landeswettbewerb Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune ausgeschrieben. Die Stadt Esslingen wurde für ihr Konzept zur Unterstützung von Gründern und Start-ups als eine von 15 Städten als "Gründungsfreundliche Kommune" im Land Baden-Württemberg ausgezeichnet.  OB Dr. Jürgen Zieger sieht die Arbeit der Stadtverwaltung zur Gründungsförderung bestätigt: "Der Stadt Esslingen ist die Unterstützung von Menschen mit Ideen und Unternehmergeist ein zentrales Anliegen. Ich freue mich daher, dass unser Konzept zur weiteren Optimierung der Gründerfreundlichkeit des Standortes sich im interkommunalen Wettbewerb behaupten und die Jury überzeugen konnte." Auch Marc Grün, Leiter des Referates für Wirtschafsförderung, freute sich über die positive Rückmeldung des Wirtschaftsministeriums: "Die Auszeichnung ist ein Erfolg für alle, die sich dafür einsetzen, in Esslingen optimale Rahmenbedingungen für Gründer zu bieten. Von einer starken Gründungsdynamik profitieren alle Partner am Standort. Daher nehmen wir die Auszeichnung als Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und als Ansporn, die Rahmenbedingungen auch in Zukunft weiter zu optimieren."
29.10.18
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Sperrung in Lorch: Umleitungen eingerichtet

Göppingen. Aufgrund einer Baumaßnahme des Ostalbkreises (Vollsignalisierung des Knotens Lorch-Ost B 297/B 29) und der damit verbundenen Vollsperrung vom 5. bis 13. November gibt es Auswirkungen auf die Stadtbezirke. Der Verkehr wird in dieser Zeit unter anderem über Wäschenbeuren – Maitis – Lenglingen – Schwäbisch Gmünd umgeleitet. Wir bitten die betroffenen Anwohner dieser Strecke um Verständnis und Beachtung.
29.10.18
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„Schritt in die Zukunft oder ins Abseits“

 

Befürworten einen Beitritt des Landkreises Göppingen in den VVS: Verlehrsminister Wilfried Hermann, Regionaldirektor Thomas Bopp, Landrat Edgar Wolff und OB Guido Till. Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Die Kreisräte bereiten die Entscheidung über einen Betritt des Landkreises zum Verkehrsverbund Stuttgart vor. Am Freitag Nachmittag beraten zunächst die Mitglieder des Verwaltungsausschusses des Kreistages, am 17 Uhr alle Kreisräte in einer bis 22 Uhr angesetzten Klausur. Nach wie vor gilt die Mehrheit für den ersehnten Beitritt zum VVS noch nicht als sicher, weshalb die Befürworter noch Überzeugungsarbeit leisten müssen. Die Ergebnisse der Kreistags-Klausur sind Basis für den Grundsatzentscheid, der in den nächsten Wochen fallen soll. Vor diesem Hintergrund unterstrichen die Redner bei der Eröffnung des neuen Mobilitätszentrum am Bahnhof die Bedeutung eines VVS-Beitritts für den Landkreis. Sowohl Landrat Edgar Wolff, als auch OB Till forderten den Beitritt mit Nachdruck, wobei der Landrat einräumte, dass es legitim sein, über die Finanzierbarkeit nachzudenken. Verkehrsminister Hermann machte deutlich, dass der Verbund dem Landkreis den Teppich mit einem überaus fairen Angebot ausgerollt habe.  Das Votum sei auch eine Zukunftsentscheidung. Am deutlichsten wurde der Direktor der Verbandes der Region Stuttgart, Thomas Bopp: Der Landkreis stelle mit der Beitrittsentscheidung entweder die Weichen für die Zukunft oder für das  Abseits. „Aber wir wissen alle vom Fußball, dass das Toreschießen aus dem Abseits nichts bringt“.
26.10.18
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Gmünder Räte auf Wissenschaftsmesse in Partnerstadt Antibes



Schwäbisch Gmünd (sv). Auf Einladung der französischen Partnerstadt Antibes reiste eine fünfköpfige Delegation aus Schwäbisch Gmünd zum Oktoberfest an die Côte d'Azur. Der Kulturbürgermeister Audouin Rambaud und die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Alexia Missana hatten für die vier Stadträte Karin Rauscher, Professor Dr. Kurt Weigand, Elmar Hägele, Gerhard Bucher und die gebürtige Antiberin Brigitte Nagel ein abwechslungsreiches Programm mit Stadtrundgang, Besuche des Picasso-Museums und des Meereszoos Marineland organisiert.
Ferner konnten sie den Oberbürgermeister Jean Leonetti und den Parlamentsabgeordneten Eric Pauget bei der Eröffnung der Wissenschaftsmesse im neu erbauten Kongressgebäude in Juan-les-Pins begleiten. Dabei hatten sie Gelegenheit, Einblicke in diverse High-Tech-Entwicklungen zu Digitalisierung, Umwelt und Medizin zu gewinnen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Delegation von den präsentierten Fahrzeugen zu E-Mobilität und autonomem Fahren. Die Vorstellung einer Brille, die optischen Signale in akustische umwandelt, um sehbehinderten Menschen die Orientierung zu erleichtern, begeisterte gleichermaßen wie die Technik zur Gesichtserkennung auf Monitoren und zur Mimik-Analyse. Ferner wurde der Technologie-und Wissenschaftspark Sophia-Antipolis vorgestellt, auf dem neben vielen Startups zahlreiche Firmen von Weltrang angesiedelt sind.
An zwei Abenden herrschte auf dem Festgelände am Rande des Yachthafens zünftige Oktoberfeststimmung. In Zusammenarbeit mit dem dortigen Städtepartnerschaftsverein "Antibes Jumelages" und dem Verein der Freunde der Altstadt "Amis du Vieil Antibes" wurden Spezialitäten wie Sauerkraut, Apfelstrudel, Schwarzwälder Kirschtorte und  Bier angeboten. Das Grußwort des Oberbürgermeisters Richard Arnold wurde von Stadträtin Karin Rauscher überbracht, und die Gastgeber zur Eröffnung der Remstalgartenschau im nächsten Jahr eingeladen. Kinder aus der Partnerstadt Antibes werden einige "Remsi-Bienen" gestalten, die am Stadteingang aufgestellt werden. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Leinzeller Alleinunterhalter Michael Stößl auf dem Akkordeon, der dadurch für die fast 1000 Besucher die typische Oktoberfeststimmung abrundete.

Zusätzlich zum offiziellen Programm ließen es sich die Stadträte nicht nehmen, zusammen mit der ortskundigen Begleiterin Brigitte Nagel, Spezialitäten wie die "Pissaladière" oder "Daube provencale" zu probieren sowie einige schöne Plätze abseits des Tourismus zu entdecken. Bei den verschiedenen Treffen der Gmünder Stadträte mit ihren dortigen Kollegen entwickelten sich interessante Gespräche zu Lokalpolitik, Städtebau und Wirtschaftsentwicklung. Ebenso wurden neue Ideen zur Pflege und Intensivierung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Antibes und Schwäbisch Gmünd besprochen.
26.10.18 
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Weihnachtsbäume für Kirchheimer Innenstadt gesucht

 

 

Kirchheim unter Teck. Die Stadt Kirchheim unter Teck sucht auch in diesem Jahr Weihnachtsbäume, die in der Adventszeit die Innenstadt schmücken. Deshalb werden Kirchheimer gebeten, Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Innenstadt sehen möchte, kann sich bis zum 6. November per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 07021 502-499 melden. Voraussetzung für eine Spende ist, dass der aktuelle Standort des Baumes mit einem LKW angefahren und der Baum ohne Gefährdung entnommen oder gefällt werden kann.

24.10.18 www.unser-stauferland.de

Dritter Markt der Möglichkeiten

 

Sprechen über den dritten Markt der Möglichkeiten in Gmünd: Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Inge Pfeifer, Bürgerschaftliches Engagement. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv) Die Stadt Schwäbisch Gmünd veranstaltet  am 9. Februar 2019 den 3. Markt der Möglichkeiten. Aussteller können sich bis zum Freitag, 16. November, melden. Die Stadt Schwäbisch Gmünd veranstaltet nächstes Jahr am 9. Februar 2019 den dritte Markt der Möglichkeiten. Er findet von 10 Uhr bis 16 Uhr im Kulturzentrum Prediger statt. Alle zwei Jahre freuen sich circa 60 Vereine und Organisationen, dass sie sich beim Markt der Möglichkeiten kostenlos der breiten Öffentlichkeit präsentieren können. Ziel ist es, die bunte und breitgefächerte Ehrenamtslandschaft in Schwäbisch Gmünd vorzustellen, damit sich Bürgerinnen und Bürger ein Bild von dieser Vielfalt machen, und sich ungezwungen informieren können. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse ruft Aussteller dazu auf, sich bis zum Freitag, 16. November, zu melden, wer Interesse an einem Informationsstand hat. Die Vereine und Organisationen sollten diese Chancen nutzen um zu informieren. Dabei soll die Lust der Besucher geweckt werden, sich in einem der Bereiche zu engagieren.

Ehrenamtliche sind in vielen Bereichen schon ein Stützpfeiler der Gesellschaft geworden. Viele Vereine und Organisationen brauchen dringend Nachwuchs, neue Unterstützer mit neuen Ideen. Teilweise ist deren Tätigkeit den Besuchern nicht bekannt. Seit September 2018 gibt es außerdem eine online Plattform; die Freiwilligenagentur Schwäbisch Gmünd. Diese bietet eine Plattform, die jederzeit erreicht werden kann.  Zusätzlich gibt es wöchentlich zwei persönliche Beratungstermine. Der Markt der Möglichkeiten verstärkt dieses Angebot, indem die Organisationen vor Ort ihre Tätigkeit vorstellen und Fragen beantworten können. Bereichert wird die Veranstaltung mit einem attraktiven Rahmenprogramm.

Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Dieter Lehmann, fügte hinzu, dass die "Charta der Gemeinsamkeiten" ein wichtiger Bestandteil der Stadt Schwäbisch Gmünd ist. Von den zehn Leitlinien ist das Bürgerschaftliche Engagement ein wichtiger Baustein und dazu zählt der Markt der Möglichkeiten.
23.10.18
 
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Kreis-MIT im Landesvorstand stark vertreten

 

Die Delegierten aus dem Kreis Göppingen beim Landesmittelstandstag: Hildegard Grössl, Ralf Semmler, Eduard Freiheit, Christina Paroch, Thomas Rapp, Klaus Straub, Ralf Bulling und Rüdiger Gramsch (v.l.). Foto: MIT

 

Kreis Göppingen. Der Kreisverband Göppingen der Mittelstandsvereinigung (MIT) ist im neu gewählten Landesvorstand stark vertreten. Auf dem baden-württembergischen Landesmittelstandstag, der am Wochenende im Europapark Rust stattgefunden hat, bestimmten die rund 150 Delegierten des stellvertretenden MIT-Kreisvorsitzenden Thomas Rapp aus Uhingen mit überwältigender Mehrheit erneut zum Landesschatzmeister. In den 25-köpfigen Beirat wählten die Vertreter auch den stellvertretenden MIT-Kreisvorsitzenden Ralf Semmler aus Göppingen und den Bad Überkinger Steuerberater Klaus Straub. Zu Kassenprüfern wurden einstimmig Hildegard Grössl (Eislingen) und Christiane Paroch (Albershausen) gewählt. Der Göppinger MIT-Kreisvorsitzende Eduard Freiheit hatte nach 20 Jahren nicht mehr für den Beirat im Landesvorstand kandidiert. Der neu gewählte MIT-Landesvorsitzenden Oliver Zander (Leonberg) bedankte sich Freiheit für dessen langjähriges Engagement mit einem Geschenk. Zander löst als Landesvorsitzender den Freiburger Unternehmer Daniel Hackenjos ab, der nach zwei Jahren aus beruflichen Gründen nicht wieder angetreten war. Zufrieden waren die Göppinger Delegierten auch damit, dass ihre beiden Initiativanträge zur Abgeltungssteuer und zur Datenschutz-Grundverordnung mit deutlicher Mehrheit vom Landesmittelstandstag verabschiedet wurden. Mit großem Beifall wurde von den Mittelständlern die Rede ihres Bundesvorsitzenden Carsten Linnemann aufgenommen. Der rief die CDU auf, sich zu aktuellen Themen der Zeit zu positionieren und den Bürgern Perspektiven aufzuzeigen. Auf der zweitägigen Veranstaltung sprachen auch der baden-württembergische CDU-Generalsekretär Manuel Hagel, der Europaabgeordnete Rainer Wieland, der Europapark-Gesellschafter Jürgen Mack und der Vorstandsvorsitzende des Tunnelbohrmaschinenherstellers Herrenknecht, Martin Herrenknecht, dessen Bohrer u.a. auch den Boßlertunnel auf der neuen Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm graben.

21.10.18 www.unser-stauferland.de

 

 

Bebauungsplan für Klinik-Areal verabschiedet

 

Kreis Göppingen. Der Neubau der Klinik am Eichert nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag Abend  hat der Göppinger Gemeinderat den Bebauungsplan für das Areal Klinik am Eichert verabschiedet. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Spatenstich soll im ersten Quartal 2019 sein.„Wir freuen uns, dass wieder ein weiterer Schritt auf dem Weg zum ersten Spatenstich für den Klinikneubau erfolgt ist“, sagt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Jetzt hoffen wir, dass die Baugenehmigung rasch erfolgt, damit wir mit dem Erdaushub loslegen können“, so Schmid. Der Klinikneubau befindet sich aktuell im Zeitplan. Das Neubauprojekt Klinik am Eichert ist inzwischen in der Leistungsphase 5, das heißt in der Ausführungsplanung. Die Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung ist fertig gestellt, die Genehmigungsplanung ist abgeschlossen und der Bauantrag wurde bei der Stadt Göppingen Anfang Mai dieses Jahres eingereicht. Das Baugenehmigungsverfahren für das Klinikgebäude steht unmittelbar vor dem Abschluss. Die am Planungsprozess beteiligten Ingenieurbüros haben fristgerecht mit der Ausführungsplanung für das Bauvorhaben begonnen.
20.10.18
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IHK: Wirtschaftswachstum verlangsamt sich auf hohem Niveau

 

Region Stuttgart. „Auch im sechsten Jahr setzt sich der Aufschwung fort und die Stimmung in den Betrieben in der Region Stuttgart ist weiterhin ausgezeichnet. Auf sehr hohem Niveau scheint sich das Wachstum jetzt aber etwas zu verlangsamen“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart mit Blick auf die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. „Die Auftragsbücher sind voll, die Umsätze sprudeln, aber es zeigt sich eine abgeschwächte Nachfragedynamik. Auch der Personalmangel treibt viele Unternehmen um.“ Trotzdem überwiegt in der Wirtschaft beim Blick in die Zukunft die Zuversicht. An der Konjunkturumfrage haben rund 850 Betriebe aller Branchen und Größenklassen im Großraum Stuttgart teilgenommen.
Der Anteil der Betriebe mit guter Geschäftslage ist gegenüber dem Allzeithoch vom Jahresbeginn 2018 um 3 Prozentpunkte auf 57 Prozent zurückgegangen, der drittbeste Wert der vergangenen 25 Jahre. Eine befriedigende Lage melden
37 Prozent (Frühsommer 2018: 38 Prozent), schlecht geht es knapp 6 Prozent der Unternehmen (4 Prozent).
Sowohl die Nachfrage als auch die Umsätze der Betriebe nehmen weiterhin zu, aber mit spürbar geringeren Zuwachsraten als noch im Frühsommer oder während des Allzeithochs zu Jahresbeginn 2018. Der Anteil der Unternehmen, die steigende Auftragseingänge melden, ist auf 31 Prozent zurückgegangen (Frühsommer: 41 Prozent). Die Zahl der Betriebe mit konstanter Nachfrage nahm um
5 Prozentpunkte auf 54 Prozent zu, der Anteil der Unternehmen mit abnehmenden Auftragseingängen stieg von 11 auf
15 Prozent. Diese Situation trübt die Aussichten etwas:
27 Prozent der befragten Betriebe erwarten in den kommenden zwölf Monaten bessere Geschäfte, 7 Prozentpunkte weniger als noch im Frühsommer. Rund 63 Prozent rechnen mit stabiler Entwicklung (59 Prozent). Nur jedes zehnte Unternehmen befürchtet Einbußen für sein Geschäft, im Frühsommer war dies nur bei 7 Prozent der Fall.
Dazu könnte auch der Fachkräftemangel beitragen, den rund 61 Prozent der Unternehmen als Gefahr für ihre Geschäfte sehen. Besonders stark betroffen sehen sich Hotel- und Gaststättengewerbe (93 Prozent), Bauwirtschaft (86 Prozent) und Architektur- und Ingenieurbüros (75 Prozent). Die Situation könnte sich weiter verschärfen, denn die große Mehrheit der Unternehmen will ihre Personalstärke weiterhin in etwa konstant halten (59 Prozent, Frühsommer: 57 Prozent) oder vergrößern (28 Prozent, Frühsommer: 31 Prozent). Die Zahl der Betriebe, die einen Personalabbau planen, hat sich um 2 Prozentpunkte auf 14 Prozent erhöht.
Getragen wird der Höhenflug der Wirtschaft weiterhin vor allem von der Binnennachfrage. Die Zahl der sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten ist gewachsen und Lohnsteigerungen treiben den privaten Konsum an. Die Baubranche und damit verbundene Dienstleistungen boomen durch gute Finanzierungsbedingungen. Zudem wollen viele Unternehmen ihre Inlandsinvestitionen steigern – in der Region melden
39 Prozent der Befragten entsprechende Absichten (Früh-sommer: 40 Prozent). 51 Prozent wollen gleich viel wie zuvor im Inland investieren (50 Prozent), nur 10 Prozent wollen ihre Budgets dafür kürzen (12 Prozent).
„Die Industriebetriebe in der Region erwirtschaften rund
70 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Für sie ist wichtig, wie sich der Handelskonflikt zwischen den zwei wichtigen Auslandsmärkten USA und China entwickelt“, so Präsidentin Breuning. Auch die Zölle beim Handel zwischen USA und Europäischer Union seien noch nicht vom Tisch. Importzölle auf Automobile und Fahrzeugteile, mit denen US-Präsident Trump bereits mehrfach drohte, könnten die Region Stuttgart mit ihrer starken Kraftfahrzeugbranche empfindlich treffen. Breuning: „Wir hoffen darauf, dass die Rahmenbedingungen für die Betriebe in Zukunft wieder verlässlicher werden. Dazu gehört auch, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU in geordneten Bahnen verläuft.“
Blick in die Branchen: In der Industrie in der Region Stuttgart fällt der Blick nach vorn nicht mehr ganz so optimistisch aus wie zuvor, mit einem Einbruch ihrer Geschäfte rechnen die hiesigen Betriebe jedoch nicht. Den Fahrzeugbau plagen insbesondere die Diskussionen um Luftreinhaltung und Fahrverbote sowie und die Dieselkrise. In der Bauwirtschaft hat sich Stimmung im Vergleich zum Frühsommer sogar verbessert und auch die Aussichten sind überwiegend optimistisch. Sie profitiert weiterhin von günstigen Finanzierungsbedingungen für Bauvorhaben, steigenden Bauleistungspreisen sowie der zunehmenden Wohnungsknappheit. In der regionalen Dienstleistungsbranche sowie bei Hotels und Gastronomie-betrieben ist die Zufriedenheit zurzeit groß. Weiterhin besonders gut läuft das Geschäft bei Ingenieursbüros, die vom Bauboom profitieren und bei Informations- und Kommunikationsdienstleistern, die durch die voranschreitende Digitalisierung der Wirtschaft gefragt sind. Die Sommermonate sind für den regionalen Handel mit gestiegenen Umsätzen und verbesserter Ertragsentwicklung überwiegend gut gelaufen. Der industrie- und baugewerbenahe Großhandel ist sogar noch zufriedener als der Einzelhandel. Die Branche rechnet insgesamt mit einer stabilen Entwicklung.
18.10.18
 

 

Heike Baehrens: Entlastung für Arbeitnehmer

 

Kreis Göppingen. Ab dem 1.1.2019 werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung wieder zu gleichen Teilen von den Arbeitgebern und Arbeitnehmern bzw. Rentenversicherung und Rentnern getragen. Das gilt auch für den kassenindividuellen Zusatzbeitrag.  „Damit wird eine SPD-Forderung umgesetzt, die zu gerechteren und geringeren Sozial-abgaben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und Rentnerinnen und Rentnern führt“, kommentiert Heike Baehrens, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Göppingen und Mitglied im federführenden Gesundheitsausschuss, die Wiedereinführung der Parität. Für eine Fachkraft mit einem Durchschnittseinkommen von 3000 Euro macht das immerhin ca. 15 Euro netto pro Monat oder 180 Euro mehr im Jahr aus. Auch weitere Verbesserungen für „kleine“ Selbständige konnte die SPD im parlamentarischen Verfahren erreichen. „Heutzutage arbeiten viele Menschen in Selbstständigkeit, ohne gleich zum reichen Unternehmer zu werden“, so Baehrens. Bisher wurden diese Menschen aber auch bei geringen Einnahmen mit hohen Krankenversicherungsbeiträgen belastet. „Davon haben mir viele Soloselbstständige aus dem Kreis berichtet, sei es der Ingenieur, der sich mit Energieberatung selbstständig gemacht hat, oder die Tischlerin, die eine von Monat zu Monat unterschiedlich gute Auftragslage hat“, berichtet Baehrens. Die hohe Belastung dieser Selbstständigen sei nicht nur ungerecht, sondern behindere auch Innovation und Gründergeist in Deutschland. „Deshalb bin ich froh über den wichtigen sozialpolitischen Durchbruch, dass Selbständige mit geringen Einnahmen zukünftig nur noch halb so hohe Krankenkassenbeiträge zahlen müssen“, freut sich Baehrens. Denn die Bemessungsgrundlage für hauptberuflich Selbständige wird ab kommenden Jahr an die Beitragsbemessungsgrundlage von freiwillig Versicherten innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung angepasst. Ein Selbstständiger mit einem Einkommen von 1000 Euro, der bisher etwa 360 Euro zahlte, trägt je nach Versicherung zukünftig nur noch einen Beitrag von etwa 170 Euro. Das ist eine deutliche Entlastung für Menschen in Selbstständigkeit.
18.10.18 www.unser-stauferland.de

 

 

Neuer Bahnbetreiber stellt sich vor



Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 23. Oktober, 18.30 Uhr, findet in der „eule“ Gmünder Wissenswerkstatt, Nepperbergstraße 7, in Schwäbisch Gmünd eine Informationsveranstaltung des neuen Schienennahverkehrsbetreibers, Go-Ahead Baden-Württemberg, statt.  Betriebsplaner und Mitarbeiter aus dem Vertrieb werden interessierten Bürgern Go-Ahead als Unternehmen präsentieren sowie Fragen rund um den Betreiberwechsel im Juni 2019 unter anderem auf der Remsbahn Aalen-Stuttgart beantworten. Go-Ahead legt eigenen Angaben zufolge nicht nur großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, sondern vor allem auf Kundenzufriedenheit verbunden mit modernen und komfortablen Zügen.
17.10.18

Stadt möbelt Fuhrpark der Jugendverkehrsschule auf

 

Göppingen. Lob gab es von Seiten der Polizei, als Erste Bürgermeisterin Almut Cobet die Göppinger Jugendverkehrsschule besuchte, um die von der Stadt neu angeschafften Fahrräder im Einsatz zu erleben und sich vor Ort über die Verkehrserziehung durch die Beamten zu informieren.4 800 Euro investierte die Stadt Göppingen jüngst in den in die Jahre gekommenen Fuhrpark der Jugendverkehrsschule. Die 18 neuen Fahrräder entsprechen im Besonderen den Erfordernissen der Fahrausbildung und wurden auf Empfehlung der Verkehrswacht von der Stadt ausgewählt. Die wichtige Aufgabe, die Schüler auf die Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer vorzubereiten, wird durch die Polizei ausgeführt. Die Ausstattung der Schule selbst liegt in der Verantwortung der Stadt Göppingen. „Es ist ein erfolgreiches Miteinander zum Wohle unserer kleinsten Verkehrsteilnehmer“, so Almut Cobet. Jochen Rothenbacher, Leiter des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ulm und Ulrike Renz, zuständig für Verkehrsprävention, lobten im Gespräch mit Cobet die moderne Anlage in Göppingen und den hohen Standard, der den Kindern und den hier arbeitenden Polizeibeamten geboten wird. Der Leiter der Jugendverkehrsschule, Roland Schmid, bezeichnete die Göppinger Einrichtung als „ziemlich einzigartig im Land“. Als einer von zwei Verkehrsgärten im Landkreis Göppingen absolvieren hier jährlich rund 90 vierte Klassen mit insgesamt bis zu 2.000 Schülern aus Göppingen und den Umlandgemeinden ihre Fahrradprüfung, damit ist er einer der am stärksten frequentierten Übungsplätze im Land. An vier Tagen sind die Grundschüler für jeweils zwei Stunden auf dem Platz, um fit für den Straßenverkehr zu werden und sich auf die abschließende Prüfung vorzubereiten. Dieser Ausbildung, die Teil des Lehrplans an Grundschulen ist, kommt angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens einerseits und der zum Teil abnehmenden motorischen Fähigkeiten einiger Kinder eine immer größere Bedeutung zu. Um weiterhin eine gute Ausbildung der Kinder gewährleisten zu können und den guten Standard der Jugendverkehrsschule erhalten zu können, werden Polizei und Stadt auch in Zukunft vertrauensvoll zusammenarbeiten, zeigt sich Cobet überzeugt. Hierzu sollen auch Gespräche mit den anderen Akteuren wie der Verkehrswacht und dem Landkreis geführt werden.
16.10.18 www.unser-stauferland.de

Immer mehr Betreuungsplätze für Kinder gesucht

Göppingen. Seit einigen Jahren wächst der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder rasant. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen und die Qualität der Betreuung in der Kindertagespflege. Durch die Aufwertung der Tätigkeit als Tagesmutter und die kommunale Förderung der Kindertagespflege kommt der Tätigkeit als Tagesmutter eine wachsende Bedeutung zu.

 „Die Tagesmütter sind neben den städtischen Kindertagesstätten und den Kitas in freier Trägerschaft die dritte Säule der Betreuungsversorgung in unserer Stadt“, so Ulrich Drechsel, Leiter des Fachbereiches Schule, Sport, Soziales. Unabhängig ob in der Betreuungsform TigR (Tagespflege in anderen geeigneten Räumen) oder zur Abdeckung von speziellen Betreuungszeiten, die eine Kindertagesstätte nicht abdecken kann - die Tagesmütter helfen der Stadt bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Tagesmütter sehen ihre Arbeit auch als Chance zur beruflichen Verwirklichung. Der Beruf Tagesmutter ist sehr vielseitig und bietet vielfältige Möglichkeiten für Menschen mit und ohne pädagogische Vorbildung. Tagesmütter schätzen nicht nur den Spaß am Umgang mit Kindern, sondern auch die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch hinsichtlich des Betreuungsortes gibt es Alternativen. Tagesmütter können bei sich zu Hause betreuen, in der Familie aus der das Kind kommt oder gemeinsam mit anderen Tagesmüttern in anderen geeigneten Räumen. Wichtig ist die Freude am Umgang mit Kindern und die Bereitschaft sich Zeit für die Förderung und Betreuung von Kindern zu nehmen. Im Tagesmütterverein erhält man umfassende persönliche Beratung zum Beruf Tagesmutter. Tagesmütter Göppingen, Ziegelstraße 35, 73033 Göppingen, Telefon 07161 963310, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.tmv-gp.de.
16.10.18 www.unser-stauferland.de

Stadt sucht Weihnachtsbäume



Göppingen. Die Stadt benötigt für die anstehende Adventszeit noch große, schön gewachsene Weihnachtsbäume für die Plätze im Stadtgebiet und den Bezirken. Gesucht werden deshalb Grundstückseigentümer aus Göppingen und der näheren Umgebung, die ihren Baum für die Weihnachtsdekoration der Stadt bereitstellen wollen und an einer kostenlosen Fällung interessiert sind. Grundstücksbesitzer, die das Fällen einer Fichte, Tanne oder Douglasie in den kommenden Wochen ohnehin geplant haben und nun den Nadelbaum als Weihnachtsschmuck zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten sich bis Ende Oktober unter Telefon 07161 650-8714 beim Referat für Umweltschutz und Grünordnung zu melden. Ein Mitarbeiter wird dann vor Ort prüfen, ob der Baum die gewünschten Bedingungen erfüllt und bei Eignung einen Termin für das Fällen vereinbaren. Optimal sind Bäume mit folgenden Kriterien: - Idealhöhe fünf bis zwölf Meter,  Aufwuchs im Einzelstand,  dicht beastet und benadelt (man darf nicht hindurchschauen können),  gleichmäßig gewachsen.
Die Bäume werden von den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes gefällt und kostenlos abtransportiert. Eine Voraussetzung besteht allerdings darin, dass der Standort der Bäume mit einem Lkw angefahren und der Baum ohne Gefährdung gefällt werden kann.

16.10.18 www.unser-stauferland.de

Verwaltungs-Praktikanten diskutieren aktuelle Kreisthemen

 

Verwaltungspraktikanten aus dem Landkreis Göppingen diskutierten mit Landrat Edgar Wolff (Mitte) aktuelle Kreisthemen. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Für 28 Nachwuchskräfte des Studiengangs Public Management begann die Ausbildung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bei den Städten und Gemeinden des Landkreises Göppingen und in Teilen darüber hinaus. Die Nachwuchskräfte sind nunmehr für vier Wochen im Rahmen ihres Einführungspraktikums im Landratsamt Göppingen. Dort wird ihnen von fachkundigen Lehrbeauftragten das theoretische Rüstzeug vermittelt, damit sie im Anschluss bis Februar  auf den Rathäusern das Erlernte in die Praxis umsetzen können. Ab März geht es für die Nachwuchskräfte dann zum Studium an die Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg bzw. Kehl, das sie mit dem Abschluss als Bachelor of Arts (Public Management) im Februar 2022 beende.

Im Rahmen des Einführungslehrgangs bot sich den Verwaltungspraktikanten die Möglichkeit, mit Landrat Edgar Wolff über aktuelle kreispolitische Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde standen die Diskussionen zur Durchsatzmengenerhöhung beim Müllheizkraftwerk sowie die Vollintegration in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Landrat Wolff erklärte die aus seiner Sicht bestsehenden Vor- und Nachteile sowie den damit verbundenen politischen Abwägungsprozess. Auch der Klinikneubau mit den umliegenden Baumaßnahmen Parkhaus, Kindertagesstätte und Personalwohnungen sowie die Diskussionen um den Erhalt des Bestandsgebäudes waren Bestandteil des Gedankenaustausches. Weitere Themen waren die Investitionen in den Erweiterungsbau des Landratsamtes und die dort täglich sichtbaren Fortschritte.

Auch persönliche Fragen der Nachwuchskräfte ließ der Landrat nicht unbeantwortet – so beispielsweise die Frage zum Umgang mit persönlicher Kritik. Für ihn sei es wichtig, so Wolff, dass er bezüglich seiner Entscheidung mit sich selbst im Reinen sei. Gleichzeitig biete Kritik die Möglichkeit, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen und letztlich auch zu lernen. Er plädiere dabei für eine Offenheit im gegenseitigen Austausch und für eine Diskussion auf sachlicher Ebene.

Zum Schluss der Diskussions- und Fragerunde legte Landrat Edgar Wolff den Nachwuchskräften nahe, neben den fachlichen Themen auch persönliche, soziale und methodische Kompetenzen zu erwerben, da diese im späteren Berufsleben eine immer größere Bedeutung hätten.
15.10.18
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Kreistag segnet neuen Vertrag über Müllofen ab

 

Kreis Göppingen. Der Kreistag des Landkreises Göppingen hat am Freitag Abend einer Erhöhung der Müllmenge für den Müllofen zugestimmt. Nach zum Teil hitziger Debatte votierten die Kreisräte mit 29 zu 24 Stimmen bei drei Enthaltungen für das umstrittene Vertragswerk mit dem Energieversorgungsunternehmen EEW und damit für die Verwaltungsvorlage von Landrat Edgar Wolff.  EEW ist Betreiber des Müllofens. Die Sitzung auf Schloss Filseck wurde von zahlreichen interessierten Bürgern verfolgt. Am Mittag hatte es auf dem Göppinger Marktplatz eine Demonstration gegeben, an de rund 800 Menschen teilgenommen hatten. Dort hatte vor allem Oberbürgermeister Guido Till nochmals sein Nein zur Erhöhung der Müllmengen bekräftig.
13.10.18
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Kreistag gibt grünes Licht für den Klinik-Neubau

 

Kreis Göppingen. Der Startschuss für den Bau des neuen Klinikgebäudes i Göppingen  ist gefallen. In der  Sitzung des Kreistages am Freitag haben die Kreisräte den Beschluss für eine Teilbaufreigabe gefasst. Damit können die Alb-Fils-Kliniken mit den Ausschreibungen für den Erdaushub und Rohbau 
beginnen. „Ich freue mich, dass mit diesem Beschluss der erste große Bauabschnitt mit der Erstellung des Rohbaus auf den Weg kommt“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken-GmbH Landrat Edgar Wolff.„Um den aktuell positiven Projektverlauf ohne Unterbrechungen weiter voranzutreiben, war es notwendig, dass Aufsichtsrat und Kreistag sowie das Regierungspräsidium noch diesen Monat ihre Zustimmung zu diesem Projektabschnitt erteilen“, erklärt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kliniken. Nur so können dann im Frühjahr 2019 die ersten Maßnahmen für den Klinikneubau fristgerecht starten. Hierbei handelt es sich um die Gewerke Erdarbeiten und Rohbau. Die restlichen Gewerke werden dann jeweils in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten vor Ausführung des Gewerks zur Ausschreibung kommen. Der Klinikneubau befindet sich aktuell im Zeitplan. Das Neubauprojekt Klinik am Eichert ist inzwischen in der Leistungsphase 5, das heißt in der Ausführungsplanung. Die Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung ist fertig gestellt, die Genehmigungsplanung ist weitgehend abgeschlossen und der Bauantrag wurde bei der Stadt Göppingen Anfang Mai dieses Jahres eingereicht. Die am Planungsprozess beteiligten Ingenieurbüros haben fristgerecht mit der Ausführungsplanung für das Bauvorhaben begonnen. Das Land Baden-Württemberg fördert den Neubau der Klinik am Eichert mit 168 Millionen Euro. Das ist das erfreuliche Ergebnis eines ausführlichen Fördergespräches, das vergangenen Mittwoch stattgefunden hat. Auch der Landkreis Göppingen wird für das Neubau-Projekt 110 Millionen Euro als Zuschuss gewähren, den Rest werden die Alb-Fils-Kliniken über Darlehen stemmen. Die Gesamtinvestition rund um die Neubauten am Eichert beträgt rund 370 Millionen Euro. Neben den Kosten für den Neubau der Klinik sind darin auch die Teilprojekte Parkhaus mit Photovoltaik-Anlage, Kita und Personalwohnungen enthalten. Ebenso das Bildungszentrum, der Abbruch des Altbaus, die Erdverlegung der Stromtrasse sowie eine Rücklage für eine Baupreissteigerung.
12.10.18 www.unser-stauferland.de

Land gibt 168-Millionen-Euro-Zuschuss für Klinik-Neubau

Kreis Göppingen.  Positive Nachrichten aus Stuttgart gab es heute: Das Land Baden-Württemberg fördert den Neubau der Klinik am Eichert mit 168 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis eines ausführlichen Fördergesprächs vom heutigen Tag. Ausgenommen hiervon ist noch das Bildungszentrum, über welches zu gegebener Zeit gesprochen wird. Auch der Landkreis Göppingen wird für das Neubau-Projekt 110 Millionen Euro als Zuschuss gewähren, den Rest sollen die Alb-Fils-Kliniken über Darlehen stemmen.

 

„Das war ein konstruktives Gespräch und das Ergebnis ist sehr erfreulich. Es zeigt, dass wir mit dem neuen Gesundheitscampus auf dem richtigen Weg sind. Wir sind dem Land Baden-Württemberg für die sehr gute Förderung und die wichtige Unterstützung für unser Neubauprojekt dankbar. Das ist ein entscheidender Beitrag zur langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Göppingen", freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken-GmbH, Landrat Edgar Wolff.

 

„Wir sind mit dieser Förderung sehr zufrieden, freuen uns über die rasche Einigung mit dem Sozialministerium und können nun zügig dem Aufsichtsrat und dem Kreistag den finalen Baubeschluss vorschlagen“, sagt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Die Gesamtinvestition rund um die Neubauten am Eichert beträgt rund 370 Mio. Euro. Neben den Kosten für den Neubau der Klinik sind darin auch die Teilprojekte Parkhaus mit PV-Anlage, Kindertagesstätte und Personalwohnungen enthalten. Ebenso das Bildungszentrum, der Abbruch des Altbaus, die Erdverlegung der Stromtrasse sowie eine Rücklage für eine Baupreissteigerung.

 

Das Neubauprojekt der Alb-Fils-Kliniken ist mit Abstand das größte Klinik-Neubauprojekt, das in das Krankenhausbauprogramm 2018 des Landes aufgenommen wurde. „Durch den Neubau bekommen wir eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Klinikums, wodurch Betriebskosten eingespart und Synergieeffekte besser genutzt werden können“, so Schmid.


10.10.18 www.unser-stauferland.de

Zehn Jahre Uni der Generationen

 

Göppingen. Im zehnten Jahr ist es dem Stadtseniorenrat  Göppingen wieder gelungen, für die Senioren-Uni ein ansprechendes Programm mit renommierten Referenten anzubieten. Die Veranstaltungen finden in der Aula der Hochschule, Robert-Bosch-Straße 1, im 3. OG statt. Am Montag, 12. November, von 14 bis 16 Uhr erläutert Prof. Dr. Hannah Monyer  „Das Geniale Gedächtnis“ und geht dabei auch auf das Thema Schlaf und Erinnerung ein. Am Montag, 26. November, von 14 bis 16 Uhr referiert Dr. med Wolfgang Wodarg über das Thema „Gesundheit als Spielball der Interessen“. Am Montag, 10. Dezember, von 14 bis 16 Uhr steht das Thema „Big Data im Gesundheitswesen - Herausforderungen und Potentiale“ im Vordergrund. Prof. Dr. med. Matthias Fischer berichtet über die Arbeit mit dem Deutschen Reanimationsregister und Dr. med. Martin Messelken zeigt auf, wie das Qualitätsmanagement für Notarztdienste in Baden-Württemberg entstand und weiterentwickelt wurde. Am Montag, 14. Januar 2019, von 14 bis 16 Uhr wird Prof. Dr. Markus Kaupp einen Vortrag zu „Biologische versus künstliche Intelligenz: Wahrnehmen, Entscheiden, Empfinden“ halten. Eine Anmeldung ist im ipunkt im Rathaus möglich. Anmeldebeginn ist Montag, 15. Oktober, Anmeldeschluss je zwei Kalendertage vor Beginn. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Restkarten gibt es an der Tageskasse. Der Eintritt pro Vorlesung kostet sechs Euro. Die Semesterkarte für alle Vorlesungen kostet 20 Euro.


10.10.18
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Lorch: Zu- und Abfahrtsrampen zur B 29 sind dicht

 

Lorch. Laut Landratsamt Ostalbkreis werden die Zu- und Abfahrtsrampen der B 29 zur bzw. von der B 297 am Knotenpunkt Lorch-Ost aufgrund der Tiefbauarbeiten für die Vollsignalisierung des Knotenpunkts Lorch-Ost  noch bis Freitag, 9. November, voll gesperrt sein. Eine entsprechende Umleitung ist eingerichtet. Die B 297 zwischen Lorch und Wäschenbeuren ist in dieser Zeit durchgehend befahrbar. Aufgrund von halbseitigen Sperrungen mit Lichtzeichenregelung im Zuge der B 297 ist aber zeitweise mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Landkreisverwaltung weist darauf hin, dass die B 297 im Anschluss, während der Bauphase 2, für ein bis zwei Wochen ebenfalls voll gesperrt wird. Der genaue Termin hierfür wird so bald als möglich bekannt gegeben.


7.10.18
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Technologische Weltneuheit soll in Bad Boll starten

 

Staatssekretär Thomas Bareiß vom Bundeswirtschaftsministerium (2.v.l.) informierte sich bei der Biogasanalage auf dem Birkenhof in
Bad Boll bei Friedrich Aichele (3.v.l.)  über den innovativen Ausbau der Anlage. Links im Bild
Bürgermeister Hans-Rudi Bühle, rechts
Eduard Freiheit. Unser rechtes Foto zeigt schematisch, nach welchem Konzept
die Anlage künftig laufen soll.   Foto: Rüdiger Gramsch

Bad Boll. Eine technologische Weltneuheit soll in Bad Boll mit Unterstützung des Bundes realisiert werden. Die Brüder Friedrich und Philipp Aichele planen, die Effektivität  ihrer Biogasanlage deutlich zu erhöhen. Dabei soll eine technologische Innovation angewendet werden. Diese nutzt das beim Betrieb der Biogasanlage entstehende Kohlenstoffdioxid, wandelt dieses durch die Elektrolyse in Methan um und speist es wieder in die Biogasanlage ein. Dadurch lässt sich die Energieproduktion der Biogasanlage nahezu verdoppeln und der Anbau von Mais auf den Feldern deutlich reduzieren.

Seit geraumer Zeit schon tüfteln die Aichele-Brüder an ihrem Projekt und haben ein Experten-Netzwerk mit aufgebaut, das mit Rat und Tat das Projekt begleitet. Jetzt hatte Eduard Freiheit aus Zell u. A. – mit seiner Firma Freiheit Consulting einer der Netzwerkpartner – den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß und den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Georg Nüsslein, mit an den Tisch geholt. Beim Informations- und Gedankenaustausch mit allen Beteiligten, darunter der Geschäftsführer der Energieagentur des Landkreises Göppingen, Timm Engelhardt, der Projektleiter Fernwärme der Firma GP-Joule im bayerischen Buttenwiesen, sowie  der stellvertretende Fachgebietsleiter Regenerative Energieträger und Verfahren am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) an der Uni Stuttgart, Dr. Ulrich Zuberbühler, wurde schnell deutlich, wie zukunftsträchtig die ausgetüftelte Technik ist. Sie könnte nämlich nicht nur in den meisten der 9000 in Deutschland bestehenden Biogasanlagen eigesetzt werden, sondern auch in Kläranlagen, in denen Klärschlamm verarbeitet wird.

Timm Engelhadt machte den beiden Politikern aus Berlin jedoch deutlich, dass ohne finanzielle Förderung durch den Bund diese innovative Technik  nicht eingesetzt werden kann. „Eine solche Anlage lässt sich bei den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht realisieren“. Hier sahen Bareiß wie Nüsslein aber Möglichkeiten. Der Staatssekretär lud deshalb die Experten zu einem Gespräch in seinem Berliner Ministerium ein, wo mit den dortigen Fachleuten ausgelotet werden soll, in welches Förderprogramm das Projekt passt. Auch der spätere Betrieb der Anlage steht derzeit noch auf wackeligen Beinen und lässt sich wirtschaftlich nicht darstellen, wie Engelhardt erläuterte. Hemmschuh seien die vielen Auflagen, insbesondere das Energieeinspeisegesetz (EEG), berichtete Felix Schwahn.

Eduard Freiheit, der mit seinem Unternehmen seit  einigen Jahren im Bereich der Nutzung regenerativer Energien engagiert ist, unterstrich den innovativen Charakter des Projekts und die vielseitige Anwendung der neuen Technik. Diese sei ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, trage zur Luftreinhaltung bei und vermeide den überzogenen Anbau von Mais auf den Feldern als Rohstoff für die Biogasanlagen und zu Lasten der Insektenvielfalt.

Die Projektteilnehmer appellierten an die Politiker, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Anlagen wie die in Bad Boll geplante auch wirtschaftlich zu betreiben seien. Abnehmer für die Energiemengen, die dann in Bad Boll von den Aicheles erzeugt wird, gibt e. Die Gemeinde will, wie Bürgermeister Hans-Rudi Bührle bei einem Vor-Ort-Termin bestätigte, ein Quartier ausweisen, in dem diese Bioenergie abgenommen wird. Dazu zählt vor allem das Kurgebiet, sowie eine kleinen Siedlung mit Einfamilienhäusern.

gra/5.10.18

 

Informationsrunde über die geplante innovative Biogasanlage in Bad Boll: Staatssekretär Thomas Bareiß (l.), der stv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüsslein (2.v.l), Timm Engelhardt von der Energieagentur Göppingen (stehend) und Diplom-Ingenieur Friedrich Aichele (vorne rechts). Foto: Rüdiger Gramsch

 

Allgaier investiert zehn Millionen Euro in neues Verwaltungsgebäude


Uhingen.  Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und Hauptgesellschafter der Allgaier Werke GmbH, . Dieter Hundt, begann symbolisch mit den Abrissarbeiten an einem der ältesten Allgaier Gebäude im Uhinger Werk 1. Das Gebäude diente bis vor kurzem der Tochtergesellschaft Allgaier Process Technology GmbH zur Fertigung von Maschinen und Apparaten der Verfahrenstechnik. Die in die Jahre gekommene Immobilie wird nun dem Erdboden gleich gemacht, um Platz für ein modernes, neues Verwaltungsgebäude zu schaffen, in dem die Mitarbeiter/innen von Engineering und Vertrieb der Allgaier Process Technology GmbH arbeiten werden. Die Bauzeit des 10 Mio. € Projektes wird ca. ein Jahr betragen. „Das wird unser modernstes Gebäude, mit modernen Arbeitsplätzen und perfektem Raum“, weiß Helmar Aßfalg, CEO der Allgaier Werke zu berichten.
„Damit tragen wir dem guten Wachstum in der Allgaier Process Technology Rechnung und schaffen die Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung dieser Unternehmenseinheit. Zudem gewinnt die Stadt Uhingen durch das neue Gebäude einen weiteren architektonischen Blickfang.“


5.10.18
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50 Jahre die Stadt mit entwickelt: Eislingen ehrt Erich Schwendemann

 

Seit 50 Jahren Stadtrat in Eislingen: Erich Schwendemann. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Mit einer besonderen und seltenen Ehrung begann die Sitzung des Eislinger Gemeinderats am vergangenen Montag. Stadtrat Erich Schwendemann wurde für seine 50-jährige Zughörigkeit zum Gemeinderat ausgezeichnet. Dafür erhielt er vor kurzem auch vom Städtetag das Verdienstabzeichen in Gold mit Lorbeerkranz und Brillant.  Die Arbeit eines Gemeinderats erfordert viele Stunden Engagement. Nicht nur während der Sitzungen im Rathaus selbst, sondern auch Ausschüsse, Fraktionssitzungen und Vorbesprechungen fordern Zeit. Dem Gremium ein halbes Jahrhundert die Treue zu halten, ist deshalb alles andere als selbstverständlich, denn „es braucht darüber hinaus vor allem auch ein hohes Maß an Fachwissen und es wird eine enorme Verantwortung auferlegt“, sagte Oberbürgermeister Klaus Heininger in der Feierstunde, die extra für diese außergewöhnliche Ehrung angesetzt war.

Heininger unterstrich, dass es für ihn heute eine Besonderheit und eine große Ehre sei, den langjährigen Stadtrat und „Gentlemen des Eislinger Gemeinderats“ für seine Gemeinderatstätigkeit zu würdigen. In seiner Laudatio bestätigte er Erich Schwendemann, dass er in den letzten 50 Jahren Eislingen maßgeblich mit entwickelt, gestaltet und zu dem gemacht habe, was es heute ist: Eine hoch attraktive Große Kreisstadt mit einer beeindruckenden Infrastruktur.

Aus der Fülle an Aufgaben und Positionen hob er besonders seine langjährige Position als erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters von 1975 bis 1994 und seine Funktion als Vorsitzender der CDU-Fraktion von 1994 bis Januar 2013 hervor. Viel wichtiger als alle statistischen Zahlen war dem Eislinger Stadtoberhaupt aber die Feststellung, dass Schwemndemann als absoluter Bauexperte mit seinem Fachwissen der Stadt viele tausend Euro bei verschiedenen Baumaßnahmen eingespart habe. Mittels einer mitgebrachten Hupe demonstrierte er dem Gremium  lautstark und auf humorvolle Art, wie es klingen würde, wenn man während eines Rundgangs durch die Stadt bei jedem Bauprojekt „auf die Hupe drücken“ würde, an dem Erich Schwendemann sein Fachwissen eingebracht und an dem er mitgewirkt habe. „Das Hupkonzert könnte man bis nach Göppingen hören“, war sich das Stadtoberhaupt sicher.

Bekannt gemacht hat der 77-jährige Stadtrat bereits seine Entscheidung, bei der nächstjährigen Kommunalwahl im Mai nicht mehr zu kandidieren.  Als „Elder statesman“, wie er mittlerweile durchaus bezeichnet werden kann, habe er die Fähigkeit entspannt zurückzublicken. Er erinnerte in seiner Rede an Weggefährten und an Schwerpunkte in der Kommunalpolitik. Sachlich gute Politik für die Bürger zu machen, aber auch mal Nein zu sagen, habe sein Wirken geprägt. Die Freude daran, sich aktiv für seine Heimatstadt einzusetzen und etwas bewegen zu können, überwog bei Erich Schwendemann immer, so dass er über viele Amtsperioden hinweg kandidierte und mit seiner Arbeit die Bürger überzeugt hat. Er habe immer eine klare Meinung vertreten und bei seinem Handeln seien ihm offene und ehrliche Umgangsformen stets sehr wichtig gewesen. „Ohne Ehrlichkeit kann kein Vertrauen entstehen und ohne Vertrauen funktioniert auch Politik nicht“, ist sich Schwendemann sicher. Er dankte in diesem Zusammenhang allen  Gemeinderäten, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Medienvertretern und vor allem seinen Fraktionskollegen von der CDU.

Auch der Fraktionsvorsitzende seiner Partei, Manfred Strohm, dankte seinem Vorgänger in diesem Amt und erinnerte an dessen sehr gute Stimmergebnisse bei Gemeinderatswahlen, die das Vertrauen und den Respekt der Bürger belegt hätten. Die Fraktionsvorsitzenden Andreas Cerrotta (Freie Wähler), Peter Ritz (SPD) und Ulrike Haas (Bündnis 90/Die Grünen), schlossen sich an und zollten in im Namen ihrer Fraktionskollegen Dank, Anerkennung und großen Respekt für die 50-jährige Gemeinderatstätigkeit von Erich Schwendemann.


2.10.18 www.unser-stauferland.de

Welt-Unternehmen Team Viewer soll in Göppingen bleiben

 

Das weltweit agierende IT-Unternehmen Team Viewer soll seinen Sitz in Göppingen behalten. Das ist jedenfalls der Wunsch von Oberbürgermeister Till. Das Software-Unternehmen, das vor einigen Jahren aus Platzgründen vom Gewerbepark Voralb ins ehemaligen Dienstleistungszentrum der Kreissparkasse in der Jahnstraße gezogen ist, platzt dort bereits wieder aus allen Nähten und benötigt  mehr Räume - aktuell sind bei Team-Viewer 48 Stellen ausgeschrieben. Die Stadt kann sich laut OB Till in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag vorstellen, mit dem Weltmarktführer auf dem Areal der ehemaligen Pharmafirma Müller in der Bahnhofstraße  ein Projekt zu entwickeln, das Team-Viewer den Verbleib in der Hohenstaufenstadt ermöglicht. Konkreter wurde der OB in der Sitzung nicht. Die Stadt ist Eigentümer der Areals in der Bahnhofstraße.


27.9.18 www.unser-stauferland.de

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