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Vorbeugen. Schützen. Impfen

Impfungen verhindern Krankheiten, schützen leben und bilden ein solides Fundament für lebenslange Gesundheit und Wohlbefinden.

Somit gehören Schutzimpfungen zu den wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlich jährlich Impfempfehlungen für Menschen aller Altersgruppen. Häufig bestehen jedoch sowohl für Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen Impflücken. Notwendige Auffrischimpfungen werden oftmals vergessen.

Das Christophsbad wächst weiter

Göppingen. Um Wachstum zu ermöglichen, zur Strukturverbesserung und zur Umsetzung spezieller Behandlungskonzepte stehen dieses Jahr wichtige bauliche Veränderungen im Klinikum Christophsbad an. Dazu gehören ein trapezförmiger Neubau mit Tagesklinik und integrierter Praxis sowie die Erweiterung und Sanierung der Klinik für Neurologie.

Patienten transportieren mit einem Klick

 

 Über ein Smartphone erhalten die Mitarbeiter des Patiententransports in der Klinik am Eichert ihren nächsten Auftrag. Foto: Alb-Fils-KlinikenÜber ein Smartphone erhalten die Mitarbeiter des Patiententransports in der Klinik am Eichert ihren nächsten Auftrag. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Termintreu, zeitsparend und transparent für alle Beteiligten sollen die Transporte innerhalb des Krankenhauses sein. Das hat sich Steffen Szlamma, Leiter der Logistik in den Alb-Fils-Kliniken, auf die Fahne geschrieben. Um seine Mitarbeiter bei diesem Vorhaben zu unterstützen, ist seit November letzten Jahres eine Software im Einsatz, die die Transporte selbständig steuert. Jetzt werden Patiententransporte, leere Betten sowie einzelne Materialien nicht mehr per Telefon, sondern per Mausklick angefordert. 

Wo in der Klinik am Eichert früher der Transportdienst per Telefon gerufen wurde, braucht es dank der neuen Software jetzt nur wenige Mausklicks. Die Ziele der Modernisierung: kürzere Patientenwartezeiten, einsehbare Transporttermine in Echtzeit sowie eine schnelle Erreichbarkeit und optimale Auslastung des Transportdienstes. „Dank des neuen Systems können wir jeden der täglich bis zu 500 anfallenden Aufträge schnell und termingerecht erledigen. Damit verkürzen sich auch die Wartezeiten der Patienten erheblich“, erklärt Steffen Szlamma. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kliniken ergänzt: „Im vergangenen Jahr haben unserer Mitarbeiter insgesamt 120.000 ambulanten und 33.000 stationären Patienten versorgt. In einem so großen Krankenhaus spielt Effizienz daher eine tragende Rolle. Dank des neuen Systems gewährleisten wir eine erstklassige Qualität der Patientenversorgung mit den gleichen Mitteln bei stetig steigenden Anforderungen.“ 

Und so funktioniert es jetzt: Die Buchung und Auftragserteilung der Transporte erfolgt über eine vollautomatische Leitstelle, die sämtliche Funktionsbereiche und Stationen miteinander vernetzt. Einen Transport beantragen die Mitarbeiter der Stationen über den PC. Eine Eingabemaske poppt auf, in die beispielsweise eingetragen werden muss, ob der Patient sich im Rollstuhl oder Bett befindet oder ob er selbständig gehen kann. Anschließend weist das System einem Transportmitarbeiter den Auftrag zu. Dabei berücksichtigt die Software nicht nur festgelegte organisatorische und technische Rahmenbedingungen, sondern auch aktuelle Einsatzinformationen wie den letzten Standort des Mitarbeiters und die Art des Transportmittels. „Das heißt, auch die Laufwege werden berücksichtigt und maximal reduziert“, so Szlamma. Der Auftrag erreicht den Transportdienst innerhalb weniger Sekunden auf einem Smartphone. „Der ein oder andere Patient war schon verwundert, warum unserer Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit so intensiv mit dem Handy beschäftigt sind“, schmunzelt Szlamma. Er kann aber beruhigen: „Die Smartphones sind reine Arbeitsgeräte, die wir speziell für diesen Zweck angeschafft haben.“ 

Mit dem Auftrag an den Transportdienst meldet das System auch der Pflegekraft, wann genau der Mitarbeiter eintreffen wird. Das heißt, der Patient kann entsprechend vorbereitet werden – es entstehen keine Wartezeiten oder Verzögerungen. Zusätzlich erhält auch die Funktionsabteilung, wie beispielsweise die Röntgenabteilung, einen Hinweis, wann genau der Patient bei ihnen eintreffen wird und kann die Untersuchung entsprechend einplanen. Führt der Transporteur den Auftrag aus, meldet er sowohl den Beginn der Ausführung als auch deren Beendigung über sein mobiles Gerät. Damit ist das System immer auf dem aktuellsten Stand, was Standort der Mitarbeiter und Transportdauer anbelangt. Weitere Aufträge können entsprechend eingeplant werden. Szlamma ist begeistert: „Jetzt, wo sich alles eingespielt hat, greifen die einzelnen Komponenten wie Zahnräder ineinander. Das bedeutet eine optimale Nutzung der verfügbaren Ressourcen.“ Auch in der Helfenstei-Klinik in Geislingen soll das neue System bis Mitte des Jahres eingeführt werden.
4.3.19 unser-stauferland.de

 

Strahlentherapie an Klinik erneut ausgezeichnet

 

Kreis Göppingen. Erneut hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg die Strahlentherapie der Alb-Fils-Kliniken für ihre hohe Qualität und Sicherheit ausgezeichnet. Damit erhalten die Klinik für Radioonkologie sowie das Radio-Onkologicum MVZ für Strahlentherapie von Chefarzt Professor Gerd Becker bereits zum fünften Mal in Folge die Bestnote 1,0 und gelten somit als so genanntes Vorzeige- und Referenzzentrum. Für die Patienten bedeutet dies, dass sie eine Behandlung mit hohen Qualitätsstandards erhalten, die ständig überprüft, angepasst und dokumentiert wird. „Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis“, zeigt sich Professor Becker zufrieden. „In unserer Klinik stehen optimal aufeinander abgestimmte Geräte der neuesten Generation zur Verfügung mit denen hochpräzise Behandlungen durchgeführt werden können. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese medizintechnischen Möglichkeiten in optimaler Weise für jeden einzelnen Patienten zu nutzen – auch in enger Abstimmung mit weiteren Fachrichtungen“, so der Strahlenexperte.
20.2.19
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Landfrauen spenden für Grüne Damen

 

Kreis Göppingen. Mit einem Lächeln Schmerzen lindern und mit Worten Trost spenden – dafür sind die Grünen Damen und Herren der Alb-Fils-Kliniken bekannt. Ihren Einsatz wissen die Patienten sehr zu schätzen. Der Landfrauenverein Gingen bestätigt dies nun mit einer Spende von 150 Euro. Erika Pressmar, Vorsitzende des Landfrauenvereins Gingen: „Mit der Spende möchten wir den ehrenamtlichen Helfern gerne Danke sagen. Einige von uns haben bei Aufenthalten in der Klinik erfahren dürfen, wie wertvoll dieser Dienst ist. Wie gut, dass es sie gibt.“ Während es die Grünen Damen und Herren in Göppingen bereits seit 1984 gibt, feiern die ehrenamtlichen Helfer in Geislingen Ende Februar ihren sechsten Geburtstag. Der Begleit- und Besuchsdienst der Grünen Damen unterstützt die Patienten im Krankenhausalltag, begleitet zu Untersuchungen, erledigt kleine Einkäufe innerhalb des Hauses oder besucht die Patienten auf Station. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit ergänzen sie die pflegerische Versorgung durch persönliche Betreuung und Zuwendung.
19.2.19
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Staatsanwaltschaft bestätigt fünf Todesfälle durch VRE-Erreger

 

Kreis Göppingen. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat das Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung nach Ausbruch des VRE-Erregers in der Klinik am Eichert in Göppingen eingestellt. Im Zeitraum vom 12. März 2017 bis zum 16.Januar 2018 kam es in der Klinik am Eichert in Göppingen im Zusammenhang mit dem wiederholten Ausbruch eines Stammes Vancomycin-resistenter Enterokokken (kurz: VRE-Erreger) zu fünf Todesfällen. Die Prüfung, ob die Infektionen durch Fehler bei der Behandlung oder Pflege der Patienten eintraten, war Gegenstand mehrerer Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Ulm. Die Klinik hatte bisher immer von zwei Todesfällen auf Grund des VRE-Erregers gesprochen.

Trotz umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen und der Hinzuziehung von Sachverständigen konnte nicht mehr nachvollzogen werden, wann und wie die Patienten sich die VRE-Infektionen zugezogen ist. Zudem musste bei den schwerkranken Patienten offenbleiben, ob die VRE-Infektionen ursächlich für deren Tod war. 

„Da schon die Infektionswege nicht sicher geklärt werden konnten war auch nicht festzustellen, ob die Infektionen durch das Klinikpersonal oder organisatorische Maßnahmen der Klinikleitung hätten verhindert werden können. Die Ermittlungsverfahren waren daher einzustellen“, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung.
16.2.19
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